SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Dienstag, 2. Oktober 2001 (Woche 40) bis Donnerstag, 1. November 2001 Allerheiligen (Woche 44)

    Baden-Baden (ots) -
    Dienstag, 2. Oktober 2001 (Woche 40)/20.09.2001
    
    23.00    Um Elf: Wann ist der Mensch ein Mensch?
                
                 Von der Würde des Embryos
                
                 Diskussionssendung
                
                 Teilnehmer: Prof. Johannes Huber und Hubert Hüppe, MdB
CDU/CSU
                
                 Moderation: Andreas Malessa.
    
    "Eine Revolution greift langsam um sich, eine Revolution voller
Heimtücke und Täuschung, da sie ihr Herannahen den Menschen zu
verschleiern sucht", sagt Johannes Huber, Theologe und
Reproduktionsmediziner. Er ist Überzeugt: Der Griff nach den Genen
gelingt, in Kürze gibt es den geklonten Menschen, die Biomedizin wird
die Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts - mit revolutionärem
Potenzial. Erste Auswirkungen dieser gesellschaftlichen Umwälzung
sind bereits zu spüren. Seit der Entscheidung des britischen
Parlaments, das Klonen von Embryonen zu Forschungszwecken zuzulassen,
tobt nun auch in Deutschland ein "Kulturkampf" ("Die Woche") um
Stammzellen- und Embryonenforschung: Dürfen "Prä-Embryonen", jene
vier-, achtzelligen Klumpen von Stammzellen, aus denen sich
potenziell ein Mensch entwickeln könnte, zu "therapeutischen" Zwecken
verwendet, also vernichtet werden? Hat schon die befruchtete Eizelle
"Würde", muss sie also unter allen Umständen geschützt werden - oder
gibt es höherrangige Ziele, die gegen diesen Schutz sprechen?

    Johannes Huber ist überzeugt, dass in der Stammzellenforschung die
Zukunft der Medizin liegt. Mehr noch: Sie wird die Sicht vom
Menschen, von der Welt, von Gott mindestens ebenso erschüttern wie
die Forschungen von Kopernikus, Newton, Darwin und Freud. Huber weiß,
wovon er spricht. Er ist Professor für Endokrinologie und
Reproduktionsmedizin an der Universitätsfrauenklinik in Wien. Vor
seiner medizinischen Laufbahn hat er Theologie studiert, war
jahrelang persönlicher Sekretär des bekannten Wiener Kardinals Franz
König. Huber will - auch als katholischer Theologe - Verständnis für
die Chancen der Biomedizin wecken. Er plädiert dafür, sich von
"fundamentalistischen Verboten" zu verabschieden und die "Probleme
der Biomedizin auf vernünftige und auf humane Weise zu lösen". Die
Forschung an embryonalen Stammzellen, die Herstellung klonierter
Zellen zu therapeutischen Zwecken hält er durchaus für möglich.
    
    Der Streit um die Frage, wieweit die biomedizinische Forschung
gehen darf, konzentriert sich um die Frage: Wann ist der Mensch ein
Mensch? Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ging die Theologie
im Anschluss an Aristoteles und Thomas von Aquin davon aus, dass
menschliche Föten erst im Laufe ihrer Entwicklung "beseelt" werden,
also erst nach und nach personale Würde erwerben. Eine rigorose
Ablehnung der Abtreibung gab es deshalb bis zu diesem Zeitpunkt
nicht. Eine ähnliche Vorstellung der Embryonalentwicklung als Prozess
gibt es heute noch im Judentum. Der Embryo gilt bis zur Geburt als
Teil der Mutter und nicht als eigenständige Person. Die moderne
Biomedizin fordert zu einer Neubewertung heraus. Gibt es einen
Unterschied zwischen befruchteter Eizelle, Embryonen und Föten? Kann
es Stufen beim Lebensschutz geben? Der Streit geht quer durch die
Gesellschaft. Nicht nur innerhalb der Parteien, auch innerhalb der
Kirchen gibt es unterschiedliche Positionen. Während beispielsweise
die Kirchen in Deutschland, und manche Politiker die Forschung an
embryonalen Stammzellen ablehnen, gibt es innerhalb der Theologie
durchaus differenziertere Stellungnahmen. Um diese Fragen und
Probleme geht es in dieser Sendung.
        
