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04.11.2015 – 13:26

SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -Änderungen von Sonntag, 08.11.15 (Woche 46) bis Freitag, 18.12.15 (Woche 51)

Baden-Baden (ots)

Sonntag, 08. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

Korrigierten Untertitel beachten!

07.15 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Petäjävesi, Finnland Blockhaus des Glaubens Erstsendung: 04.06.2000 in 3sat

Sonntag, 08. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

15.15 Länder - Menschen - Abenteuer

Schottland - Rebellen im Rock

Schotten sind anders und darauf legen sie Wert. Nicht nur der Kilt unterscheidet sie vom Rest der Insulaner. Zu ihren Traditionen gehören genauso der Hang zur Rebellion und die Lust auf neue Wege. Der Earl von Glasgow wagte ein Experiment, das anderen Adelsfamilien das Blut in den Adern gefrieren ließ. Er engagierte brasilianische Straßenkünstler, um sein Schloss mit Fantasiefiguren zu bemalen. Schloss Kunterbunt ist mittlerweile ein Publikumsmagnet.

Rebellische Kreativität findet sich überall in Schottland. So gibt es zwar ziemlich viele Wanderer in Schottland, aber nicht wirklich hohe Gipfel. Sehr viele erreichen gerade mal die 1.000-Meter-Marke. Egal, sagen sich die Schotten: Wenn es schon keine hohen Berge gibt, dann werden einfach möglichst viele kleine bestiegen. Inzwischen ist das "Sammeln" von Tausendern ein Volkssport. Die Schotten sind wahre Meister, wenn es darum geht, aus der Not eine Tugend zu machen.

Das sagten sich auch die Einwohner der Hebrideninsel Eigg. Abgeschnitten vom Stromnetz des Festlandes haben sie einfach die Insel gekauft und eine eigene Energieversorgung aufgebaut. Was auf der Insel politisch passiert, bestimmt die Basis. Eigg ist eine Art "Freie Republik".

Eine Rebellin der ganz besonderen Art ist Evelyn Glennie. Sie hat gewissermaßen die Naturgesetze überwunden. In früher Jugend verlor sie ihr Gehör bis auf einen winzigen Rest und studierte trotzdem gegen alle Widerstände Musik. Nun ist Evelyn Glennie eine der berühmtesten Percussion-Künstlerinnen der Welt.

Montag, 09. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

Nachgelieferten Untertitel für SR beachten!

18.50 SR: direkt dabei

Wo die Liebe hinfällt... Tierische Geschichten von Saarländern und ihren besten Freunden

Dienstag, 10. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

Nachgelieferten Untertitel für SR beachten!

09.35 SR: direkt dabei (WH von MO) Wo die Liebe hinfällt... Tierische Geschichten von Saarländern und ihren besten Freunden

Mittwoch, 11. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

Nachgelieferten Untertitel für SR beachten!

06.30 SR: direkt dabei (WH von MO) Wo die Liebe hinfällt... Tierische Geschichten von Saarländern und ihren besten Freunden

Mittwoch, 11. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

Geänderten Programmablauf für SR beachten!

08.55 (VPS 08.50) SR: das saarlandwetter (WH von DI)

09.00 SR: Live aus dem Landtag des Saarlandes Wahl des neuen Landtagspräsidenten

(bis 12.25 - weiter wie mitgeteilt)

Donnerstag, 12. November 2015 (Woche 46)/04.11.2015

Nachgelieferten Untertitel für SR beachten!

04.55 SR: direkt dabei (WH von MO) Wo die Liebe hinfällt... Tierische Geschichten von Saarländern und ihren besten Freunden

Freitag, 20. November 2015 (Woche 47)/04.11.2015

Nachgeliefertes Thema beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Kinder brauchen Grenzen - Eltern auch!

