SWR - Südwestrundfunk

Peter Voß wiedergewählt
Zweite Amtsperiode des SWR-Intendanten bis 2008

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    Stuttgart (ots) - Prof. Peter Voß wird bis 2008 Intendant des
Südwestrundfunks (SWR) bleiben. Rundfunkrat und Verwaltungsrat des
SWR wählten den 61-Jährigen heute mit großer Mehrheit in öffentlicher
Sitzung in Stuttgart für eine weitere fünfjährige Amtszeit. Voß erste
Amtszeit als Gründungsintendant des SWR endet zum 1. Mai 2003.
    
    Anlässlich seiner Wiederwahl sagte Voß, dass er gemeinsam mit
seiner jetzigen Geschäftsleitung weiter an dem Ziel festhalten
möchte, den Sender noch wirtschaftlicher und erfolgreicher zu
gestalten. Voß: "Mit der Verbesserung der Quote bei gleichzeitiger
Steigerung der Qualität knüpfe ich an die Ziele seit der Fusion an.
Es ist uns gelungen, die Programme zu stärken und ihnen ein
deutliches Profil zu geben." Jedoch sei im Programm nicht mehr alles
möglich, was wünschenswert wäre. Die Kosten stiegen jährlich um mehr
als fünf Prozent und die Einnahmen durch Gebühren dagegen nur rund um
die Hälfte. Deshalb sei die Programmoptimierung der Hörfunkwellen
SWR1 und SWR3 sowie das vom 30. September an neu gestaltete
Südwestfernsehen ein wesentlicher Baustein des konsequent
fortgeführten Sparkurses.
    
    Mit dem multimedialen Projekt DASDING hat der SWR seit der Fusion
ein überaus erfolgreiches Jugendangebot geschaffen. Als nächster
Schritt folgt ein "Content-Radio" des SWR für  informations- und
kulturinteressierte Hörer, das vor allem die Akzeptanz des digitalen
Rundfunks (DAB) stärken soll.  
    
    Die Zusammenführung der beiden Sender im Südwesten zu der
zweitgrößten ARD-Anstalt und die Positionierung des SWR innerhalb des
Verbundes der Landesrundfunkanstalten prägten Voß erste Amtszeit. "In
der ARD haben wir kräftig an Statur gewonnen. Im Vergleich zu 1998
haben wir die Zahl der eigenproduzierten Sendeminuten im Ersten um
ein Drittel gesteigert, im Südwestfernsehen sogar verdoppelt." Der
SWR leistet damit deutlich mehr als seinen Pflichtanteil von 16,95
Prozent am ARD-Gemeinschaftsprogramm und trägt so wesentlich zur
Publikumsattraktivität und zum qualitativen Profil des Ersten
Fernsehprogramms bei. Seit 1999 koordiniert der SWR zudem das
Online-Angebot der ARD.
    
    Der aus Lübeck stammende Voß begann seine journalistische Laufbahn
nach dem Studium beim Göttinger Tageblatt und der Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung. 1971 wechselte er als Nachrichtenredakteur zum
ZDF nach Mainz. Es folgten berufliche Stationen als ZDF-Korrespondent
in Berlin (West) und als stellvertretender Redaktionsleiter des
ARD-Magazins "Report" beim Bayerischen Rundfunk. 1981 kehrte Voß als
stellvertretender Redaktionsleiter des "heute-journals" zum ZDF
zurück, wurde zwei Jahre später dessen Redaktionsleiter und übernahm
1985 die Leitung der ZDF-Hauptredaktion "Aktuelles" ("heute",
"heute-journal", "ZDF-Mittagsmagazin",
"Tele-Illustrierte"/"Länderjournal") von 1990 an war er außerdem
stellvertretender ZDF-Chefredakteur.  1993 wurde  Voß Intendant des
SWF. Seit dem 1. Mai 1998 führt er den aus Süddeutschem Rundfunk
(SDR) und Südwestfunk (SWF) fusionierten SWR. 1999 übernahm Voß
zusätzlich das Amt des ARD-Vorsitzenden turnusgemäß für zwei Jahre.
    
    
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