    
    Samstag, 6. Oktober 2001  (Woche 41)/20.09.2001
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    14.45    Eisenbahn-Romantik (WH von SO)
                 Aktuelle Bahnbegebenheiten
                 Folge 427
                 (Erstsendung: 20.09.2001)
    
    
    Samstag, 6. Oktober 2001 (Woche 41)/20.09.2001
    
    21.50    Richling - Zwerch trifft Fell (5/7)
        
                 Die Kabarett-Comedy-Show mit Mathias Richling
    
    Mathias Richling zieht sich in der jüngsten Folge seiner
Kabarett-Comedy-Show "Richling - Zwerch trifft Fell" den Schafspelz
über, um die Wölfe kenntlich zu machen, die gegen die im Grundgesetz
verankerten Rechte heulen. Als Müntefering spricht er den
SPD-Genossen das Recht auf das eigene Gewissen ab; in der Rolle von
Hessens Ministerpräsident Roland Koch findet er die Lösung des
Sozial-Schmarotzer-Problems. Rudolf Scharping macht einen IQ-Test,
und die rechts-redselige Hessin findet sich mit den Börsenkursen im
Keller wieder. Knallhartes, zuweilen auch poetisches Kabarett.
    
    
    Sonntag, 7. Oktober 2001 (Woche 41)/20.09.2001
    
    18.15    Was die Großmutter noch wusste (264)
        
                 Kochen wie in München
    
    Im Oktober ist München am schönsten, sagt man. Der Himmel sei noch
weißblauer als sonst und die Sonne würde die Stadt vergolden. Überall
herrscht dann diese gewisse schlendernde Lebensfreude, die für
München so typisch ist und die aus München die nördlichste Stadt
Italiens macht, wie man sagt. Höhepunkt des Münchner Jahres ist das
Oktoberfest mit seinem Bier und seinen kulinarischen Herrlichkeiten.
Münchens Küche ist einfach und deftig, genau das Richtige zum Bier im
Biergarten und im Brauhaus. Kathrin und Werner haben eine Auswahl von
Leckerbissen zusammengestellt.


    Sonntag, 7. Oktober 2001  (Woche 41)/20.09.2001
    
    Geänderten Programmablauf für SR beachten!
    (Programm BW und RP wie mitgeteilt)
    
    20.15    Wunderland-Revue aus Friedrichshafen (BW und SR)
                 Zeit-Revue
                 (bis 21.45)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    Mittwoch, 17. Oktober 2001 (Woche 42)/20.09.2001
    
    23.20    "Lauter schwierige Patienten" (7/12)
        
                 Marcel Reich-Ranicki über Golo Mann und seine Familie
        
                 Gastgeber: Peter Voß
    
    Die Manns, das waren die Windsors von Deutschland: Thomas Mann,
der Zauberer, nach Marcel Reich-Ranicki der bedeutendste deutsche
Romancier des 20. Jahrhunderts, Heinrich Mann, sein Bruder, der
literarische Konkurrent, die Kinder Erika, Klaus, Golo. Die Familie,
die die Literatur des 20. Jahrhunderts in Deutschland geprägt hat.
Der letzte große Name: Golo Mann. Ein Sohn, der seinen Vater hasst,
ein Sohn, der weiß, dass er erst nach dessen Tod schreiben können
wird. Erst dann wird er einer der literarisch bedeutendsten
Historiker Deutschlands mit einer vielgerühmten Biographie über
Wallenstein und der "Deutschen Geschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts". Golo Mann hat unter seiner Familie gelitten, unter der
nachlässigen Verachtung seines Vaters Thomas, unter der Brillanz und
Schönheit seines Bruders Klaus, unter der Energie seiner Schwester
Erika.
    
    Marcel Reich-Ranicki hat keinen glücklichen Menschen kennen
gelernt, als er Golo Mann immer wieder zur Mitarbeit an der F.A.Z.
bewegt hat. Ein Mensch zwischen allen Stühlen, politisch den
Konservativen zu links, den Linken zu konservativ, homosexuell wie
sein Vater, lange anerkannt als Mann, aber nicht als Golo: eine
Familie als Schicksal.
    