Donnerstag, 26. November 2015 (Woche 48)/04.11.2015

Tagestipp

22.00 odysso - Wissen im SWR Ärzte unter Verdacht Moderation: Dennis Wilms

Ab wann verliert ein Arzt durch seine Nähe zu einem forschenden Pharmaunternehmen seine Unabhängigkeit? Neue gesetzliche Vorgaben zum Thema Korruption im Gesundheitswesen sollen jetzt klarer definieren, was erlaubt ist und was nicht. Etwa bei Anwendungsbeobachtungen neuer Medikamente bei Patienten. Wissenschaftlich fragwürdig sorgen sie für Absatz bei den Pharmafirmen und bringen beteiligten Ärzten erhebliche finanziellen Vorteile. Durchschnittlich 19.000 Euro pro Person und Jahr erhielten die beteiligten Ärzte nach Angaben von Transparency International fürs Sammeln der Daten. Das ließe sich durchaus als Schweigegeld interpretieren, denn eine Verschwiegenheitsklausel sorgt dafür, dass die Öffentlichkeit von etwaigen Nebenwirkungen nichts erfährt. Das steht nicht nur im Widerspruch zur ärztlichen Berufsordnung, sondern beschädigt auch den Ruf der Ärzteschaft, sagen Kritiker. "Odysso" beleuchtet die Schattenseiten der Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Industrie, zeigt wie Fachzeitschriften Marketing statt objektiver Berichterstattung für Medikamente machen und fragt, welche Auswirkungen das auf die Patienten hat, wenn Ärzte ihre Unabhängigkeit verspielen.

Freitag, 27. November 2015 (Woche 48)/04.11.2015

Nachgeliefertes Thema beachten!

22.15 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Verkaufte Liebe

Sonntag, 29. November 2015 (Woche 49)/04.11.2015

Geändertes Erstsendedatum beachten!

Tagestipp

20.15 Die Alpen - Unsere Berge von oben Erstsendung: 03.04.2015 in SWR/SR

Sonntag, 29. November 2015 (Woche 49)/04.11.2015

Geändertes Erstsendedatum beachten!

04.25 Die Alpen - Unsere Berge von oben (WH) Erstsendung: 03.04.2015 in SWR/SR

Dienstag, 08. Dezember 2015 (Woche 50)/04.11.2015

22.30 Schreinerei Fleischmann und Freunde mit Alice Hoffmann und Timo Sturm

Sie sind ein Paar wie Nut und Feder - der pfälzische Schreinermeister Jean Fleischmann und seine Mitarbeiterin Vanessa Backes. Fleischmann ist ein Hans Dampf in allen Gassen, hält nicht nur seinen Betrieb am Laufen, sondern mischt auch kräftig in Ortspolitik und Vereinsleben mit und tanzt im Dorf auf allen Hochzeiten. Die treue Vanessa hält ihm dafür den Rücken frei, managt das Tagesgeschäft im Büro und kümmert sich sogar um Küche und Wäsche. Leider ist sie mit einem Talent dafür gesegnet, Fleischmanns ehrgeizigste Pläne regelmäßig zum Scheitern zu bringen. Kreativ und effektiv ist sie nur, wenn es darum geht, seine amourösen Ambitionen zu unterlaufen. Denn natürlich hat Vanessa selbst mehr als nur ein Auge auf den attraktiven Junggesellen geworfen.

Mittwoch, 09. Dezember 2015 (Woche 50)/04.11.2015

20.15 betrifft: In der Gutachterfalle

Wenn die Justiz am Ende ist

"Was kann mir schon passieren? - ich bin ja gesund", dachte Ilona Haselbauer. Wegen eines Nachbarschaftsstreits stand sie vor Gericht. Sie soll ihre Hausmeisterin mit einem Einkaufswagen verletzt haben. Haselbauer bestreitet das energisch. Dem Richter wird es zu bunt und will ein psychiatrisches Gutachten. Der Gutachter kommt zu dem Schluss: "Querulatorische Persönlichkeitsstörung! - Das mit dem Einkaufswagen ist erst der Anfang, weitere und noch gefährlichere Straftaten sind zu erwarten." Eine anmaßende, schwer zu belegende Behauptung, so scheint es. Aber wenn ein Gutachter so etwas schreibt, hat das Folgen: Haselbauer gilt nun als "vermindert schuldfähig" und als "Gefahr für die Allgemeinheit".

"Als ich das Gutachten gelesen habe, dachte ich, es geht um einen anderen Menschen. Das bin ich nicht!", so Haselbauer. Der Richter entscheidet, dass die damals 51jährige Sozialpädagogin in eine forensische Klinik muss. Die Gesellschaft müsse vor ihr geschützt werden. Sage und schreibe sieben Jahre wird sie weggesperrt.

