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29.11.2011 – 13:59

SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Mittwoch, 30.11.11 (Woche 48) bis Freitag, 13.01.11 (Woche 2)

Baden-Baden (ots)

Mittwoch, 30. November 2011 (Woche 48)/29.11.2011

Geänderten Programmablauf für BW und RP beachten!

20.15 (VPS 20.14) BW+RP: Wetter extra "Dürre im November" - Schifffahrt und Landwirtschaft in Gefahr

20.30 (VPS 20.15) BW+RP: betrifft: Die perfekte Matratze

21.15 (VPS 20.58) BW+RP: Die deutsche Nordseeküste Von Borkum nach Hamburg Folge 1/3

22.00 (VPS 21.45) BW: SWR Landesschau aktuell Baden-Württemberg

22.00 (VPS 21.45) RP: SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz

22.13 (VPS 21.58) BW: Baden-Württemberg Wetter

22.15 (VPS 22.00) BW+RP: Bauer testet... Baumärkte

22.45 (VPS 22.29) BW+RP: Rentnerparadies Türkei Überwintern unter Palmen

23.15 (VPS 23.00) BW+RP: Debüt im Dritten Im Sog der Nacht Fernsehfilm Deutschland/Schweiz 2009

00.35 (VPS 00.20) BW+RP: Leben live Wo der Hammer hängt - samstags im Baumarkt

01.05 (VPS 00.50) BW+RP: Leben live Das Heimwerker-Imperium aus der Pfalz - Die Hornbach-Baumarkt AG

01.35 (VPS 01.20) BW+RP: Bauer testet... Baumärkte (WH)

02.05 (VPS 01.50) RP: SWR Landesschau Rheinland-Pfalz (WH) BW: SWR Landesschau Baden-Württemberg (WH)

02.55 (VPS 02.40) RP: Hierzuland Breit - Ein Ortsporträt

03.05 (VPS 02.50) BW+RP: SWR1 Leute night Michael Bauer, Tester

03.30 (VPS 02.50) BW+RP: SWR1 Leute night Bahman Nirumand, Iranisch-deutscher Autor

04.00 (VPS 02.50) BW+RP: SWR1 Leute night Michael Bauer, Tester

(bis 04.05 - weiter wie mitgeteilt)

Donnerstag, 1. Dezember 2011 (Woche 48)/29.11.2011

23.15 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Markus Brock

Unter anderem mit folgenden Themen:

Bunte Riesenbilder - das Vermächtnis von Michel Majerus in Stuttgart "Bessere Zeiten" - eine Kino-Reise in die Vergangenheit Schönheit und Eleganz - Die sinnliche Epoche des Jugendstil Die unheimliche Krankheit - das Phänomen Alzheimer

Freitag, 2. Dezember 2011 (Woche 48)/29.11.2011

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Bloß keine Vorurteile!

Kleine Männer sind profilneurotisch, Frauen können nicht einparken und dicke Menschen haben immer Hunger - in Klischees zu denken ist einfach. Und nützlich: Vorurteile helfen, sich leichter in der Welt zurechtzufinden. Doch Wissenschaftler warnen: Wenn Vorurteile unsere Wahrnehmung zu sehr prägen, hat die eigene Erfahrung keine Chance mehr. Zu leicht werden Menschen vorschnell abgestempelt und zu schwer fällt es, ein einmal gefälltes Urteil zu ändern. Doch sortieren wir nicht nur gerne unsere Umwelt in Schubladen; manche Menschen ordnen sich sogar bewusst bestimmten Klischees unter und gehen in dieser Rolle gänzlich auf. Welchen Einfluss haben Klischees auf unser Leben? Wie entstehen Vorurteile? Wie schwer ist es, sie abzubauen? Welche Bilder haben wir alltäglich vor Augen? Wie stark behindern sie unsere eigene Entwicklung?

Die Gäste:

"Wenn wir Fremden begegnen, denken wir erst einmal in Schubladen und Klischees", sagt Vorurteilsforscher Professor Jens Förster. Der Sozialpsychologe entwickelte sein Forschungsthema aus persönlichen Erfahrungen, da er häufig selbst Vorurteilen ausgesetzt war. "Wer nicht dem gängigen Bild entspricht, passt eben nicht ins System", so Förster, der neben seiner Tätigkeit als seriöser Professor regelmäßig als extravaganter Kabarettist und Chansonnier im Rampenlicht steht.

Auch Henryk M. Broder fühlt sich häufig mit Vorurteilen konfrontiert: "Die Leute sind immer überrascht, wie nett und umgänglich ich bin. Sie lesen meine Texte und denken daher, dass ich mich wie die Axt im Walde aufführe!" Dabei empfindet der Journalist und Buchautor Vorurteile als elementaren Bestandteil unseres Lebens, es seien Meinungen und Erwartungen, die Orientierung geben, auch wenn der erste Eindruck zunächst falsch sein mag.

Als gewaltbereiter Neonazi zog Manuel Bauer voller Vorurteile durch die Straßen. Erst im Gefängnis, als ihm türkische Mithäftlinge bei einem Handgemenge unverhofft zur Seite standen, setzte sich ein Denkprozess in Gang: "Das war für mich der Ansporn alles in Frage zu stellen. Mein bisheriges Weltbild geriet ins Wanken." Heute hat Manuel Bauer dem Rechtextremismus abgeschworen und leistet Aufklärungsarbeit.

