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21.03.2012 – 15:08

SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Donnerstag, 22.03.12 (Woche 12) bis Sonntag, 29.04.12 (Woche 18)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 22. März 2012 (Woche 12)/21.03.2012

23.15 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Anja Höfer

Unter anderem mit folgenden Themen:

"Das gönne ich Euch!" - der Kabarettist Christoph Sieber Deutscher Großdichter vom Bodensee - Martin Walser wird 85! Vor der Premiere - "Die Walküre" in der Inszenierung von Achim Freyer "Afrika mit eigenen Augen" - Ausstellung im Museum LA 8 in Baden-Baden

Freitag, 23. März 2012 (Woche 12)/21.03.2012

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Was das Leben mit uns macht

Das Leben ist ebenso gerecht wie ungerecht. Was wir bekommen, haben wir nicht in der Hand: Ob wir mit Behinderung ins Leben starten, von heute auf morgen in Existenznöte geraten oder ein verloren geglaubter Traum in Erfüllung geht - unser Leben ist unberechenbar und steckt voller Überraschungen. Wegen der Erfolge von Wissenschaft und Technik, des allgemeinen Wohlstands und der großen Sicherheit vergessen wir oftmals, welch schicksalhafte Unwägbarkeiten das Leben für uns bereit hält. Den Umgang damit lernen wir erst, wenn wir uns mitten in dieser Situation befinden. Es gelingt längst nicht allen, aus der Defensive zu treten und das Leben kraftvoll zu gestalten. Dabei heißt es immer wieder: Wenn wir das eigene Schicksal annehmen, eröffnen sich neue Spielräume. Wir sammeln Lebenskompetenz, die uns keiner mehr nehmen und die uns auch in positiver Hinsicht prägen kann. Wie gelingt es, sich trotz Zäsuren und Krisen immer wieder neu auf das Leben einzulassen und es auch zu genießen? Wie finden wir die Balance im unberechenbaren Auf und Ab des Lebens? Wie bleiben wir - bei allem, was uns das Leben gibt - selbst Gestalter?

Die Gäste:

Ob Berlin, Salzburg oder New York - der berühmte Bassbariton Thomas Quasthoff war auf allen großen Konzertbühnen dieser Welt zu Hause. Obwohl er ohne Arme als Contergan-geschädigtes Kind zur Welt kam, machte er eine beispiellose Karriere. Nun hat sich der 52-jährige Ausnahmesänger entschieden, gesundheitsbedingt Abschied von den großen Konzertbühnen zu nehmen. "Ich habe fast 40 Jahre gesungen und finde, dann darf man in Ehren gehen."

Professorin Annelie Keil beschäftigt sich mit den Unwägbarkeiten, vor die uns das Leben stellen kann. Die Soziologin erforscht Biographien und weiß Hilfe im Umgang mit Krankheiten, Krisen und Zäsuren - nicht zuletzt aus eigener Erfahrung. "Das Leben hat uns nichts versprochen, im Gegenteil. Es kommt darauf an, wie du dich entwickelst und in Krisen das Leben dennoch mitgestaltest."

Terhas Schupp-Haile wuchs in einfachsten Verhältnissen bei ihren Großeltern in Eritrea auf. Um es einmal besser zu haben, zog sie mit neun Jahren eigenständig in die Hauptstadt, um dort zur Schule zu gehen. Mit 15 Jahren floh sie schließlich alleine nach Deutschland und machte ihren Schulabschluss. "Ich hatte damals die Kraft zu glauben, dass ich es schaffen werde", erklärt die 43-jährige Hebamme ihren unbändigen Willen.

Das Leben von Thomas Seipt veränderte sich nachhaltig durch einen kleinen Moment der Unachtsamkeit. Sein Sohn Stephan fiel als Kleinkind in den Pool und ertrank dabei fast. Seitdem ist der Junge schwerstbehindert und bedarf intensiver therapeutischer Förderung. Bis heute plagen den Familienvater schwerste Schuldgefühle: "Ich habe das Leben meines Sohnes versaut, ihm seine Zukunft verbaut und ihm alle Chancen auf ein normales Leben genommen."