Haselbauer mag bisweilen unbequem oder auch rabiat sein, aber eine ernsthafte Gefahr? Sieben Jahre Freiheitsentzug? Man kann es kaum glauben, aber es ist wahr und sie ist kein Einzelfall, denn auch Michael Perez ist es ähnlich ergangen. Der junge Mann ist ebenfalls seit sieben Jahren in der Forensik - bis heute. Seine Straftat: ein Faustschlag in das Gesicht des Sohnes seines Vermieters. Die beiden hatten seit langem Streit, der immer weiter eskalierte. Seine Schwester kämpft seit zwei Jahren um seine Entlassung: "Das steht doch in überhaupt keinem Verhältnis mehr! Ich habe Angst, dass mein Bruder sich aufgibt", fürchtet Bianka Perez.

Es gibt wohl eine ganze Reihe von Gutachtern, die Menschen ohne lange zu zögern als "schuldunfähig" oder "vermindert schuldfähig" einstufen, auch bei Bagatelldelikten. Wohl wissend, dass das häufig viele Jahre im Maßregelvollzug bedeuten kann. Die Schwere der Tat spielt da keine Rolle.

Es scheint so, als würden moralische Bedenken oder auch wissenschaftliche Standards teilweise ausgeblendet werden. Persönliches Gerechtigkeitsempfinden, Antipathie, Angst vor Rückfällen und auch die Erwartungen der Auftraggeber spielen offensichtlich eine große Rolle. Da viele Richter psychiatrische Gutachten nicht oder nur selten kritisch hinterfragen, machen sie die Gutachter zu den eigentlichen Richtern. Das ist vor allem deshalb bedenklich, weil Fehlgutachten nicht die Ausnahme, sondern fast die Regel sind, wie ein Studie vermuten lässt: In 85 Prozent der untersuchten Fälle wurde die Gefährlichkeit von entlassenen Straftätern falsch eingeschätzt.

Diese Erfahrung musste auch Nico machen. Er hat als Jugendlicher ein paar Mal jüngere Kinder gefesselt und wurde als "tickende Zeitbombe" bezeichnet, obwohl er sich nach den Taten nichts Gravierendes mehr zu Schulden kommen ließ. Der Richter winkte die Gutachten Jahr für Jahr durch. Es ist "sehr, sehr schwer sich gegen die Empfehlungen eines psychiatrischen Gutachters auszusprechen", erklärt eine Richterkollegin. "Trotzdem müssen wir jedes Gutachten kritisch prüfen!". Viele Richter tun das nicht und dann ist schnell ein Leben zerstört: Nico war insgesamt 14 Jahre in der Forensik. Nun will er Schadensersatz und Schmerzensgeld. Seine Anwältin macht ihm wenig Hoffnung: "Gutachter werden nicht zur Rechenschaft gezogen." Diese Erfahrung musste auch Eberhard Herrmann machen: Der erfolgreiche Geschäftsmann ist vor den Folgen eines vermeintlichen Fehlgutachtens ins Ausland geflohen. Zwanzig Jahre lang hat er gegen seinen Gutachter prozessiert. Der Psychiatrieprofessor hat Herrmann nie persönlich gesprochen, diagnostizierte aber aufgrund von Schilderungen eine "gefährliche Manie". Warum haben Gutachter eine solche Macht? Wer kontrolliert die Gutachter und die Vergabe von Gutachteraufträgen? Wie wird die Qualität von Gutachten überprüft? Fragen, die sich nicht erst seit dem spektakulären Fehlgutachten von Gustl Mollath stellen.Tagtäglich werden Menschen falsch begutachtet und weggesperrt.

Die ehemalige Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat in den letzten Monaten ihrer Amtszeit die Weichen für eine Gutachterreform gestellt. Eine Reform, die Macht und Willkür der Gutachter einschränken und für mehr Gerechtigkeit sorgen sollte. Sie liegt dem Justizministerium vor und wird kontrovers diskutiert. Fehlt die Bereitschaft, wirklich etwas zu ändern? Fest steht: Die Betroffenen haben keine Lobby. Zudem hat sich die Zahl, der in der Forensik untergebrachten Menschen, in den letzten zwanzig Jahren nahezu verdoppelt.

Bianka Perez, die Schwester des jungen Mannes, der wegen eines Faustschlags in der Psychatrie ist, bringt es auf den Punkt: "Man ist der Gutachterwillkür absolut ausgeliefert. Ein Kampf gegen Windmühlen. Ich hoffe nur, dass Michael durchhält."

