SWR - Südwestrundfunk

Einreichungsrekord beim Sczuka-Wettbewerb 2001
92 Produktionen aus aller Welt im Wettbewerb
Bekanntgabe der Preisträger am 30. Juli

    Baden-Baden (ots) -  Ende Juli wird in Baden-Baden die unabhängige Jury zusammentreten, um über die Einreichungen zum diesjährigen Wettbewerb um den "Karl Sczuka Preis für Hörspiel als Radiokunst" zu beraten, der in diesem Jahr zum vierzigsten Mal vergeben wird. Auf die öffentliche Ausschreibung hin erreichten den SWR bis zum Einreichungsschluss 92 Produktionen von Bewerbern aus Argentinien, Australien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Chile, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, Korea, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Rußland, Serbien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und den USA.

    Die Zahl der Einreichungen, unter denen 30 freie Autorenproduktionen sind, erreicht damit eine neue Rekordmarke. Sie bestätigt das wachsende internationale Interesse am Wettbewerb um den Karl Sczuka Preis, das sich bereits in den vergangenen Jahren zeigte. Etwa ein Drittel der Werke kommen von ausländischen Produzenten. Hörspielabteilungen und andere Ressorts der ARD-Rundfunkanstalten und des Deutschlandradios bestreiten 32 der 48 deutschen Einreichungen, von denen manche als Auftragswerke ebenfalls im Ausland realisiert wurden.

    Der vom Südwestrundfunk gestiftete internationale Preis für Hörspiel als Radiokunst besteht aus einem Hauptpreis, der mit 25.000 Mark dotiert ist und aus einem Förderpreis in Höhe von 10.000 Mark. Ausgezeichnet werden soll laut Satzung die "beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt". Über die Zuerkennung der Preise entscheidet eine unabhängige Jury, der neben Klaus Ramm (Vorsitz) Monika Lichtenfeld, Johann-Georg Schaarschmidt, Heinrich Vormweg und Christina Weiss angehören. Die Jury-Entscheidungen werden am 30. Juli vom SWR bekanntgegeben. Die Preisverleihung wird während der Donaueschinger Musiktage am 20. Oktober stattfinden.

    Auch für den Wettbewerb des nächsten Jahres können sich Autoren, Komponisten, Regisseure oder Realisationsteams bewerben. Sie müssen ihre Produktionen in Form sendefähiger Kopien (Tonband, CD, DAT- oder Audio-Kassette) mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 15. Juni 2002 (Posteingang) beim Südwestrundfunk einreichen. Für die Urheber kann auch der Produzent einreichen. Falls die Erstsendung oder eine Veröffentlichung auf Tonträgern oder online bereits erfolgt sind, darf deren Datum nicht vor dem 1. Juni 2001 liegen. Auch ungesendete Arbeiten sind willkommen.


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