Alle Meldungen
Abonnieren
Abonnieren Sie alle Meldungen von SWR - Südwestrundfunk

06.08.2002 – 17:14

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Dienstag, 20. August 2002 (Woche 34) bis Freitag, 13. September 2002 (Woche 37)

    Baden-Baden (ots)


    Dienstag, 20. August 2002 (Woche 34)/ 05.08.2002
    
    Korrektur für Fax 269: Geänderte Folge nicht Mittwoch, 22.08.2002!
    
    20.15         Kein schöner Land
                
                 Bamberg
                
                 Lieder, Landschaften, Musikanten
    
    keine geänderte VPS Zeit!
    
    
    Samstag, 31. August 2002 (Woche 36)/06.08.2002
    
    14.30    Bilderbuch Deutschland
                 Im Bayerischen Wald
    
    Obwohl heute vieles noch ursprünglich und unberührt ist, gilt der
Bayerische Wald schon lange nicht mehr als abgelegen und
unerschlossen. Die neue Zeit hat vor diesem Urwald nicht Halt
gemacht. Wer heute als Urlauber in den mit guten Straßen und vielen
Infrastruktur-Einrichtungen erschlossenen Bayerischen Wald kommt,
kann sich kaum mehr vorstellen, wie entbehrungsreich das Leben und
wie hart die Arbeit der Waldbewohner einst war. Nicht zu Unrecht
nannte man dieses endlose Waldgebirge lange das "Armenhaus
Deutschlands". Eines der eindruckvollsten Beispiele für den Wandel
liefert die Holzarbeit. Der Holzreichtum war und ist das Kapital des
Bayerischen Waldes. Neben den traditionellen Arten der Holzbringung
mit Pferd oder Schlepper werden heute auch High-Tech-Maschinen
eingesetzt. Stoff für Erzählungen, Sagen und Märchen lieferte der
"Schwarze Mann" - der Köhler. Heute können Besucher nur noch in einer
Köhlerei einen Eindruck von der zeit- und arbeitsintensiven
Herstellung dieses einst so begehrten Rohstoffes bekommen. Neben der
traditionellen Granitindustrie ist im Bayerischen Wald auch noch eine
ausgesprochen feine Handwerkskunst zu Hause, die es schon früh zu
Weltruf gebracht hat: die Herstellung und Veredelung von Glas.
Glasbläser gewähren gerne Einblick in ihre traditionelle "Hütte".
Hier zeigen sie, wie aus der glutflüssigen Schmelze durch ihren Atem
zerbrechliche Kunstwerke entstehen. Bereits 1970 wurde im inneren
Bayerischen Wald der erste Nationalpark Deutschlands eingerichtet.
    
    
    
    Samstag, 31. August 2002 (Woche 36)/06.08.2002
    
    Beitragsänderung!
    
    20.15    Staße der Lieder
                 Eine musikalische Reise von Bingen nach Köln
                 mit Gothilf Fischer und seinen Chören
                 Erstsendung: 17.11.2001 das Erste
    
    
    Dienstag, 3. September2002 (Woche 36)/6.8.2002
    
    14.25    Bilderbuch Deutschland
                 Die bayerische Rhön
    
    Der Film führt uns in die reizvolle Landschaft der bayerischen
Rhön. Im Herzen Deutschlands gelegen - umgeben von Steigerwald,
Spessart, Frankenwald und Thüringen ist sie, mit ihrem 5 bis 6 Mio.
v. Chr. entstandenen Lavagestein, eine der ursprünglichsten
Landschaften Europas. Aber sie zählt auch zu einem der ältesten
besiedelten Flecken Deutschlands: Keltische Hügelgräber erzählen von
der weit zurück liegenden Geschichte. Neben den siedlungsfreien
Matten der Hochrhön mit ihrer selten Pflanzen- und Tierwelt finden
sich bäuerliche Strukturen. Die sanfte Hügellandschaft wurde zum
Landschaftsschutzgebiet erklärt, eine umweltverträgliche
Landwirtschaft ist oberstes Gebot. Im Film kommen der Archäologe, der
die keltische Siedlungsstruktur erklärt, die "alteAnna", der
Orgelbauer, der sein besonderes Instrument vorstellt, der Schäfer,
dem die schöne Rasse des Rhönschafes anvertraut ist, der Maler, den
die Landschaft zu stark farbigen Bildern inspiriert, Schwester Gunda,
die in einer der schönsten Klosteranlagen in Maria Bildhausen
engagierte Behindertenarbeit betreibt, sowie Hans von Bibra, Besitzer
der schönsten Wasserburg Frankens, der Feste Irmelshausen, zu Wort.
Vorgestellt werden aber nicht nur die Landschaft und die Menschen der
Rhön, sondern auch die baulichen Besonderheiten: die trutzige
Trimmburg, die Kirchenburg Ostheim, das in einem dunklen Wald
gelegene Schloss Holzberghof, das Schloss Aschach, das heute ein
Museum beherbergt, oder Melrichstadt mit seinem Heimatmuseum. Das
berühmte Bad Kissingen, die erste Kuranlage mit italienischen Flair,
wo sich einst Adel und Prominenz trafen, besteht bereits seit dem 18.
Jahrhundert. Die ältesten Gebäude wurden von dem berühmten
Architekten Balthasar Neumann errichtet, viele folgten um die
Jahrhundertwende.
    
