SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Samstag, 20. Oktober 2001 (Woche 43)

    Baden-Baden (ots) -      

    18.30    Die Schlagerparade der Volksmusik
        
                 Moderation: Andy Borg
    
    Für die Oktober-Ausgabe 2001 wurden durch
Zuschauer-TED-Entscheidung die Geschwister Hofmann mit dem Titel "Man
darf doch wohl noch träumen" auf Platz 1 gewählt.. Überraschungsgast
ist Hansi Hinterseer. Als "Neuvorstellungen" begrüßt Andy Borg:
Bergfeuer, Reiner Kirsten, Mühlenhof Musikanten, Frank Petersen &
Romana, Jantje Smit, Die Schäfer, Die Trenkwalder.

    Samstag, 20. Oktober 2001 (Woche 43)          22.20    Frank Elstner: Menschen der Woche          Die Gäste:

    Klausjürgen Wussow: Der Rosenkrieg zwischen Klausjürgen Wussow und seiner Noch-Ehefrau Yvonne ist schon lange keine Privatsache mehr. Seit über einem Jahr wird die Auseinandersetzung öffentlich ausgetragen. Was ist dran an den Beschuldigungen seiner Frau? Wie geht es weiter und wie geht es dem gemeinsamen Sohn Benjamin?          Marion Kracht: Man kennt sie aus den "Drombuschs" und "Ein Heim für Tiere". Dass Marion Kracht auch seefest ist, bewies die Schauspielerin am vergangenen Sonntag auf dem "Traumschiff". Als neue Reederin "Susanne" startete sie mit dem Kreuzfahrtschiff nach Las Vegas und verhalf der Jubiläumssendung zum großen Quotenerfolg.          Dr. Jürgen Todenhöfer: Dreimal war der Politiker und Medienmanager mit afghanischen Kriegern im Afghanistan unterwegs.          Sune Svanberg: Er ist Mitglied des Schwedischen Nobelpreis-Komitees für Physik und gehört zu denjenigen, die über die Nobelpreisträger entscheiden. Als Atomphysiker fiel ihm dieses Jahr die Aufgabe zu, die Preisträger für den Physik-Nobelpreis zu verkünden. Er machte den berühmten 11-Uhr-Anruf bei dem deutschen Preisträger Wolfgang Ketterle - ebenfalls Atomphysiker - in den USA. Bei der Verleihung am 10. Dezember wird Svanberg den entscheidenden Satz sprechen, mit dem die Geehrten aufgefordert werden, den Preis aus den Händen des Königs entgegen zu nehmen.

    Sonntag, 21. Oktober 2001  (Woche 43)
    
    22.35
                 (VPS 22.34)
                 Wortwechsel
        
                 Thomas Reimer im Gespräch mit Hanna Schygulla
    
    Hanna Schygulla wurde als "Fassbinder-Muse" und "Vorstadt-Marylin"
bekannt. Sie wird zur Ikone und deutschen "Femme fatale. Hanna
Schygulla wurde am 25.12.1943 in Kattowitz/Oberschlesien als Tochter
eines Holzhändlers geboren. 1945 flieht sie mit ihrer Mutter nach
München, 1948 kehrt der Vater aus der Kriegsgefangenschaft zurück.
Nach Abitur und einem Au-pair-Jahr in Paris studiert sie in München
Germanistik und Romanistik und nimmt nebenbei Schauspielunterricht.
Dabei lernt sie Fassbinder kennen, der sie schließlich zum Film
führt. Hanna Schygulla ist unverheiratet und lebt in Paris. Von sich
selbst sagt sie "Ich bin aus Angst mutig geworden". So zum Beispiel
als sie sich von Fassbinder löst und ihr künstlerisches Leben selbst
in die Hand nimmt. Oder als sie fast zehn Jahre ihre kranke Mutter
pflegt und dafür ihre Karriere vernachlässigt. Als über 50-jährige
startet sie Anfang der 90er Jahre eine weitere Karriere als
Chansonsängerin.

    Montag, 22. Oktober 2001  (Woche 43)
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    21.00    Teleglobus
                 Der geklaute Pharaonensarg
                 Heiße Ware aus dem Tal der Könige
    
    "Das Geheimnis des Goldenen Sargs nennt sich die Ausstellung, die
am Mittwoch, 17. Oktober in München eröffnet wurde. Doch was es mit
der Geschichte dieses Sargs tatsächlich auf sich hat, wird man da
bestenfalls teilweise erfahren. Ebenso wenig wie von den
Verwerfungen, die es im Umfeld der Ausstellung zwischen der
bayerischen Staatsregierung und der ägyptischen
Antiquitätenverwaltung gab. Die Geschichte des Sargs von Pharao
Echnaton ist ein Krimi, den der Teleglobus nacherzählt. Nach fast
einem Jahrhundert neigt sich die Irrfahrt eines der geheimnisvollsten
Artefakte aus dem Reich der ägyptischen Pharaonen dem Ende entgegen.
Das Zwischenlager eines Pharaonensargs, der 1907 im fernen "Tal der
Könige" beim oberägyptischen Luxor ausgegraben worden war, blieb für
über 20 Jahre ein glanzloser Keller in der Münchner Meiserstraße 10,
allen Protesten von ägyptischer Seite zum Trotz. Jetzt besteht die
Aussicht, dass der umstrittene "Goldsarg aus KV55", den einige
Ägyptologen mit dem Pharao Echnaton in Verbindung bringen, als
"Geschenk" der Bayerischen Staatsregierung nach Kairo zurück kommt.
Dort war das Stück unter ungeklärten Umständen aus dem Nationalmuseum
gestohlen worden. Die ägyptischen Archäol ogen schäumen schon seit
einiger Zeit vor Wut über die Dreistigkeit ihrer "Freunde" in
München. Der oberste Antikenverwalter der Provinz Gizeh, Sahi Hawas,
kann seinen Ärger kaum verbergen. "Wir müssen Interpol einschalten,
wenn die Bayern nicht endlich die Sargwanne herausgeben". Zur
Staatsaktion wurde die Angelegenheit, als schließlich die Ägypter
letztes Jahr offiziell über die deutsche Botschaft in Kairo von der
Bayrischen Regierung die sofortige Rückgabe ihres Eigentums
verlangten. Nach München gelangt war die goldene Sargwanne via Genf,
der internationalen Drehscheibe im illegalen Kulturgüterhandel. Die
Dokumentation von Ingolf Efler klärt die mysteriösen Umstände, unter
denen die Sargwanne nach Bayern gelangte, auf und versucht, ihren Weg
von Luxor nach München zu rekonstruieren.

    Dienstag, 23. Oktober 2001  (Woche 43)
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    05.30    Teleglobus (WH)
                 Der geklaute Pharaonensarg
                 Heiße Ware aus dem Tal der Könige

ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich,
Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: