SWR - Südwestrundfunk

SWR-Programmergänzungen
Wochen 28 und 29

    Baden-Baden (ots) -

    Freitag, 13. Juli 2001  (Woche 28)          23.15 Nachtkultur     Moderation: Markus Brock          Die Themen:          Forever young - Pippi Langstrumpf wird 60

    "Erzähl mir was von Pippi Langstrumpf" sagte Karin Lindgren zu ihrer Mutter, als sie 1941 als kleines Kind krank im Bett lag. Astrid Lindgren erfand daraufhin die Figur und die Abenteuer der frechen Göre. Eine einzigartige Erfolgsgeschichte begann. Vier Jahre später wurde das erste "Pippi" -Buch veröffentlicht, der erste Film "Pippi im Taka-Tuka-Land" kam 1969 in die Kinos. Bis heute ist Pippi Langstrumpf fester Bestandteil der Kinderzimmer. Die Geschichten von Pippi, Annika und Tommi wurden in 67 Sprachen übersetzt. Astrid Lindgren avancierte zur berühmtesten Kinderbuchautorin der Welt. Frank Rother über ein Kinderbuchphänomen.          Frühstück bei Tiffany - Auf den Spuren von Audrey Hepburns Eleganz

    Sie war der Kinostar der 50er und 60er-Jahre. An der Seite von Gregory Peck, Gary Grant oder Fred Astaire begeisterte Audrey Hepburn (1929 - 1993) das Publikum. Unvergessen ihre Auftritte in "Frühstück bei Tiffany", "My Fair Lady", "Ein Herz und eine Krone" oder "Sabrina". Ganz nebenbei sorgte sie mit ihren Hochsteckfrisuren, den schmalen Couture-Kleidern, und ihren Accessoires für neue Trends in der Modeszene. Das Deutsche Filmmuseum widmet ihr ab 11. Juli  eine Ausstellung, in der die persönliche Note des Hollywood-Stars im Mittelpunkt steht. Christine Kaufmann über Stil, Ausstrahlung und Aura der Audrey Hepburn.          Über Nacht zum Star - Der Dirigent Adam Fischer erobert Bayreuth

    Mannheims amtierender Generalmusikdirektor ist nach Bayreuth - auf den Grünen Hügel -  berufen worden. Die Entscheidung für Adam Fischer ist eine künstlerisch bemerkenswerte und mutige zugleich, denn Wagner stand bislang nicht im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Den "Ring" dirigierte der 52-jährige in dieser Saison in Mannheim zum ersten Mal. Nun wird er für die nächsten vier Jahre den "Ring" in Bayreuth übernehmen. Rudij Bergmann begleitet Fischer auf seinem neuen Terrain.          Zwischen Glamour und Kriegselend - Der Starfotograf Michel Comte

    Michel Comte ist kein Paparazzi. Michel Comte ist Porträt- und Modefotograf. Er ist Schweizer mit Wohnsitz in New York und Paris. Michael Comte hat sie alle gehabt: darunter Namen wie Kim Basinger, Jeremy Irons, Madonna, Sophia Loren oder das Formel 1-Ehepaar Corinna und Michael Schumacher. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf der Stars und Sternchen arbeitet Michel Comte eng mit humanitären Organisationen wie dem Roten Kreuz zusammen.

    Sein neuester Bildband hat eine ganz besondere Geschichte. Michel
Comte arbeitete in Japan und bekam von seinen Gastgebern eine Geisha
"geschenkt". Er machte sie zum Star seines neuen Buches - er
fotografierte Aiko T. über 24 Stunden lang mit seiner Kamera in
seinem Hotelzimmer. Entstanden ist ein hocherotischer Bildband. Frank
Rother hat Michel Comte in Cannes getroffen.
    
    
    Sonntag, 15. Juli 2001  (Woche 29)
    
    11.00 Ludwigsburger Schlossfestspiele 2001
    Ballettabend Heinz Spoerli
    Luciano Berio: Folk-Songs
    J. S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-dur BWV 1047
    J. S. Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-dur BWV 1068
    Züricher Ballett
    Ursula Ferri, Mezzosopran
    Ensemble "Opera Nova" Zürich
    Leitung: Thomas Barthel
    Orchester der Ludwigsburger Festspiele
    Leitung: Prof. Wolfgang Gönnenwein
    (Aufzeichnung vom 22.  Juni 2001)
    
    Bei den Ludwigsburger Festspielen sind die Auftritte des Zürcher
Balletts unter der Leitung von Heinz Spoerli schon lange ein fester
Bestandteil. In diesem Jahr kommt der herausragende Protagonist des
modernen Balletts und sein Zürcher Ensemble mit einer Premiere nach
Ludwigsburg: Bachs berühmter D-Dur Orchestersuite, dazu als
Kontrapunkt die gefeierte  Choreografie "Folk Songs" zur Musik von
Luciano Berio aus dem Jahr 1964.
    
