SWR - Südwestrundfunk

"Zur Sache Baden-Württemberg" mit Boris Palmer, 3.8.2017, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Der Tübinger Rebell - wie Oberbürgermeister Palmer die Flüchtlingspolitik sieht Gast im Studio ist Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). In seinem neuen Buch rechnet er mit der Kanzlerin, ihren Parteifreunden und deren Umgang mit Flüchtlingen ab. "Wir können nicht allen helfen", schreibt er. "Die Flucht nach Deutschland war ein Glück ...

Stuttgart (ots) - Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR).

Zu den geplanten Themen der Sendung gehören:

Der Tübinger Rebell - wie Oberbürgermeister Palmer die Flüchtlingspolitik sieht

Gast im Studio ist Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). In seinem neuen Buch rechnet er mit der Kanzlerin, ihren Parteifreunden und deren Umgang mit Flüchtlingen ab. "Wir können nicht allen helfen", schreibt er. "Die Flucht nach Deutschland war ein Glück für die Flüchtlinge, nicht für Deutschland", bilanziert Palmer. In der Parteizentrale in Berlin stoßen seine Thesen auf wenig Gegenliebe, so kurz vor der Bundestagswahl. Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) betont, Palmer spreche nicht für die Partei. Das Buch erscheint kommende Woche. Danach, so verspricht der Tübinger Oberbürgermeister, will er sich nicht mehr zur Flüchtlingspolitik äußern.

Vor Ort im Palmer-Land - Tübingen und seine Flüchtlinge

Im Februar 2016 sprach sich Boris Palmer in einem Spiegel-Interview zum Flüchtlingsthema für bewaffnete EU-Außengrenzen und gegen eine "Ponyhof-Politik" aus. SWR-Reporterin Alexandra Gondorf war damals Zeugin einer Welle der Empörung, die Palmer im Gemeinderat entgegen schlug. Wie sieht es heute aus? Er gebe sich mit der Rolle als tatkräftiger Bürgermeister nicht zufrieden und sehe sich als Kommentator der Bundespolitik, nehmen ihm viele Räte übel. Seine Facebook-Kommentare würden den Grünen vor Ort "Ärger bereiten" und seien oft populistisch.

Angriff der Stechmücken - Abwehr mit Vernichtungsmitteln?

In der Rheinebene werden Stechmücken seit 40 Jahren mit Insektenvernichtungsmitteln bekämpft. Seitdem gab es am Rhein keinen Fall von Malaria mehr. Auch wenn heute ein biologisches Insektizid verwendet wird, kritisiert der Naturschutzbund BUND den Einsatz, denn es würden dadurch auch ungefährliche Tiere getötet.

Vorsicht, Autokamera - Filmaufnahmen sollen Unfälle klären

Minikameras im Auto oder an Fahrrädern filmen den Verkehr und sammeln Videobeweise für den Ernstfall. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat als erstes Obergericht jetzt Bilder einer sogenannten Dashcam als Beweismittel zugelassen. Datenschützer warnen, vor allem beim Dauerfilmen würden zu viele Unbeteiligte aufgenommen.

"Horb macht Liebe" - Zoff um Plakate für ein Rockfestival

Werbung mit gleichgeschlechtlichen Liebespaaren stößt bei rechten Kommunalpolitikern auf wenig Gegenliebe. Küssende Schwule und Lesben finden sie "nicht normal". Andere halten dagegen: "Schwule haben den gleichen Respekt verdient, und mit der 'Ehe für alle' ist ein großer Schritt hin zu gleichen Rechten für Homosexuelle gemacht worden." Die Kampagne sorgt für Diskussionen.

"Zur Sache Baden-Württemberg"

Das SWR Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Zitate mit Quellenangabe "Zur Sache Baden-Württemberg" frei.

Informationen unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter www.SWRmediathek.de und unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:

Katja Matschinski, Telefon 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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