SWR - Südwestrundfunk

Montag, 28. Januar 2002 (Woche 5) - Sonntag, 3. Februar 2002 (Woche 6)
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    Baden-Baden (ots) -

    21.00  Teleglobus
                Geld oder Leben
                Geschäfte mit der Sicherheit in Südamerika
    
    Mit einem Hubschrauber auf Verbrecherjagd - ein boomendes Geschäft
für den Unternehmer aus Sao Paulo. "Die Luftüberwachung ist ein Markt
der Zukunft", sagt der Brasilianer. Seit vier Jahren fliegen die
Helikopter über die Millionenmetropole, um Banken und Supermärkte zu
bewachen. Mit modernsten Kameras und Nachtsichtgeräten ausgerüstet
können sie Verbrecher auf der Flucht filmen, sie verfolgen, die
Polizei alarmieren, Beweise liefern. In den letzten Jahren ist die
Kriminalität in Südamerika sprunghaft gestiegen. Überfälle auf
offener Straße, Raub und Mord, die Polizei ist überfordert. Ein
ideales Geschäft für Sicherheitsfirmen. In Buenos Aires bewachen
50.000 Privatpolizisten Wohnhäuser, in Montevideo stehen
Verkehrspolizisten in ihrer Freizeit Schmiere an Eingängen großer
Bankzentralen, in Lima lassen sich die Bürger ihre Grundstücke mit
Starkstromkabel verdrahten. Und immer wieder sind es ehemalige
Militärs, die ihre Spezialkenntnisse aus den Diktaturen in der
heutigen Zeit zu nutzen. Geld oder Leben. Eine Drohung. Ein
Geschäftsmotto von Kriminellen und privaten Sicherheitsleuten
gleichermaßen. Eine Reportage von ARD-Korrespondent Klaus Weidmann
aus Brasilien, Argentinien, Uruguay und Peru.
    
    
    Dienstag, 29. Januar 2002  (Woche 5)
    Nachgelieferten Beitrag beachten!
    
    05.30  Teleglobus (WH)
                Geld oder Leben
                Geschäfte mit der Sicherheit in Südamerika
    
    
    Sonntag, 3. Februar 2002  (Woche 6)
    
    00.05  Wortwechsel (5/50)
                Thomas Reimer im Gespräch mit Ulrich Strunz
    
    Er ist der Mann, der Deutschlands Manager auf Trab bringt. Seine
Bücher, die ganz unbescheiden "Forever young" versprechen, sind
Bestseller. Und seine Fitness-Seminare, an denen vor allem
Spitzenkräfte der Wirtschaft teilnehmen, sind ständig ausgebucht:
Ulrich Strunz. Dass so einem schnell das Etikett "Fitness-Papst"
angehängt wird, ist keine Überraschung. Dabei ist der Arzt und
Physiker selbst erst als Mittvierziger zum Sportler geworden. "Null
Sport" habe er früher getrieben, bekennt Strunz. Dann begann er zu
laufen. Und wer zu laufen beginne, der beginne ein neues Leben, sagt
Strunz heute. Der 57-Jährige spult Marathonläufe zum Frühstück ab und
nimmt am Ironman-Triathlon auf Hawaii teil. Konzerne laden ihn ein,
damit er ihr Führungspersonal zum Sport treiben motiviert. "Wie sie
in 28 Tagen ein neuer Mensch werden", war im "Stern" sein
Fitnessprogramm verheißungsvoll überschrieben. Ulrich Strunz im
Gespräch mit Thomas Reimer.
    
    Ulrich Strunz, Jahrgang 1943, studierte Medizin und Physik. In den
70er Jahren arbeitete er in den USA, "manchmal bis zu 22 Stunden am
Tag", wie er sagt. Später ließ er sich als Internist nieder. Nebenbei
schrieb er Restaurantkritiken. 1988 stellte der Feinschmecker und
Weinliebhaber sein Leben radikal um, begann Sport zu treiben und sich
gesund zu ernähren. Ulrich Strunz lebt in Nürnberg. Zu seinen
jüngsten Buchveröffentlichungen gehören "Forever young - das
Laufprogramm" (2000) und "Schlank und fit für immer" (1999).
    
    
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