Donnerstag, 10. Dezember 2015 (Woche 50)/04.11.2015

Zusatz im Titel für SR beachten!

20.15 SR: mag's spezial: Nachgefasst

Magazin Saar

Samstag, 12. Dezember 2015 (Woche 51)/04.11.2015

20.15 Weihnachten ... ohne mich, mein Schatz! Spielfilm Deutschland 2011 Erstsendung: 07.12.2012 in Das Erste Autor: T. O. Walendy, Nikola Bock und Gabriele Kreis Rollen und Darsteller: Johanna Welser____Jutta Speidel Ruprecht Welser____Henry Hübchen Ellie Pietschek____Gesine Cukrowski Ramona Heyer____Angela Roy Leo Welser____Stephan Kampwirth Opa Friedrich____Edgar Bessen Frau Basinski____Renate Delfs Marion____Katja Danowski Marcel____Dominic Boeer Richy____Lasse Schiddrigkeit Jenny____Muriel Bielenberg Nick____Jann Piet Puddu Egon Schiefer____Stephan Schwartz Peter Bamm____Rainer Piwek und andere Kamera: Sven Kirsten Musik: Helmut Zerlett und Christoph Zirngibl

Johanna Welser hat keine Lust mehr. Als ihr Mann Ruprecht sie am Taxistand vergisst und statt einer Entschuldigung nur den eigenen Vorteil im Sinn hat, probt die gut situierte Architektengattin nach 30 Ehejahren den Aufstand: Obwohl Weihnachten vor der Tür steht, zieht sie kurzerhand in die Wohnung der jungen Taxifahrerin Ellie, die sie gerade erst kennengelernt hat. Während Ruprecht zu Hause vor Wut sogar den Kaffee kocht, beginnt seine Frau bei ihrer unkonventionellen neuen Freundin aufzublühen. Als es darum geht, Ellies Wohnhaus vor dem illegalen Abriss zu bewahren, entdeckt Johanna sogar längst vergessen geglaubte juristische Talente wieder. Doch die beiden Frauen haben es mit zwei starken Gegnern zu tun: einer einflussreichen Immobilienspekulantin und deren willigem Architekten - Ruprecht.

Als zerstrittenes altes Ehepaar sorgen Jutta Speidel und Henry Hübchen in dieser Weihnachtskomödie für keine stille, aber eine umso vergnüglichere heilige Nacht.

Nach fast 30 Ehejahren, die Johanna Welser (Jutta Speidel) als brave Hausfrau, Mutter und Gattin an der Seite ihres Mannes Ruprecht (Henry Hübchen) verbrachte, ist das Maß voll: Nicht nur vergisst der erfolgreiche Hamburger Architekt seine Frau einfach am Taxistand des Flughafens, als sie von einer gemeinsamen Urlaubsreise zurückkehren, er zeigt auch keinerlei Reue. Er ist nur daran interessiert, rechtzeitig zur Vergabe eines wichtigen Bauprojektes zu kommen. Johanna jedoch weigert sich, ihn zu der prestigeträchtigen Veranstaltung zu begleiten, bleibt stattdessen im Taxi sitzen und lässt sich von der verblüfften jungen Fahrerin Ellie Pietschek (Gesine Cukrowski) auf eigenes Geheiß in die Nacht entführen. Es wird für sie die Reise in eine andere Welt. Denn die chaotische Ellie begreift schnell, dass diese Dame aus der gehobenen Gesellschaft ein wenig emotionale Unterstützung bitter nötig hat. So bietet sie Johanna vorübergehend Asyl an. Während der wütende Ruprecht daheim die Kreditkarten seiner Frau sperren lässt, erwacht diese in Ellies Wohnung: Teil eines Hafenhauses in einem ehemaligen Arbeiterviertel, in dem die Taxifahrerin als alleinerziehende Mutter mit zwei heranwachsenden Kindern lebt.