Auch das Leben der ehemaligen DDR-Bürgerin Constanze Schröder änderte sich schlagartig. Bei einem Familientrip nach Polen verunglückte die Familie mit dem Auto und musste die Heimreise mit dem Flugzeug antreten - ausgerechnet dieser Flieger wurde nach West-Berlin entführt. Urplötzlich bot sich die langersehnte Möglichkeit zur Flucht. "Ich habe die Bedeutung der Situation für mich schnell erfasst, aber ich war wie gelähmt." Nur mit dem, was Schröders bei sich trugen, stieg die Familie aus - und begann ein neues Leben im Westen.

Mit Anfang 20 verschenkte der Schweizer Beno Kehl sein Hab und Gut und trat aus tief religiöser Überzeugung dem Franziskaner-Orden bei. 20 Jahre lang lebte er dort als Bruder Benno Maria ein erfülltes Leben - bis eine junge Frau sein Herz entflammte: "Die Begegnung mit ihr war, als würden Himmel und Erde zusammenkommen", schmunzelt Kehl. Nach schwerem Ringen entschied er sich für die Liebe. Seit einem halben Jahr ist das Paar glücklich verheiratet.

An der Bar:

Anne und Rudolf Brugger wurden schon früh Eltern von zwei kleinen Kindern - zur Krönung des Familienglücks wünschten sie sich noch ein drittes Kind. Dann die Überraschung: Aus dem dritten wurden drei! Mit der Geburt der Drillinge Karl, Edwin und Leo wurden die Bruggers plötzlich zu einer 7-köpfigen Großfamilie, die sich im Alltagswahnsinn mit 5 kleinen Kindern dennoch nicht unterkriegen lässt.

Sonntag, 25. März 2012 (Woche 13)/21.03.2012

16.00 startklar - das automagazin

Themen der Sendung:

Blitzblank - wie sinnvoll sind Polituren Blitzgescheit - was taugt der Hyundai i-30 Klitzeklein - unterwegs im Mini-Bus aus China

Sonntag, 25. März 2012 (Woche 13)/21.03.2012

Geänderten Programmablauf für SR beachten!

21.45 SR: aktuell

22.05 SR: sportarena

22.35 SR: aktueller bericht am Sonntag (WH)

22.50 (VPS 22.45) SR: Die Stein Spritztour mit Folgen

23.40 (VPS 23.35) SR: Alain-Delon-Reihe: Endstation Schafott

01.10 (VPS 01.04) SR: Zimmer frei! Gast: Claudia Roth, Politikerin

02.10 SR: SAARTEXT

(bis 03.00 - weiter wie mitgeteilt)

Montag, 26. März 2012 (Woche 13)/21.03.2012

22.30 Wer zeigt's wem? Die SWR-Spielshow mit Florian Weber Standesbeamte - Scheidungsanwälte Folge 5/9

Standesbeamte gegen Scheidungsanwälte oder: Schlusswort gegen Jawort, der süße Anfang trifft auf das bittere Ende.

Das Team der Scheidungsanwälte:

Lothar Kaiser aus Waiblingen hat schon Blitzscheidungen durchgeführt. Birgit Gerhard-Hentschel aus Baden-Baden sagt: Anwälte sind auch psychologische Berater Oliver Allesch aus Essen - auch bei ihm geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um Gefühle. Felix Bihlmaier aus Stuttgart will bald eine Familie gründen.

Sie spielen gegen diese Standesbeamten:

Thomas Purwin aus Bocholt lebt selbst in wilder Ehe. Nina Daub aus Leingarten hat schon auf einem Schloss getraut. Andreas Kipp aus Ladbergen hat schon 400 Ja-Wörter geholt. Claudia Steinmann aus Saulheim kümmert sich auch um die Verschönerung des Trauzimmers.