    
    Freitag, 19. Oktober 2001  (Woche 42)/20.09.2001
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    12.30    (VPS 12.29)
                 Mensch!Alltag (WH von DI)
                 Kaviar, Schampus und weiße Segel
                 Ein Sterne-Koch auf hoher See
                 Ein Film von Wolfgang Dürr
                 (Erstsendung: 26.06.2001)
    
    
    
    
    Freitag, 19. Oktober 2001  (Woche 42)/20.09.2001
    
    Zusätzlichen Untertitel beachten!
    
    21.45    Nachtcafé
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Freunde fürs Leben - Geht das noch?
                 Folge 26/33
    
    
    Samstag, 20. Oktober 2001  (Woche 43)/20.09.2001
    
    Zusätzlichen Untertitel beachten!
    
    15.15    Nachtcafé (WH von FR)
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Freunde fürs Leben - Geht das noch?
                 Folge 26/33
    
    
    Sonntag, 21. Oktober 2001 (Woche 43)/20.09.2001
    
    18.15
                 Was die Großmutter noch wusste (265)
        
                 Alles über das Schwein
    
    Das Schwein ist seit undenklichen Zeiten der Hauptfleischlieferant
der meisten Menschen. Entsprechend groß ist die Auswahl an Gerichten,
die mit Schweinefleisch oder mit Schweinefleischprodukten hergestellt
werden. Kathrin und Werner haben einige beispielhafte Rezepte
ausgesucht. Aber dem Schweinefleisch wird auch nachgesagt, dass es
krank macht. Viele, die sonst durchaus Fleisch essen, vermeiden daher
das Schweinefleisch. Was ist davon zu halten? Frau Dr. Ilkhanipur ist
den unterschiedlichen Theorien nachgegangen.
    
    
    Sonntag, 21. Oktober 2001  (Woche 43)/19.09.2001
    
    23.05    Sky Lights
                 Das VIP-Journal mit Sky du Mont
                 Folge 21
                 Gespräche und Begegnungen mit Sky du Mont und prominenten
Gästen
    
    Im Paradies mit Ruth Maria Kubitschek
    Als "Spatzl" in Monaco Franze hat sie zusammen mit Helmut Fischer
Lachmuskeln des Publikums strapaziert. Als fiese Brauerei-Chefin
Margot Balbeck bei den Guldenburgs wünschten ihr die Zuschauer die
Pest an den Hals. Ruth Maria Kubitschek ist eine der ganz Großen in
der deutschen Fernsehlandschaft. "Auf zu neuen Ufern", dachte sie
sich vor zehn Jahren und zog weit weg von der hektischen
Filmmetropole München. Im schweizerischen Fruthwilen am Bodensee hat
sie sich ihr eigenes Paradies geschaffen. Sky du Mont hat sie in
ihrem 3.400 Quadratmeter großen "Garten der Aphrodite" besucht.
    
    Vom Junkie zum Ironman: beim Training mit Triathlet Andreas
Niedrig
    "Ich will nie mehr zurück, wo ich einmal war - am Boden", sagt
Anderas Niedrig. Eigentlich war er schon tot. Aber der Sport schenkte
ihm ein zweites Leben. Bis 26 war Andreas Niedrig ein Junkie. Dann
folgte er seinem Vater in den Wald von Duisburg und rannte um sein
Leben. Rad und Schwimmbecken kamen schnell dazu. Heute ist Andreas
Niedrig einer der besten Tri-Athleten der Welt. Das beweist nicht
zuletzt der zweite Platz beim diesjährigen "Ironman"-Wettbewerb in
Roth. Sky du Mont besucht den Ausnahme-Athleten daheim in
Oer-Erkenschwik.
    
    Im Biergarten mit Kabarettistin Lisa Fitz
    50 Jahre und kein bisschen leise - In ihrem aktuellen Programm
"Wie is'n die in echt" erklärt sich Lisa Fitz auf der Bühne, im
Biergarten überrascht die Frontfrau des deutschen Kabarett Sky du
Mont mit ungewöhnlichen Ansichten in Sachen Ehe, Erfolg und
Emanzipation.
    
