SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Dienstag, 25. September 2001 (Woche 39) / (Woche 41)
(Woche 42)

    Baden-Baden (ots) -      

    23.00    Um Elf: ...und warum (nicht) im Kloster leben?
                 Studiogespräch mit 3 Gästen
    
    Abschottung oder Offenheit,  Stille und Gebet oder Leben in der
Welt, welche Klosterform bringt junge Menschen zum Ordensleben? Sind
die drei Gelübde Armut, Keuschheit und  Gehorsam heute noch sinnvoll?
Warum überhaupt noch Klosterleben im 3. Jahrtausend? Andreas Malessa
wird seine Gäste nach ihren Erfahrungen mit dem Ordensleben fragen.
Dazu diskutiert er mit einer ehemaligen Nonne, Susanne Kränzle, einer
amtierenden Priorin, Dr. Eoliba Greinemann und dem Jesuiten Jörg
Dantscher über den Sinn des Klosterlebens.

    Sonntag, 7. Oktober 2001 (Woche 41)
    
    23.05    CosMops (8)
              
                 Das Magazin für Mode, Mops und Lebensart
    
    Die "CosMops"-Moderatoren Mademoiselle Coco II und Michael Rodger
sind wieder durch die Welt gereist, um internationales Lebensgefühl
nach Hause zu bringen. Das Lifestyle-Magazin will mehr sein als ein
Schlaglicht auf die faszinierende Welt der Haute Couture. So bringt
Michael Rodger zwar die Großen der Szene vor die Kamera, gibt aber
ebenso seinen Zuschauern ganz konkrete Empfehlungen für Kleidung und
persönliche Eleganz.

    Donnerstag, 11. Oktober 2001 (Woche 41)
    
    21.00    Fahr mal hin
                 Kabarett, Könige und Karibik -
                 Rund um Nassau an der Lahn
                 Ein Film von Achim Streit
    
    Zugegeben: Die Bahamas sind einige Flugstunden entfernt, aber
dennoch empfindet so mancher an der Lahn eine besondere Nähe zu den
Palmen gesäumten Stränden der karibischen Inselgruppe. Schließlich
teilt man sich einen Namen, der noch dazu seinen Ursprung an den
Ufern der Lahn hat: Nassau - Inselhauptstadt und Provinzstädtchen
zwischen Taunus und Westerwald. Nassau an der Lahn ist der Stammsitz
eines Adelsgeschlechtes, das sich in alle Welt verzweigte - Karibik
inklusive. Prominenteste Vertreterin des Hauses Nassau ist heute wohl
Königin Beatrix der Niederlande. Große Namen sind für die kleine
Stadt nichts Besonderes, ist sie doch Geburtsort des bedeutendsten
Sozialreformers von und zum Stein. Vor den Toren der Stadt, wenige
Kilometer lahnaufwärts, erhebt sich auf einem Felssporn Kloster
Arnstein, ein Wallfahrtskloster, in dem nicht nur Pilger willkommen
sind. Vor Jahrhunderten waren es die Arnsteiner Mönche, die den
Weinbau an die Lahn brachten.

    Montag, 15. Oktober 2001  (Woche 42)
    
    13.30    Gen-Jäger (4/13)
              
                 Der Fluch von Barranquitas
    
    Die Uhr läuft - gegen Nancy Wexler. Ihre Mutter starb an einer
rätselhaften Krankheit: Chorea Huntington, früher bei uns als
"Veitstanz" bekannt. Es ist eine  schreckliche  Erbkrankheit, die das
Zentrale Nervensystem zerstört und schließlich auch das Gehirn. Und
es gibt kein Heilmittel. Wexler schwebt deshalb in großer Gefahr,
diese Krankheit zu bekommen: Die Chancen stehen 50 zu 50. Doch Nancy
Wexler nahm den Kampf auf. Sie ist Genforscherin geworden. Seit 1979
sucht sie nach dem Gen, das verantwortlich ist für Chorea Huntington.
Die Suche führte sie  bis nach Venezuela, an die Ufer des
Maracaibo-Sees. Dort, in der kleinen Stadt Barranquitas, bietet sich
ein Bild des Schreckens: Jeder zweite Einwohner leidet an dieser
Krankheit! 15 Jahre später, 1993, konnte sie das Gen isolieren. Aber
das Gen finden und ein Heilmittel entwickeln, sind zwei ganz
verschiedene Dinge. Immerhin kommt dieses Gen in jeder einzelnen der
100 Billionen Körperzellen vor. Wexler sucht nun nach einer
Gentherapie, bei der durch Verabreichung einfacher Antibiotika eine
Art genetischer Schalter umgelegt wird,  damit die "schlechten" Gene
keine Substanzen mehr produzieren, die das Gehirn schädigen. Aber die
Arbeit geht nur langsam voran. Immerhin bedeutet die erfolgreiche
Isolierung des Gens, dass Ärzte nun gezielt Tests machen können, ob
die Krankheit Chorea Huntington vorliegt. Nancy Wexler  hat
beschlossen, sich selbst nicht testen zu lassen - aber in diesem Jahr
wird sie so alt wie ihre Mutter,  als die ersten Symptome damals
ausbrachen.

    Wie es dazu kam, dass so viele Bewohner von Barranquitas diese Krankheit haben, was Wexler, die man dort "den blonden Engel" nennt, dort erforschte, und was als nächstes passieren wird, das ist eine der dramatischsten und anrührendsten Geschichten der aktuellen Genwissenschaft.