In den Spielrunden geht es um tierische Zuordnungen, die Frage, welche Dame dem Gast am besten gefällt und um Gütertrennung. Im Quiz wird das Spiel entschieden.

Wie schlagen sich Menschen aus gegensätzlichen Metiers, wenn nicht allein Wissen und Ausbildung, sondern Kopf und Bauchgefühl gleichermaßen gebraucht werden?

Die SWR-Spielshow "Wer zeigt's wem?" spielt mit Klischees.

Mittwoch, 28. März 2012 (Woche 13)/21.03.2012

00.40 Leben live

Einsatz für volle Fressnäpfe - Die Bremer Tiertafel

Pudel Pico lässt es sich gut gehen: Er wird gebadet, gekämmt und gestylt. Sein Frauchen Helga Brünig würde das nicht mehr schaffen - so springen die Mitarbeiterinnen der Bremer Tiertafel ein.

Wie Helga Brünig sind viele Kranke oder Mittellose auf die Unterstützung der Tafel angewiesen. Ihre Haustiere sind oft das einzige, was ihnen im Leben geblieben ist. Und die lieben sie von ganzem Herzen. Damit die Tierliebhaber ihre Vierbeiner nicht abgeben müssen, bekommen sie Hilfe von der Tiertafel, einem eingetragenen Verein mit mittlerweile 24 Ausgabestellen in ganz Deutschland.

Annette Moltzen ist die Leiterin der Ausgabestelle in der Faulenstraße. Einmal pro Woche öffnet sie die Pforten. Die Kunden stehen schon Schlange. Dann geht's los - und das jeden Freitagnachmittag. Die Tierhalter füllen ihre Tüten, Taschen, Wägelchen mit Trocken-, Nass-, Senior- oder Spezialfutter für Hund, Katze & Co. Es sind Spenden von Geschäfts- oder Privatleuten. Annette Moltzen wird von einem Team aus 18 Mitarbeitern unterstützt. Alle arbeiten ehrenamtlich und sehr engagiert. Pro Woche füllt die Bremer Tiertafel Näpfe für zirka 200 Tiere.

Der Film von "Leben live"-Reporterin Anette stellt die Bremer Tiertafel und ihre Mitarbeiter vor.

Mittwoch, 28. März 2012 (Woche 13)/21.03.2012

01.10 Leben live

Tierklinik Norderstedt - Ein Team für alle "Felle"

Schildkröte "Schilly" kann mit 60 Jahren nicht mehr kraftvoll zubeißen. Rassekatze "Sheila" hat eine Schrumpfniere. Und Mischling "Miro", ursprünglich ein spanischer Straßenhund, hat Kreuzbandprobleme. Sie alle sind ein Fall für eines der modernsten Tierkrankenhäuser Deutschlands: Die Tierklinik in Norderstedt.

Hier - in Schleswig-Holstein - wird Tiermedizingeschichte geschrieben. Eine ambulante Praxis, ein Diagnosezentrum, mehrere OP-Räume, Radiologie, Kernspintomographie und Szintigraphie lassen dem tierischen Patienten genauso viel Aufmerksamkeit zukommen wie dem Patienten in der Humanmedizin. 17 Tierärzte und 28 Mitarbeiter sind rund um die Uhr ein Team für alle "Felle": Sie versuchen alles menschlich Mögliche, den Tieren Besserung zu verschaffen. Linderung. Nicht immer gelingt das. Eine von ihnen ist Tierarzthelferin Nadine Becker. Für die 29-Jährige ist es der Traumberuf, Hund und Herrchen zur Seite zu stehen, mit anzupacken, zu trösten. "Es gibt nicht Ehrlicheres als Tiere", sagt sie überzeugt.