    
    Sonntag, 28. Oktober 2001  (Woche 44)/19.09.2001
    
    23.05    Sky Lights
                 Das VIP-Journal mit Sky du Mont
                 Folge 22
                 Gespräche und Begegnungen mit Sky du Mont und prominenten
Gästen
    
    Mit der Frau von "heute" unterwegs in Mainz - Petra Gerster
    Mit "Mona Lisa" setzte Petra Gerster einen Meilenstein für Frauen
im Fernsehen. Heute macht sie "heute". Und hat - gemeinsam mit ihrem
Mann - jetzt ein Buch über Erziehung und Bildung geschrieben, indem
das deutsche Schulwesen schonungslos in die Mangel genommen wird. Sky
du Mont traf die beliebteste Nachrichtenfrau des ZDF in ihrer
Wahlheimat Mainz.
    
    ... mit Streichinstrumenten zu Millionen: ein Schlossbesuch beim
international erfolgreichen Geigenhändler Dietmar Machold
    Er zupft auf Zerrupftem und bringt Jahrhunderte verstummte
Instrumente wieder zum Klingen. Dietmar Machold ist der größte
Geigenhändler Europas. In seinem Tresor liegen Instrumente im Wert
von rund 100 Millionen Mark. Nur fünf Stradivaris pro Jahr verkauft
er - und dafür stehen Topkünstler Schlange. Sky du Mont besucht den
Wanderer zwischen Kunst und Kommerz in seinem Schloss Eichbüchl bei
Wien. Dietmar Machold erzählt, wie seine Lielings-Stradivari 24
Stunden lang in den Wellen des pazifischen Ozeans lag und "jetzt
besser klingt als zuvor." Dietmar Machold beherrscht alle Seiten der
weltweiten Fiedel-Connection, sagt aber über sich selbst: "Mein
eigenes Spiel - das ist hundsmiserabel."
    
    ... unter vier Augen in Berlin mit Schauspielerin und Sängerin
Meret Becker
    Als " eine  Marktlücke" beschreibt sie sich selbst. Nur so kann
sich Meret Becker  ihren frühen Erfolg und die Zusammenarbeit mit den
bedeutendsten  Regisseurinnen und Regisseuren Deutschlands erklären.
In dem Film  " Kleine  Haie" von Sönke Wortmann fiel sie zum ersten
Mal einem größeren  Publikum als Schauspielerin auf. Dabei begann
ihre Karriere schon viel  früher.: Geprägt durch ihre Künstlerfamilie
stand sie schon als Kind auf der Bühne und vor der Kamera. Sie singt,
spielt mehrere Instrumente und gerade hat sie ihre dritte CD
herausgebracht. Sky du Mont traf die gar nicht so selbstsicher
wirkende Künstlerin in ihrem Lieblingsrestaurant in Berlin.
    
    
    
    Sonntag, 28. Oktober 2001  (Woche 44)/20.09.2001
    
    Geänderten Beitrag und Beginn nachfolgender Sendungen beachten!
    
    23.35    (VPS 23.34)
                 Wer mich liebt, nimmt den Zug
                 (Cux qui m'aiment prendront le train)
                 Französischer Spielfilm von 1998
                 Regie: Patrice Chereau
                 Rollen und Darsteller:
                 Jean-Baptiste/Lucien    Jean-Louis Trintignant
                 François    Pascal Greggory
    
