SWR - Südwestrundfunk

Rundfunkrat genehmigt SWR-Jahresabschluss

Stuttgart (ots) - Mainz. Der SWR-Rundfunkrat hat in seiner heutigen Sitzung (Freitag, 18. Juli 2014) in Mainz den Jahresabschluss für das Jahr 2013 beraten und einstimmig genehmigt. Für das Geschäftsjahr 2013 ergaben sich Erträge in Höhe von 1.171,7 Mio. EUR und Aufwendungen in Höhe von 1.219,1 Mio. EUR. Somit schließt der Südwestrundfunk (SWR) mit einem Bilanzverlust in Höhe von 47,4 Mio. EUR ab.

SWR-Intendant Peter Boudgoust erläuterte vor dem Gremium, dass der SWR somit bereits im ersten Jahr der neuen Beitragsperiode sein Eigenkapital abbauen müsse. Dies verdeutliche die Ausnahmesituation, in der sich der SWR und der gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunk derzeit befinde. Bedingt sei diese Situation auch durch den Umstand, dass Beitragsmehreinnahmen nicht zur Verfügung stünden. Boudgoust: "Die Umstellung auf den Rundfunkbeitrag hat zwar zu Mehreinnahmen geführt, behalten dürfen wir diese allerdings nicht in diesem Umfang. Verbraucht werden darf vom SWR nur das, was die KEF im Rahmen der Finanzbedarfsermittlung anerkannt hat, der Rest geht in eine Rücklage. Diese Entwicklung trifft den SWR allerdings nicht unvorbereitet. Der bereits 2009 eingeleitete Umbau- und Einsparprozess versetzt uns heute in die Lage, trotz sich verschärfender Rahmenbedingungen, attraktive Programme anzubieten und Neues auszuprobieren. Und am Wichtigsten: Diese Anstrengungen werden von unseren Nutzern honoriert. Das zeigen die jüngsten Zahlen der Medienforschung, die durch die Bank positiv sind: 6,8 Millionen Menschen im Südwesten schalten täglich eines der SWR-Radioprogramme ein. Und nicht zuletzt hat sich das SWR Fernsehen einen stabilen Mittelplatz unter den Dritten Fernsehprogrammen erarbeitet."

SWR-Verwaltungsdirektor Jan Büttner: "Wir haben eine fortschreitende Teuerung in allen Bereichen. Gleichzeitig stehen uns die Mehrerträge aus dem neuen Beitragssystem durch die Entscheidungen der KEF und der Ministerpräsidenten nicht als Ausgleich zur Verfügung. Gerade deshalb gibt es überhaupt keine Alternative - wir müssen unseren Einspar- und Umbauprozess fortsetzen. Nur so gelingt es uns, die fortschreitende Teuerung auszugleichen und gleichzeitig noch Geld für neues Programm zu erwirtschaften."

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