Mittwoch, 4. April 2012 (Woche 14)/21.03.2012

00.45 Leben live

Stars auf vier Beinen Die Tierschule für Film und Fernsehen Folge 1/2

Tatjana Zimek trainiert Tiere für Film und Fernsehen. Auf ihrem Hof in Minfeld in der Pfalz leben 105 Tiere. Viele Hunde und Katzen, aber auch Papageien, Rehe und Rentiere. Und alle haben natürlich einen Namen. "Und sie fühlen sich auch wie Stars", sagt ihre Trainerin. Kein Wunder, denn sie haben nicht nur in deutschen Krimis, sondern sogar in Hollywoodproduktionen mitgespielt. Sozusagen auf Augenhöhe mit prominenten menschlichen Kollegen wie Hannelore Elsner oder Michael Douglas.

Dabei ist nicht jedes Tier für den Film geeignet. Ein Hund muss aufgeweckt, sogar frech sein. So hat Zimeks Mischling Newton gerade für einen Werbespot einen Kühlschrank ausgeräumt. Und wenn der Schäferhund Chris von einem Dreh mit Weltstars zurückkommt, rollt das Schwein Mushroom auch mal den roten Teppich aus.

SWR-Reporter Lothar Zimmermann hat Tatjana Zimek besucht und bei der Arbeit beobachtet. "Leben live" zeigt Teil 1 seiner Reportage vom Markhof, dem etwas anderen Tierhof, im Anschluss geht es dann weiter mit Teil 2 und noch mehr Geschichten um Tatjana Zimek und ihre tierischen Stars.

Mittwoch, 4. April 2012 (Woche 14)/21.03.2012

01.15 Leben live

Auf das Huhn gekommen Die Tierschule für Film und Fernsehen Folge 2/2

Huhn Chocolate hat eine Rolle in einem Werbespot ergattert. Aber bevor Chocolate zu den Dreharbeiten in die Schweiz fahren darf, muss sie erst einmal trainieren. "Hühner sind intelligenter als Gänse oder Enten", erklärt Deutschlands berühmteste Tiertrainerin, Tatjana Zimek. "Und Chocolate ist ein Ausnahmetalent!"

Wenn auch nicht das Einzige: Da gibt es etwa noch Ente Donald. Sie soll in einem Fernsehfilm mitspielen. Die Aufgabe: Auf Kommando über einen Zebrastreifen laufen. Das Problem: Donald hat keine Lust auf Unterricht und fliegt bei den Proben davon.

Viel passiert wieder auf dem Markhof in der Pfalz bei Karlsruhe, in Tatjana Zimeks Filmtierschule. Auch im zweiten Teil der Reportage zeigt "Leben live"-Autor Lothar Zimmermann, wie Hunde, Katzen und eine Ratte versuchen, ganz groß als Filmstars herauszukommen.

Mittwoch, 18. April 2012 (Woche 16)/21.03.2012

00.45 Leben live

Alarm für Christoph 22 - Ulmer Bundeswehrärzte im zivilen Einsatz

Wenn Matthias Helm rennt, dann sind Menschenleben in Gefahr. Binnen zwei Minuten ist der Ulmer Oberstarzt vom dortigen Bundeswehrkrankenhaus in der Luft.

In Ulm wird eine zivil-militärische Zusammenarbeit praktiziert: Der Hubschrauber BK 117 gehört dem ADAC, das Rettungsteam besteht aus Berufssoldaten. Im Umkreis von 80 Kilometern um Ulm herum können die Menschen auf schnelle Rettung hoffen, wenn Lebensgefahr droht. Herzinfarkte, Schlaganfälle und Hausunfälle stehen jeden Tag auf dem Programm. Auf dem Land ist der Rettungshubschrauber mittlerweile unverzichtbar geworden, weil die Wege für Rettungswagen sehr weit sind. Oft stehen nicht genügend Notärzte zur Verfügung. "In den meisten Fällen können wir Leben retten und erhalten, manchmal verlieren wir aber auch einen Patienten", sagt Oberstarzt Helm.