                 Claire    Valeria Bruni-Tedeschi
    
                 Jean-Marie    Charles Berling
    
                 Louis    Bruno Todeschini
    
                 Bruno    Sylvain Jacques
    
                 Viviane    Vincent Perez
    
                 Thierry    Roschdy Zem
    
                 Catherine    Dominique Blanc
    
                 Elodie    Delphine Schiltz
    
                 Sami    Nathan Cogan
    
                 Lucie    Marie Daems
    
                 Genevieve    Chantal Neuwirth
                 und andere
    
    Der exzentrische, homosexuelle Maler Jean-Baptiste (Jean-Louis
Trintignant) hat schon zu Lebzeiten Freunde und Verwandte provoziert.
Nun ist er mit siebzig Jahren gestorben. Er hat verfügt, dass ihm die
Trauergesellschaft mit dem Zug von Paris zum Begräbnis in seine
Heimatstadt Limoges folgen soll. Jean-Baptistes letzter Geliebter,
der Pfleger und Dealer Thierry (Roschdy Zem), überführt den Sarg im
Auto. Derweil brechen in der Reisegesellschaft unterdrückte Konflikte
und Ängste auf. Der zynische Francois (Pascal Greggory) war
Jean-Baptistes Meisterschüler und dessen große Liebe. Nun ist er mit
dem sensiblen Louis (Bruno Todeschini) liiert. Louis ist ein
Romantiker und beginnt unterwegs eine Affäre mit dem Strichjungen
Bruno (Sylvain Jacques). Louis ist tief verletzt, als Francois ihm
kühl erklärt, dass er mit Bruno eine lange Affäre hatte und Bruno
zudem an AIDS erkrankt ist. Verwirrt verlässt Louis den Zug. In
heftigen Streit geraten auch Jean-Baptistes Neffen Jean-Marie
(Charles Berling) und seine Ex-Frau Claire (Valéria Bruni-Tedeschi).
Claire hat einen erfolgreichen Drogenentzug hinter sich und versucht,
Jean-Marie von ihrem gemeinsamen Baby zu erzählen. Jean-Marie
reagiert jedoch gewalttätig auf Claires Annäherung. Für ihn war
Jean-Baptiste ein Idol. Nun begegnet er nach zehn Jahren seinem Vater
Lucien (Jean-Louis Trintignant) wieder, dem Zwillingsbruder des
Toten. Überrascht erfährt Jean-Marie, dass Lucien sich heimlich um
ihn sorgte und ihn finanziell unterstützte. Der aggressive Jean-Marie
ist betroffen. Er spürt, dass er sich auch mit Claire aussprechen
muss. Zur Trauergesellschaft stößt auch die schöne Viviane (Vincent
Perez), die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich hat und für
zusätzliche Irritationen sorgt. In Luciens Haus beginnt eine lange
Nacht der Offenbarungen und schmerzlichen Selbsterkenntnisse.

    Dem Theater-Genie Patrice Chéreau ("Die Bartholomäusnacht") gelang
ein furioses Drama über die Entfesselung moralischer und
gesellschaftlicher Normen, eine hautnahe Beobachtung gescheiterter
Rebellen und der erdrückenden Enge der Familienbande. Für Chéreau ist
es aber auch die Geschichte einer Erlösung: "Alle Figuren zeigen
etwas mehr Liebe für die übrigen. Sie sind großzügiger geworden.
Jean-Baptiste hat allen mit seinem Tod ein großes Geschenk gemacht.
Es ist ein Film der Hoffnung.
    
    01.30    (VPS 01.05)
                 SWR3 Elch-TV (BW und RP)
                 Saartext (SR)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    
    
    Mittwoch, 31. Oktober 2001 (Woche 44)/20.09.2001
    
    21.00    Schlaglicht
        
                 Wie wirke ich als Mann?
        
                 Frau gibt erste Hilfe
    
    Sie geht mit Männern essen. Professionell. Beim Blinddate sagt sie
ihnen, was Frauen sonst nie sagen: wie ihre Charmeattacken wirklich
ankommen, was Frauen stattdessen mögen, warum die Charmeure bisher
beim "Baggern" auf Granit gestoßen sind. Gönke Petersen ist
Deutschland's erster weiblicher Männercoach. Sie trifft drei Herren:
Einen knackigen Hufschmid, der sich für konkurrenzlos männlich hält,
einen schwätzenden Geschenkartikel-Vertreter, der sich wundert, wieso
es keine ernst mit ihm meint, und den türkischen Lagerarbeiter, der
seine Frau so richtig glücklich machen möchte - "aber wie ?"
    
    
    Donnerstag, 1. November 2001  Allerheiligen  (Woche 44)/20.09.2001
    
    Genauen Titel für BW beachten!
    
    18.30    Verschleppt - am hellichten Tage (BW)
                 Die Deportation der badisch-pfälzischen Juden
    
    
    Donnerstag, 1. November 2001  Allerheiligen  (Woche 44)/20.09.2001
    
    Genauen Titel für BW beachten!
    
    02.00    Verschleppt - am hellichten Tage (WH) (BW)
                 Die Deportation der badisch-pfälzischen Juden
    
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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