    
    Sonntag, 15. Juli 2001  (Woche 29)
    
    14.00 Festumzug vom Brezelfest in Speyer
    Moderation: Judith Kauffmann
    
    Auch in diesem Jahr lädt die Dom- und Kaiserstadt Speyer zum
Brezelfest an den Oberrhein. Fünf fröhliche Tage - vom 13. bis 17.
Juli 2001 - stehen im Zeichen der Brezel.
    Beim großen Brezelfestumzug beteiligen sich Trachtengruppen und
Vereine aus Speyer und der Region. Geschmückte Festwagen und
Festkutschen sind ebenso mit von der Partie wie Volkstanz- und
Fußgruppen.
    
    
    Freitag, 20. Juli 2001  (Woche 29)
    
    21.45 Nachtcafé
    Gäste bei Wieland Backes
    Romantik, Sehnsucht, Leidenschaft -
    auf der Suche nach den großen Gefühlen
    
    Mit dem Traumschiff durch die Südsee, Rosen zum Frühstück,
eingeschneit in einer Berghütte  - alles Klischees romantischer
Szenen. Doch die wenigsten erleben Romantik im Alltag. Statt im
flackernden Kerzenlicht einen Liebesbrief zu schreiben, tippt man
heutzutage Liebesbotschaften übers Handy. Die großen Gefühle sieht
man nur noch in der Glotze. Werden wir durch unser Leben zwischen
Aktien und Arbeit unempfänglich für Romantik? Oder wächst mit der
Technisierung des Alltags der Wunsch nach Romantik?
    Wieland Backes sucht im Nachtcafé, Freitag, 20. Juli 2001 um 21.45
Uhr die großen Gefühle.
    
    Die Gäste:
    
    Christian Wolff ist den Fernsehzuschauern bestens als Förster
Martin Rombach im "Forsthaus Falkenau" bekannt. Er findet es wichtig,
im Fernsehen den Menschen eine Welt zu zeigen, in der Mensch, Tier
und Wald in Harmonie leben.
    
    Cosma Shiva Hagen ist die Hoffnung des deutschen Kinos. In
mehreren Kino- und TV-Streifen hat sie ihr Talent unter Beweis
gestellt.  Als jüngste des Hagen-Clans und Tochter von Nina Hagen ist
sie mit extremen Gefühlen bestens vertraut und hält mit ihren
Emotionen nicht hinter dem Berg.
    
    Auch für Theatermacher Christoph Schlingensief sind große Gefühle
alltägliches Brot.  In seiner Arbeit ist Emotionalität
selbstverständlich. Gefühle setzt er ein um Wirkung zu erzielen.
    
    Ingo von Pollern hingegen hält von Gefühlen nichts. Er ist
bekennender Nichtromantiker. Der rationale Jurist lebt nach dem
Grundsatz "Leidenschaft ist die Eigenschaft, die Leiden schafft".
    
    Das kann Gisela Gredig nicht verstehen. Sie sieht sich als
leidenschaftliche Frau und Künstlerin. Große Gefühle  gehören zu
ihrem Leben wie der Ton zu ihren Skulpturen.
    
    Wilhelm Schmid plädiert für eine pragmatische Romantik. Nach einer
behüteten, romantischen Jugend auf dem Bauernhof, musste der
Philosoph zunächst die rationalistische Welt entdecken. Heute lebt er
den goldenen Mittelweg, da der pure Pragmatismus für ihn eine
Bedrohung darstellt.
    
    An der Bar:
    
    Klaus Dyba alias "Bill Cody" und Susanne Hornborstel alias "Asgidi
Wo-Hya" sind von Grund auf romantisch eingestellt. Sie haben sich
ihren Traum vom Leben als Cowboy und Indianersquaw erfüllt und leben
in "Littel Big Town", einem 2000 m_ großen Westernreiterhof in
Sachsen-Anhalt.
    
ots Originaltext: SWR
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07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

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