Die Mannschaften werden bis zur Belastungsgrenze gefordert. Der psychische und physische Druck ist enorm, wenn Menschen vor Schmerzen schreien oder bereits an der Schwelle des Todes stehen. Besonders geht dem Team um Dr. Helm an die Nieren, wenn sie zu Kindern gerufen werden. Liegt ein Kind verletzt am Boden, dann sind das Bilder, die man so schnell nicht vergisst. Für die Soldaten ist der zivile Einsatz auch gleichzeitig Training für die vielen Auslandseinsätze. Die Verletzungsmuster entsprechen meist denen im fremden Einsatzgebiet.

"Leben live"-Reporter Günter Henel hat Dr. Helm und sein Team des Ulmer Rettungshubschraubers bei ihren Einsätzen in und um Ulm begleitet.

Mittwoch, 18. April 2012 (Woche 16)/21.03.2012

01.15 Leben live

Rette mich, wer kann - Unfallhelfer im Wettlauf gegen die Zeit

"Direkt vor mir war ein Baum. Links davon war eine Lücke, und die wollte mein Kumpel ansteuern. Und dann sind wir doch gegen den Baum geknallt". Während sein Freund einfach aussteigen konnte, hatten sich die Beine von Joakim Baldauf, der auf dem Beifahrersitz saß, unter dem Armaturenbrett verklemmt: "Ich habe gedacht, dass die Füße vielleicht schon ab sind und ich es nur nicht merke. Das war der schlimmste Gedanke." Der junge Mann wird in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen eingeliefert und von Dr. Bernd Vock, dem Leitenden Oberarzt, operiert. Bernd Vock ist seit mehr als 25 Jahren Unfallchirurg und auch regelmäßig als Notarzt mit dem Helikopter im Einsatz. Für ihn zählt in der Unfallrettung nur der Faktor Zeit: "Das Leben steht im Vordergrund."

Auch immer neue Fortschritte in der Sicherheitstechnologie ändern nichts an der Tatsache, dass in 85 Prozent aller Fälle die Unfallursache ein unkalkulierbarer Faktor ist: menschliches Fehlverhalten. Joakim Baldauf hatte Glück. Sechs Minuten nach seinem Notruf war die Feuerwehr am Unfallort. Bis er jedoch aus dem Auto befreit wurde, verging Zeit; Zeit, die in vielen Fällen über Leben und Tod entscheidet. Unfallretter sprechen von der "Golden hour of shock", d. h. ein Unfallopfer, das innerhalb einer Stunde die Klinik erreicht, hat Chancen auf Heilung.

"Leben live"-Reporterin Sandra Martin hat den Alltag der Unfallhelfer hautnah miterlebt und zeigt unterschiedlichste Perspektiven: Wie ein Unfallopfer seine Rettung erlebt, wie ein Notarzt zum Einsatz fliegt, wie die Feuerwehr einen LKW zerschneidet oder wie der Unfallchirurg eine gebrochene Hüftpfanne operiert. Jeder Alarmruf "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" hat seine ganz eigene Geschichte und stellt die Unfallretter immer wieder vor eine neue Aufgabe. Ihr gemeinsames Ziel: "Der Patient muss überleben".

Freitag, 20. April 2012 (Woche 16)/21.03.2012

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Jeder ist sich selbst der Nächste?

