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Das Erste: "Debüt im Ersten" mit "Clowns" am 18. Oktober
On the road

    Baden-Baden (ots) - Es gibt rechte und schlechte Augenblicke:
Schlecht ist, wenn die Mama im Gefängnistransporter sitzt und Robin
im Kinderheim glaubt, sie komme ihn abholen. Schlecht ist auch, wenn
der arbeitslose Schauspieler Nick im offenen Cabrio im Stau steht und
zugleich ein als Clown verkleideter Bankräuber von der Polizei
gesucht wird. Schlecht ist erst recht, wenn der echte Bankräuber die
Polizisten im Maisfeld festsetzt, weil sie sich über seine Ohren
lustig gemacht haben. Am Ende wird klar, wie alles zusammenhängt,
aber neunzig spannende Minuten lang wird die Zeitschraube immer
fester zugedreht, so dass man meint, aus dem schlechten Augenblick
werde niemals der rechte entstehen. Anna Thalbach und Frank Giering,
Jochen Nickel und Jan-Gregor Kremp sind die Protagonisten in Tim
Tragesers Film "Clowns", der am Donnerstag, den 18. Oktober, um 23.00
Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Mit "Clowns" wird die Reihe "Debüt
im Ersten" fortgeführt.
    
    Der hochkarätigen Besetzung sieht man es nicht an, dass es sich
bei "Clowns" um einen Erstlingsfilm handelt, der zugleich Tragesers
Abschlussfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen ist. Ohne
falsche Scheu vor Genregrenzen erzählt Tim Trageser in seinem Film
eine Geschichte, die Witz und Melancholie, Drama und Komödie und
einen Schuss Krimi miteinander vereint. "Clowns" ist unter der
Federführung der Debüt-Redaktion des SWR und in Zusammenarbeit mit
ARTE entstanden. Partnerschaften sind wichtig für die Realisierung
von Debütproduktionen: die gemeinsamen Anstrengungen von ARD
Redaktionen, ARTE, Kinoproduzenten und Filmförderungen machen viele
Filme überhaupt erst möglich.  
    
    "Debüt im Ersten" bedeutet die Zusammenarbeit von Nachwuchsautoren
und -regisseuren mit den Redaktionen für für den ersten oder zweiten
Film. Denn wenn es einen Film gibt, der für junge Filmemacher noch
schwieriger zu realisieren ist als der erste, dann ist es der
"Zweitlingsfilm". Die Debütredakteure der ARD-Sender sind deshalb
auch immer Ansprechpartner für ambitionierte Folgeprojekte des
filmischen Nachwuchses.  
    
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