SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Samstag, 9. Februar 2002 (Woche 7)

    Baden-Baden (ots) -      

    22.20 Frank Elstner: Menschen der Woche
              Talkshow aus dem E-Werk Baden-Baden
              Gäste: Jutta Speidel, Hans-Jürgen Bäumler, Jutta
Kleinschmidt u.a.
    
    Jutta Speidel: Sie zählt zu den beliebtesten und vielseitigsten
deutschen Schauspielerinnen. Zur Zeit ist sie als "Nonne Lotte" an
der Seite von Fritz Wepper in der ARD Serie "Um Himmels Willen" zu
sehen. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin gilt ihr Augenmerk ihren
beiden Töchtern und dem von ihr gegründeten Verein "Horizont e.V.",
der sich für alleinerziehende, obdachlose Mütter in München
engagiert.
    
    Prof. Dr. Jürgen Palm: Er wird der "Trimmvater der Nation"
genannt, denn ihm gelang es Anfang der 70er Jahre, die ganze Nation
zum Laufen zu bringen. Durch die von ihm initiierte "Trimm Dich
Bewegung" fand der Breitensport in Deutschland seinen Platz. Heute
ist er als Präsident des Internationalen Breitensportverbandes
"Tafisa" weltweit unterwegs. Die im April startende neue Aktion wird
den Titel "Sport tut Deutschland gut" tragen.
    
    Jürgen Worlitz: Der Adelsexperte geht bei "von und zu" ein und
aus. Er kennt jede Jet-Set Fürstin und jeden Prügelprinzen. Er war
bei Kaiserin Soraya und im englischen Königshaus. Er klatscht in der
Regenbogenpresse und in Fernsehmagazinen.
    
    Hans-Jürgen Bäumler: An der Seite von Partnerin Marika Kilius war
er der Inbegriff des deutschen Eisprinzen. Hans-Jürgen Bäumler, Welt-
und Europameister im Paarlauf, hat kürzlich seinen 60. Geburtstag
gefeiert. Das Jubiläum schreckt Bäumler nicht: "Beim Eiskunstlauf war
die Wertung 6,0 immer erstrebenswert. Die habe ich jetzt ein ganzes
Jahrzehnt lang".
    
    Jutta Kleinschmidt: Die Profi-Marathon-Rallyefahrerin belegte im
letzten Jahr den ersten Platz bei der Rallye Paris-Dakar. In diesem
Jahr konnte sie zusammen mit Ihrem Partner Andreas Schulz den zweiten
Platz  belegen. Sie ist eine Ausnahmesportlerin, die als
erfolgreichste Frau im Motorsport seit Jahren immer ganz vorne mit
dabei ist.
      
    Dienstag, 12. Februar 2002 (Woche 7)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    (keine geänderte VPS-Zeit)
    
    08.00 Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht
              Fastnachts-Nostalgie aus dem Jahre 1986
              (Erstsendung: 07.02.1986)
              (bis 11.40)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    Dienstag, 12. Februar 2002  (Woche 7)
    
    21.45 Blickpunkt Europa
              Moderation: Ute Brucker
    
    Die Themen:
    
    Tatort Cuska - Kosovo-Albaner zum Prozessauftakt gegen Milosevic:

    Am 12. Februar wird in Den Haag vor dem Internationalen Gerichtshof für das ehemalige Jugoslawien die Hauptverhandlung gegen Slobodan Milosevic eröffnet. Es ist unsicher, ob dem früheren Präsidenten Jugoslawiens eine Mitschuld an Kriegsverbrechen in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo nachzuweisen sein wird. Oft gibt es keine Beweise, zum Beispiel für Cuska, auf albanisch Qyshk, ein Dorf im Kosovo. Dort wurden am 14. Mai 1999 41 kosovo-albanische Männer erschossen, ihre Leichen verbrannt. Ralph Gladitz ist zwei Tage vor Prozessbeginn in Den Haag nach Cuska gereist, und hat Überlebende des Massakers befragt.          Menschenschmuggel - Mit versteckter Kamera an die türkisch-bulgarische Grenze:

    24 Flüchtlinge, Iraner, Iraker, Tunesier, Afghanen. Ihr Ziel: Deutschland, Frankreich, England. Ihre Einreise: illegal. Erstmals hat ein türkisches Kamerateam heimlich filmen können, wie Menschenschmuggler Flüchtlinge nach Mitteleuropa schleusen wollten. Ihre erste Etappe ist die türkisch-bulgarische Grenze. Der Journalist Cem Sacar gab sich bei einem Schlepper als Flüchtling aus, er müsse die Türkei verlassen. Für 1.500 Euro war er dabei, filmte heimlich die anderen Flüchtlinge, den Transport bis zur Grenze in einem Kleinbus. Kurz vor der Grenze wurde die Gruppe von der türkischen Polizei geschnappt.          Schnäppchen bitte gegenüber - Tausende von Algeriern beim Winterschlussverkauf in Marseille: Wenn Winterschlussverkauf ist in Frankreich, verdoppeln die Fähren zwischen Algier und Marseille ihre Schlagzahl. Dann reisen Tausende von Algeriern über das Mittelmeer, um in der südfranzösischen Stadt billig einzukaufen. Manche offiziell als Händler, manche inoffiziell als Schmuggler, die "eigentlich nur Geschenke für die Familie" besorgen. Diesmal haben die Franzosen ihren Schlussverkauf sogar bis zum 17. Februar verlängert, denn viele der Algerier kommen mit Francs - und ab 18. Februar gilt in Frankreich nur noch der Euro. Susanne Sterzenbach war dabei.

ots Originaltext: SWR
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