Vorstände, die sich 17 Millionen Euro Gehalt bezahlen; Politiker, die sich Amigos zum eigenen Vorteil halten; Kinder, die ihre Eltern ins Heim abschieben - wenn man sich unsere Gesellschaft heute anschaut, kann leicht der Eindruck entstehen, dass es nur wenig Solidarität untereinander gibt. Nächstenliebe, Selbstlosigkeit, Barmherzigkeit kennt man allenfalls noch aus dem Ethikunterricht unserer Kindheit oder der Sonntagspredigt des Pfarrers. Und dieser Wandel betrifft alle Schichten unserer Gesellschaft: Wer hat nicht schon einmal einem Obdachlosen auf dem Heimweg vom Einkauf keinen Euro in die Dose gegeben? Doch ist es wirklich so schlimm wie manche beklagen? Tatsächlich gibt es Wissenschaftler, die sich sicher sind: Uneigennützigkeit ist auch keine Lösung, denn ohne ein gesundes "Ich" gäbe es kein "Wir", kurz: Eine Gesellschaft braucht Egoisten. Leben wir zu Recht in einer Ellenbogengesellschaft? Sind Werte wie Solidarität und Miteinander einfach nicht mehr aktuell? Müssen wir uns rückbesinnen? Was bringt Menschen dazu, selbstlos zu handeln? Ist Egoismus für eine Gemeinschaft wichtig? Unter anderem mit dem Philosophen Professor Michael Pauen.

Dienstag, 24. April 2012 (Woche 17)/21.03.2012

Nachgelieferte Dachzeile beachten!

20.15 (VPS 20.14) 60 Jahre Baden-Württemberg Tatort: Bienzle und der steinerne Gast Fernsehfilm Deutschland 2004

Dienstag, 24. April 2012 (Woche 17)/21.03.2012

Nachgelieferte Dachzeile beachten!

Tagestipp

22.00 60 Jahre Baden-Württemberg Fahr mal hin Ballontrekking im Allgäu - Himmel auf Erden

Dienstag, 24. April 2012 (Woche 17)/21.03.2012

Nachgelieferte Dachzeile beachten!

02.00 60 Jahre Baden-Württemberg

Fahr mal hin (WH) Ballontrekking im Allgäu - Himmel auf Erden

Mittwoch, 25. April 2012 (Woche 17)/21.03.2012

00.45 RP+SR: Leben live

Die Rentnergang aus Hanstedt

Heute sind sie in Rente, doch früher waren sie als Tischler, Architekt oder Bankkaufmann tätig. Jedes der fünfzehn Mitglieder der "Interessengemeinschaft Hanstedt" bringt sein Talent ein, wenn die Gruppe ehrenamtliche Arbeiten übernimmt. Sie nennen sich "die Rentner-Gang" und nehmen regelmäßig Aufträge an, bei denen sie sich für ihren Heimatort in der Lüneburger Heide engagieren können. So haben sie für ihre Dorfgemeinschaft schon eine Brücke gebaut, einen Basketballplatz angelegt, Schutzhütten aufgestellt und Blumenkästen für den Kindergarten gebaut. Ihr aktueller Auftrag: eine massive Holzhütte als Grillstand für den Sportverein. Die besondere Herausforderung dabei ist, dass ihr Auftraggeber, der Verein, noch nicht einmal einen finanziellen Zuschuss aufbringen kann. So muss die Rentnergang in diesem Fall nicht nur viel Zeit investieren, sondern auch Kreativität bei der Finanzierung beweisen.

Die "Leben live"-Reportage von Stefan Radüg und Jennifer Gunia zeigt das enorme Engagement und die Motivation der Lüneburger "Rentner-Gang" und regt auf unterhaltsame Art möglicherweise auch dazu an, selbst ähnliche Initiativen im lokalen Umfeld zu entwickeln.