Wie sich Vorurteile anfühlen, hat die Sintezza Dotschy Reinhardt schon als Kind erfahren. Zum Beispiel wenn ihre Mitschüler in der oberschwäbischen Provinz sie als "dreckige Zigeunerin" beschimpften. Heute ist die Nachfahrin von Django und Schnuckenack Reinhardt selber Jazzmusikerin, und das Selbstverständnis der Sinti ist ihr großes Anliegen. Aus dem Kreislauf der Klischees kommt sie trotzdem nicht heraus: "Wenn ich in meiner Musik von Wohnmobil und Lagenfeuermusik träume, bestätige ich doch nur wieder das gängige Vorurteil."

Auch die übergewichtige Sabine G. Fischer kennt ein Leben ohne Vorurteile nicht, schon als Kind wurde sie aufgrund ihrer Körperfülle diskriminiert. Dieser seelische Stress trieb ihr Selbstwertgefühl in den Keller und ihr Gewicht weiter in die Höhe. Auch heute noch fühlt sich die Pflegepädagogin dem täglichen Kesseltreiben ausgesetzt: "Unsereiner ist vom Grundgesetz nicht gegen Beleidigung und Diskriminierung geschützt".

Das TV-Starlet Gina-Lisa Lohfink kann als Blondine mit Vorurteilen gut umgehen. Ihr Aussehen sieht sie als ihr größtes Kapital und nutzt das Blondinen-Klischee sogar für ihre Karriere. Dafür hat sie 17 Kilo abgenommen und eine Brust-OP in Kauf genommen. Die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Teilnehmerin ist davon überzeugt, dass "Blondinen raffiniert sind und bei Männern besser ankommen als dunkelhaarige Frauen."

An der Bar:

Zugegeben, früher hat der "Street Angel" Leines Gaworski so ziemlich alle Vorurteile gegen Rocker bestätigt: Prügeleien, Lederkluft, Alkoholkonsum. Doch das ist lange vorbei - spätestens seit er 1999 begann, die "Hazienda Arche Noah" für schwerkranke Kinder und ihre Familien aufzubauen. Für sein Engagement wurde er gerade erst mit dem Bambi ausgezeichnet. "Wenn unsere Kinder nicht lernen, wie es sich anfühlt zu helfen, werden sie später selbst nicht helfen".

Dienstag, 10. Januar 2012 (Woche 2)/29.11.2011

22.00 Fahr mal hin

Basaltbrocken und Schneeflocken - Winter im Westerwald

Der winterliche Westerwald - äußerlich verschneit und ruhig, still und starr, aber der Eindruck täuscht. Im Basaltsteinbruch Stöffel wird auch im Winter gearbeitet und weiter Gestein abgebaut. Wanderer können den historischen Weg des Basalts verfolgen und erfahren, wie früher Pflastersteine von Hand gefertigt wurden. Die harten Brocken haben die Landschaft und die Menschen des Westerwaldes mindestens so sehr geprägt wie die rauen Höhenwinde. Überall stößt man auf die Spuren des Basalts: auf Marktplätzen und an Kirchen; selbst mitten in einem Naturschutzgebiet steht eine uralte Basaltbrücke. Der Schnee hüllt die Landschaft in ein freundliches Winterweiß und lädt zu Schnee-Wanderungen oder Wintercamping ein. Wer es lieber warm mag, kann beim Indoor-Golfen für den Sommer üben. Ein Film über die Region Bad Marienberg und die winterliche Westerwälder Seenplatte.

Freitag, 13. Januar 2012 (Woche 2)/29.11.2011

Tagestipp

20.15 Die SWR1 GipfelRadioParty Hit-Show aus der Feldberghalle im Schwarzwald

Jedes Jahr Anfang Januar sendet SWR1 live vom höchsten Berg im Schwarzwald: fünf Tage lang "SWR1 Gipfelradio" mit den "Stars und größten Hits aller Zeiten". Den krönenden Abschluss macht die "SWR1 GipfelRadio Party" in der Feldberghalle. Die "SWR1 Band" begrüßt prominente Gäste: Maggie Reilly mit Ihrem Welthit "Moonlight Shadow", Gazebo mit seinem Hit "I like Chopin/Rainy Days", Stefan Gwildis, die deutsche Soul-Legende und die schweizer Rock`n`Roll-Band "The Fires". Dodokay ist nicht nur mit neuen Comedy-Filmen dabei, sondern auch als Sänger zu hören. Kabarettist Bernd Kohlhepp präsentiert gemeinsam mit der SWR1 Band Songs der 80er Jahre. Die Moderatoren Petra Klein und Martin Seidler führen durch die Sendung. Sie stellen das verrückte Hornschlittenrennen am Feldberg vor und begleiten den Wettbewerb zum "SWR1 Hörerstar 2012".

SWR Pressekontakt: Simone Rapp, Tel 07221/929-2285, simone.rapp@swr.de

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