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Engere Zusammenarbeit zwischen Südwestrundfunk und Saarländischem Rundfunk

    Stuttgart (ots) - SWR-Intendant Peter Voß strebt einen engeren Verbund seines Senders mit dem Saarländischen Rundfunk (SR) an. Das müsse nicht zu einer Fusion führen, erklärte Voß am 28. Juni 2002 vor den Gremien des SWR in Stuttgart. Mit SR-Intendant Fritz Raff sei er aber darin einig, dass diese Frage in den nächsten Jahren auf die Tagesordnung komme. Die  bevorstehende Fusion von SFB und ORB werde wahrscheinlich sowohl Radio Bremen wie auch den SR erneut unter Entscheidungsdruck setzen. Beide Sender hätten bereits beachtliche Reformanstrengungen unternommen. Für den SR stelle sich gleichwohl die Frage, ob er seine Kraft stärker in eigene Organisations- und Verwaltungsstrukturen investieren oder in ein unverwechselbares eigenes Programmprofil. Dabei sei ihm klar, so Voß, dass die Eigenständigkeit des SR für den Sender und das Land ein hohes Gut sei. Es seien aber Formen enger Assoziierung unterhalb der Fusionsschwelle vorstellbar, über die man jetzt gemeinsam nachdenken müsse. Dies heiße im Übrigen nicht, dass man die ARD insgesamt aus der Solidarität mit den kleineren Sendern entlassen dürfe. Die Intendanten von NDR, RB, SR und SWR wollten sich bei ihren Überlegungen intensiv miteinander austauschen und abstimmen.

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