Mittwoch, 25. April 2012 (Woche 17)/21.03.2012

01.15 RP+SR: Leben live

Je oller, je doller - Senioren im Ruhestand

Der 90-jährige Fritz Klaus aus Falkensee swingt in einer Rentnerband und findet auch bei Klassik immer noch den richtigen Ton. Ob Saxophon, Klarinette oder Oboe, dem ehemaligen Berufsmusiker geht dabei die Puste nie aus: Musik ist sein Leben. Ursula Schuster ist 84 Jahre alt und studiert an der Freien Universität. Lebensumstände hatten ein Studium verhindert, als sie jung war. Nun erfüllt sie sich ihren Traum. Der Seniorenclub kann ihr gestohlen bleiben. Viel wohler fühlt sie sich unter zwanzigjährigen Studentinnen und Studenten. Gemeinsam mit ihnen zu lernen, ist für sie wie ein Jungbrunnen. Hundert will sie werden, das hat sie sich fest vorgenommen. Alfred Foitzik bringt Senioren bei, wie sie ihre Handkante richtig einsetzen können. Er leitet einen Kurs für Selbstverteidigung in Lichtenberg. Dabei ist er selbst schon 81 Jahre. Ein sanfter Kerl mit hartem Kern. Der ehemalige Judo- und Karatelehrer weiß genau, was alten Knochen zuzumuten ist. Stolz auf ihre leichten Füße ist Marianne Ulbrich. Die braucht die 75-jährige für den Stepptanz. Als sie in Rente ging, hat sie damit angefangen. Das hält sie fit in Kopf und Beinen, sagt sie. Mindestens einmal in der Woche zieht sie die Schuhe mit den Eisenplättchen an. Dann legt sie bei den "Tapdance Oldies" eine heiße Sohle aufs Parkett. Die Damen von der Stepptanztruppe sind alle "60-plus". Wenn die Musik in die Beine geht, denkt keine mehr an ihr Alter. Wir werden immer älter. In den nächsten zwanzig Jahren wird sich die Zahl der 80-Jährigen verdoppeln. Wie schafft man es, nach dem Eintritt in den Ruhestand fit und aktiv zu bleiben? In der "Leben live" - Reportage stellen Gabriele Conrad und ihr Kamerateam Senioren vor, die zeigen, wie es geht.

Sonntag, 29. April 2012 (Woche 18)/21.03.2012

Tagestipp

20.15 SonntagAbend: Adel im Südwesten - Hohenzollern Moderation: Markus Brock

Seit fast 1000 Jahren erhebt sich die imposante Burg Hohenzollern über Hechingen am Rande der Schwäbischen Alb und lockt heutzutage Tausende von Besuchern aus aller Welt. Sie gilt als Stammsitz der Hohenzollern, ein Adelsgeschlecht, das in seiner wechselvollen Geschichte deutsche Kaiser und rumänische Könige hervorgebracht hat. Seit Jahrhunderten teilen sich die Hohenzollern in zwei Linien: die schwäbischen Hohenzollern mit Stammsitz in Sigmaringen und die Preußen, die hauptsächlich in Berlin und Brandenburg residieren. Beiden gemeinsam gehört die Burg. Hausherr Georg Friedrich Prinz von Preußen zog im Sommer 2011 die Aufmerksamkeit der Welt auf sich, als er standesgemäß Sophie von Isenburg heiratete. Als Ur-Urenkel des letzten deutschen Kaisers ist er gleichzeitig ein Nachfahre des alten Fritz, dessen Umbettung von Hechingen nach Potsdam vor über 20 Jahren großes Aufsehen erregte und dessen 300. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Fürst Karl Friedrich von Hohenzollern wiederum ist Chef der Schwäbischen Hohenzollern, wohnt in Schloss Sigmaringen und gilt dort als der größte Arbeitgeber der Stadt. So ist er Gesellschafter der Zollern GmbH und bekleidet zahlreiche Ehrenämter. Er gibt sich volksnah, ist ein leidenschaftlicher Jazzmusiker und hat eine Schwäche für Oldtimer. Was aber haben die Hohenzollern heute noch für eine Bedeutung, was verbindet die Preußen und die Schwaben, wie sehen sie selbst iIhre Rolle, wie groß ist eigentlich diese Familie und warum meidet sie den Boulevard? All das ergründet Markus Brock mit seinen Gästen: Karl Friedrich von Hohenzollern, der Historikerin Monika Wienfort und der Autorin Julia Melchior. Außerdem mit dabei: "Charly and the Jivemates", die Jazzband des Fürsten.

SWR Pressekontakt: Simone Rapp, Tel 07221/929-22285, simone.rapp@swr.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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