Johanna ist fasziniert von Ellies unkonventionellem Lebensstil und bietet spontan ihre Hilfe an, als sie erfährt, dass die Bewohner das alte Haus aufgrund einer zwielichtigen Räumungsklage noch vor den anstehenden Weihnachtsfeiertagen verlassen sollen. Mit einem Trick gelingt es den beiden neuen Freundinnen, den geplanten Abriss zu verhindern. Doch sie haben nicht mit der durchtriebenen Immobilienspekulantin Ramona Heyer (Angela Roy) gerechnet, die alles daransetzt, auf dem Hafengelände einen modernen Gebäudekomplex zu errichten. Und bevor Johanna richtig klar wird, wer als Architekt für die Umsetzung dieser Pläne verantwortlich ist, stehen sie sich auch schon gegenüber. Ihr Ruprecht und sie auf gegnerischen Seiten. Na dann, fröhliche Weihnachten!

Friede, Freude und Christstollen spielen in dieser Weihnachtskomödie von Regisseur Dennis Satin eine eher untergeordnete Rolle, wenn sich ein altes Ehepaar auf seine späten Tage noch einmal so richtig in die Wolle kriegt und unterschiedliche Lebenseinstellungen aufeinanderprallen. Mit viel Wonne am kratzbürstigen Spiel gehen die beiden beliebten Schauspieler Jutta Speidel und Henry Hübchen aufeinander los und beweisen ihre Klasse. Bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt, plädiert die heitere Geschichte nicht für feiertäglichen Müßiggang, sondern für einen engagierten Gemeinsinn - egal zu welcher Jahreszeit.

Dienstag, 15. Dezember 2015 (Woche 51)/04.11.2015

22.30 Schreinerei Fleischmann und Freunde mit Alice Hoffmann und Timo Sturm

Sie sind ein Paar wie Nut und Feder - der pfälzische Schreinermeister Jean Fleischmann und seine Mitarbeiterin Vanessa Backes. Fleischmann ist ein Hans Dampf in allen Gassen, hält nicht nur seinen Betrieb am Laufen, sondern mischt auch kräftig in Ortspolitik und Vereinsleben mit und tanzt im Dorf auf allen Hochzeiten. Die treue Vanessa hält ihm dafür den Rücken frei, managt das Tagesgeschäft im Büro und kümmert sich sogar um Küche und Wäsche. Leider ist sie mit einem Talent dafür gesegnet, Fleischmanns ehrgeizigste Pläne regelmäßig zum Scheitern zu bringen. Kreativ und effektiv ist sie nur, wenn es darum geht, seine amourösen Ambitionen zu unterlaufen. Denn natürlich hat Vanessa selbst mehr als nur ein Auge auf den attraktiven Junggesellen geworfen.

Mittwoch, 16. Dezember 2015 (Woche 51)/04.11.2015

Tagestipp

20.15 Die Einladung Feiern mit Naima, Friederike und Alon Fastenbrechen Folge 1/3

Naima lebt seit 36 Jahren in Stuttgart. Ramadan, der muslimische Fastenmonat, ist fester Bestandteil ihres Jahreskreislaufes. Naima feiert dieses Fastenbrechen mit Friederike und Alon auf drei sehr unterschiedliche Weisen: zum einen beim Trimum-Sommerfest - ihrem gemeinsamen Hobby. Zum anderen auf Einladung der Moschee in Stuttgart-Wangen und dann noch persönlich bei Naima zu Hause.

Nachdem man den Tag über gefastet hat, beginnt jedes Fastenbrechen am Abend mit Datteln und Wasser, eine von Naima's Spezialitäten. Diese bringt sie auch zum Sommerfest ihres gemeinsamen Hobbys - der intereligiösen Chorwerkstatt Trimum - mit, bei dem nicht nur das Fastenbrechen gefeiert wird, sondern auch gleichzeitig das jüdische Sabbatende mit der Havdalah-Zeremonie.

An einem weiteren Abend im Ramadan gehen Naima, Friederike und Alon zur Moschee, die zu einem öffentlichen Iftar eingeladen hat und ihre Türen an diesem Tag auch für Nichtmuslime öffnet. Für Friederike und Alon ist das Neuland. Wie sich verhalten? Friederike bedeckt ihr Haar im Frauenbereich mit einer Jacke. Sie entdeckt Parallelen zum Katholizismus: Bewegung beim Gebet. Alon schätzt die Offenheit der Muslime, andere Teil haben zu lassen.