    
    Freitag, 6. September 2002 (Woche 36)/06.08.2002
    
    14.30    Bilderbuch Deutschland
                 Oberammergau
    
    Ein einfaches Bauerndorf ist Oberammergau nie gewesen. Die
bedeutenden Klöster in der Nachbarschaft, Ettal und Rottenbuch, haben
dem Ort in den Ammerbergen schon früh einen anderen Weg gewiesen. Zu
karg waren auch die Möglichkeiten für eine Brot bringende
Landwirtschaft. Deshalb widmeten sich die Dorfbewohner schon bald der
Hauskunst, vor allem der Schnitzerei. Das Kunsthandwerk brachte dem
Ort den ersten Ruhm, zumal sich kundige Geschäftsleute in vielen
Teilen der Welt für den Verkauf der Oberammergauer Produkte stark
machten. Ein Schnitzer soll auch der Mann gewesen sein, der 1633 die
Pest in den Ort brachte. Angesichts der vielen Toten versprachen die
Bewohner alle zehn Jahre ein "Spiel vom Leiden, Sterben und
Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus" aufzuführen. Die
Oberammergauer Passion wurde weltberühmt und wird auch im Spieljahr
2002 über eine halbe Million Besucher aus aller Welt in das Dorf
locken.
    
    
    
    Sonntag, 8.September 2002 (Woche 37)/ 06.08.2002
    
    09.15    Tele-Akademie
                 Prof. Peter Voß: Medien und Gewalt
                 ein Seitenblick auf die neue Verwundbarkeit und ihre
öffentliche Wahrnehmung
    
    Der Schrecken des 11. September 2001 war kaum abgeklungen, als
Deutschland im April 2002 von einer Gewalttat erschüttert wurde, die
zwar nicht in der historischen Dimension, wohl aber in der momentanen
Schockwirkung vergleichbar war. Und wenige Tage nach dem Blutbad von
Erfurt warf ein wiederum ganz anderes Ereignis die Niederlande aus
dem gewohnten Gleis: die Ermordung des Spitzenpolitikers Pim Fortuyn.
Haben diese Ereignisse, so unterschiedlich sie auch waren, etwas
miteinander gemeinsam? Etwa einen bestimmten, sich verdüsternden
Horizont der politischen, medialen und sozialen Entwicklung
hochtechnisierter und hochzivilisierter Gesellschaften, die unter dem
Sichtwort einer "neuen Verwundbarkeit" firmiert? Waren sie gar von
vorneherein als Medienereignisse angelegt, um binnen Minuten
Millionen von Fernsehzuschauern gleichzeitig zu schrecken? Professor
Peter Voß ist Intendant des Südwestrundfunks und stellvertretender
Vorsitzender der ARD. Im Wechsel mit Fritz Pleitgen moderiert er den
"ARD- Presseclub".
    