    Montag, 15. Oktober 2001  (Woche 42)
    
    21.45    Hannes und der Bürgermeister
              
                 Sketche mit Albin Braig und Karlheinz Hartmann
              
                 mit dabei: "Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle"
    
    Bisher ein  begehrtes Weihnachtssonderprogramm mit Kultstatus,
kommt "Hannes und der Bürgermeister" jetzt wöchentlich. Ab 15.
Oktober jeden Montag um 21.45 Uhr.  Die  beiden liebenswerten Typen
haben inzwischen eine große Fangemeinde in allen Altersklassen und
Berufsgruppen. Wie der Amtsbote seinen gestrengen, doch mit  allzu
menschlichen Schwächen ausgestatteten Chef immer wieder auf seine
Seite bringt, das könnte Wunschdenken vieler "Hierarchie-Geplagten"
sein.
    
    Folge 1: Der immer geldknappe Amtsbote probiert, seinen Lohn mit
einer Blutspende aufzubessern. Sein Chef, der Bürgermeister, rät ihm
davon ab, doch Hannes' Argumente sind nicht zu schlagen: gleiche
Blutgruppe, gleicher Promillegehalt - damit hängt das Leben des
Bürgermeisters an der Spende seines Untergebenen.  Ein Vesper und das
fröhliche "a'zapft is" des Rotkreuzlers überzeugen auch den
skeptischen Bürgermeister. Wenn  aber sein Amtsbote den
"Musikrebellen" nach Feierabend im Rathaus einen Probenraum
einräumt,  dann  kann  der Zorn des Bürgermeisters nur besänftigt
werden, wenn er seiner Leidenschaft, dem Dirigieren fröhnen darf.
    
    Personen: "Hannes der Amtsbote" (Albin  Braig)/"Bürgermeister"
(Karlheinz Hartmann)/ "Musik-Rebellen" (Herrn Stumpfes Zieh & Zupf
Kapelle)./ FS-Regie: Isolde Rinker / Aufzeichnung vom April 2001.

    Mittwoch, 17. Oktober 2001  (Woche 42)
    
    Geänderten Programmablauf beachten!
    
    23.15    (VPS 00.00)
                 Aktuell
    
    23.20    (VPS 23.15)
                 "Lauter schwierige Patienten"
    
    00.20    (VPS 00.05)
                 Die unsichtbare Falle
    
    02.05    Hierzuland: 3erlei (BW)
                 Hierzuland: Fluterschen - ein Ortsporträt (WH) (RP)
                 Koch-Kunst mit Vincent Klink (WH) (SR)
    
    02.15    (VPS 01.50)
                 Koch-Kunst mit Vincent Klink (WH) (BW)
                 Treffpunkt (WH) (RP)
    
    02.35    Treffpunkt (WH) (SR)
    
    02.45    (VPS 02.20)
                 Menschenskinder (WH) (BW)
                 Programmtipps (WH) (RP)
    
    02.50    (VPS 02.25)
                 Treffpunkt (WH) (BW)
                 Koch-Kunst mit Vincent Klink (WH) (RP)
    
    03.05    Aktueller Bericht (WH) (SR)
    
    03.20    (VPS 02.55)
                 Landesschau (WH) (BW und RP)
    
    03.35    Saartext (SR)
    
    03.45    (VPS 03.20)
                 Aktuell (WH) (BW und RP)
                 (bis 04.00)
    
    weiter wie mitgeteilt

    Freitag, 19. Oktober 2001  (Woche 42)
    
    21.45    Nachtcafé
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Freunde fürs Leben -Geht das noch?
    
    "Freundschaft ist weit tragischer als Liebe. Sie dauert länger",
wusste schon Oscar Wilde, ohne die heutigen Scheidungsraten zu
kennen. Es scheint so, dass in Zeiten, in denen traditionelle Bande
wie Ehe, Familie, Religion immer mehr Auflösungserscheinungen zeigen,
gerade die gute, alte Freundschaft wichtiger ist denn je. Aber
vielleicht ist es - umgeben von sozialer Kälte - auch schwieriger
denn je, sie aufrecht zu erhalten. Gesellschaftlicher Zwang zur
Mobilität und Allzeit-bereit-Anforderungen im Job machen es nicht
gerade leicht, Freundschaften zu schließen und zu pflegen. Denn so
viel steht fest und daran hat sich nichts geändert: Um über reine
Zweckgemeinschaften hinauszukommen, fordern Beziehungen einen
persönlichen Einsatz, für den viele einfach nicht die notwendige Zeit
aufbringen können oder wollen. So besagen jüngste Erhebungen, dass 17
bis 20 Prozent der Deutschen keinen guten Freund haben. Oder ob das
auch an überhöhten Erwartungen liegt? Denn was wusste Oscar Wilde
noch zum Thema?: "Man kann bei der Auswahl seiner Feinde nicht
sorgfältig genug sein." Welchen Anspruch muss man da erst an seine
Freunde stellen? Was muss man tun, um Freunde fürs Leben zu gewinnen?
Wann braucht man Freunde? Und wie weit kann Freundschaft gehen?
Darüber diskutiert Wieland Backes im Ludwigsburger Schloss Favorite
mit seinen Gästen.

ots Originaltext: SWR
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