Für Naimas Einladung im persönlichen Kreis bedarf es einiger Vorbereitungen: Naima benötigt viele marokkanische Spezialitäten. Zum Glück gibt es seit ein paar Jahren einen marokkanischen Laden in der Stadt. Hühnchen müssen eingelegt werden, Gemüse geputzt und Harira, die traditionelle Suppe mit Kichererbsen, muss köcheln. Die moderne Frau Naima pflegt Traditionen. Das ist kein Widerspruch für sie. Am Tag der eigentlichen Einladung bei Naima ist es sehr heiß. Alon hat den ganzen Tag aus Solidarität gefastet, Friederike hat nur wenig gegessen. Die Gäste können das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang kaum erwarten. Alon hat riesigen Durst - dann endlich der erste Schluck Wasser und Naima's leckere Datteln. So ungeheuer wertvoll!

Bis spät in die Nacht tauschen sie sich aus. Wie ist das mit der Geschlechtertrennung? Spürt Naima auch die neue Islamfeindlichkeit? Wie geht Fasten und Ramadan in Deutschland? Naima reicht Nana-Minze im hohen Strahl und Rosenwasser zur Erfrischung. Alon greift zur Gitarre und bedauert kein arabisch zu können. Erste Annäherungen und das Experiment kann weitergehen - mit St. Martin.

Donnerstag, 17. Dezember 2015 (Woche 51)/04.11.2015

Beitrag wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

00.45 Die Akte Zschäpe

Die letzten Rätsel des NSU Erstsendung: 02.11.2015 in Das Erste

Freitag, 18. Dezember 2015 (Woche 51)/04.11.2015

Tagestipp

20.15 Expedition in die Heimat Weihnachten entlang der Wied Erstsendung: 19.12.2014 in SWR RP/SR

Expeditionsforscherin Anna Lena Dörr bereitet sich auf ihr erstes Weihnachten mit ihrer kleinen Tochter vor und geht auf die Suche nach einem Ort, an dem Rheinland-Pfalz am weihnachtlichsten ist. Im Westerwald, im Wiedtal, findet sie alles, was sie auf ein stimmungsvolles Fest vorbereitet und noch viel mehr: Die Feuerwehr öffnet ihre Adventstüren, ein Kranz geht mit der dritten Adventskerze schwimmen, ein Auto verleiht ihr Flügel und neben der größten Naturwurzelkrippe findet sie auch den größten Weihnachtsstern der Welt. Sie trifft einen Macher, der vom "Krippe-Virus" befallen ist: Gustel Hertling kann Anna Lena Dörr die schönsten und interessantesten Krippen aus aller Welt zeigen. Er selbst hat mehr als 2000 Exemplare gesammelt. Und dann spielen auch noch Dackel Emma, ein Feuerwehrkommando und die Waldbreitbacher Franziskanerinnen eine Rolle bei dieser Weihnachtsexpedition.

Das alles kann Anna Lena Dörr mitnehmen für den 24. Dezember, als Einstimmung auf ihr erstes Weihnachtsfest mit eigener Familie.

Freitag, 18. Dezember 2015 (Woche 51)/04.11.2015

21.00 Heimatbesuch

Uwe Ochsenknecht und "sein" Mannheim Erstsendung: 05.06.2015 in SWR/SR

Der Film begleitet den Schauspieler Uwe Ochsenknecht zu seinen biografischen Wurzeln in die Quadratestadt. Dort hat er bis zu seinem 17. Geburtstag gelebt, bevor er zur Schauspielausbildung nach Bochum ging. Bis heute lebt dort seine ältere Schwester Beate, mit der er auf Spurensuche geht im Stadtteil Vogelstang, einem Hochhausquartier vom Reißbrett der 60er Jahre. Zuvor lebte die vierköpfige Familie Ochsenknecht in der Mannheimer Arbeitersiedlung Waldhof. Hier begegnet Uwe Ochsenknecht seinem ehemaligen Fußballklub SV Waldhof Mannheim 07, auf dessen Hartplatz er einst als Stürmer und Torwart seine Schrammen holte. Daneben gibt es Begegnungen mit ehemaligen Mitschülern und Musikerkollegen, über die bis heute eine Bindung zu Mannheim besteht. Schließlich darf das Nationaltheater Mannheim nicht fehlen, auf dessen Opernbühne er bereits im Alter von zehn Jahren sang und spielte. Und dessen Magie maßgeblich seinen späteren Schulrauswurf und seinen Drang zur Schauspielerei beförderte.

SWR Pressekontakt: Johanna Leinemann, Tel 07221/929-22285, johanna.leinemann@swr.de

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