    
    Sonntag, 8. September 2002 (Woche 37)/06.08.2002
    
    16.30
                 Das 3. Leben
              
                 "Jubiläum"
        
                 Studiodiskussion
    
    2002 ist das "Expeditionskorps des 3. Lebens" zurückgekehrt, eine
erste "Landkarte" der unerforschten Lebensphase, mit Bergen und
Tälern, mit Höhen und Tiefen, kann erstellt werden. 10 Jahre lang
haben Begleitmannschaften aus Redaktion, Filmteam und Wissenschaft
die "Expeditionsteilnehmer" beobachtet, ihr Tun und Handeln
registriert und dokumentiert. Erstes Fazit: Die Lebensphase nach dem
Ruhestand ist ein reiches, buntes, vielfältiges Land mit schier
unbegrenzten Möglichkeiten, wenn der Körper bei den Strapazen der
"Expedition" mitspielt. Die Sendung blickt zurück und zieht dann
Bilanz, ob es gelungen ist, die irrigen, weil oft
vorurteilsbehafteten Vorstellungen vom "3. Leben" durch ein
realistisches Bild zu ersetzen.
    
    
    Montag, 9.September 2002 (Woche 37)/06.08.2002
    
    14.30
                 Südtiroler Bilderbogen
        
                 Das Eisacktal
        
                 Film von Hannes Zell
    
    Über den Brenner und durch das Eisacktal führt die meistbefahrene
Route über die Alpen. Die Landschaft neben und unter der Autobahn
fällt im Vorbeifahren dem hohen Tempo zum Opfer. Man kann sich kaum
mehr vorstellen, dass das obere Eisacktal einst zu den vielbesuchten
Sommerfrischen zählte. Die Heilbäder an der alten Straße sind längst
geschlossen und zum Teil mit Brettern verschlagen. Wo sich das Tal
weitet sind die Sonnenterrassen ein bevorzugtes Siedlungsgebiet.
Viehzucht, kleine Industriegebiete, der Handel und der Tourismus
haben Wohlstand gebracht; freilich nicht für die Bergbauern, die auf
abgelegenen Höfen an ihrem kargen Leben festhalten und gleichzeitig
helfen, die alpine Landschaft zu bewahren. Stationen auf dem Weg nach
Süden sind: Kloster Neustift, die Bischofsstadt Brixen, Kloster
Säben, Klausen und versteckte Winkel am Rande des Eisacktals.
    
    
    
    Freitag, 13. September 2002 (Woche 37)/06.08.2002
    
    14.30
                 Bilderbuch Deutschland
                 Die Holsteinische Schweiz
    
    Die Holsteinische Schweiz: Seit der populären TV-Vorabendserie
"Die Schule am See" ist diese norddeutsche Bilderbuchlandschaft in
aller Munde. Das weiße Schloss am Plöner See war nicht nur im
Fernsehen eine Schule - zur Zeit leben etwa hundert Internatsschüler.
Der Märchendichter Hans-Christian Andersen schwärmte 1850 über das
von weitem sichtbare königliche Schloss, es sei für ihn der "schönste
Anblick in Schleswig-Holstein". Der Naturpark Holsteinische Schweiz
ist landschaftlich abwechslungsreich, durchbrochen von größeren
Mischwäldern, Hügelketten und zahlreichen Seen. Ein ideales Ausflugs-
und Urlaubsgebiet mitten in Schleswig-Holstein: zwischen der Lübecker
und Kieler Bucht. Nur eine Autostunde von Hamburg entfernt. Neben
Plön gehört Eutin, einst als "Weimar des Nordens" gepriesen und
Geburtsstadt Carl Maria von Webers, dessen "Freischütz" alljährlich
auf der Freilichtbühne bejubelt wird, zu den markanteren Orten. Der
Name "Holsteinische Schweiz" ist die freie Erfindung eines
geschäftstüchtigen Unternehmers aus Malente. Im Jahre 1885 nannte er
so sein Hotel. Damit war der Begriff eingeführt, und der
Fremdenverkehr begann in der ganzen umliegenden Region aufzublühen.
Tim Lienhard lädt nun die Zuschauer ein, sich mit ihm auf eine
beschauliche Rundreise durch die Region zu machen: ZU Pferd, per
Kutsche, mit dem Ausflugsdampfer.
    
    
    Freitag, 13. September 2002 (Woche 37)/06.08.2002
    
    Beitragsänderung!
    
    23.50    Landesart extra
                 Loreley & Co.
                 Der Kultursommer am Mittelrhein
    
    
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Stephan Reich,
Tel.: 07221/929-4233 oder
Martin Ryan,
Tel.: 07221/929-2285.
Fax  07221 929-2013
Internet: pressestelle@swr-online.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell