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10.11.2011 – 14:23

SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Freitag, 11.11.11 (Woche 45) bis Mittwoch, 21.12.11 (Woche 51)

Baden-Baden (ots)

Freitag, 11. November 2011 (Woche 45)/10.11.2011

Tagestipp

22.00 Nachtcafé Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Der Hype um die Hochzeit

Der November ist eigentlich kein typischer Heiratsmonat, doch dieses Jahr geben sich zahlreiche Paare am 11.11.11 das Jawort. Wer heutzutage heiraten will, hat außer einem besonderem Datum vielfältige Möglichkeiten, die eigene Hochzeit einzigartig zu gestalten: Hochzeitsplaner, Schlossverwalter und Vermittlungsagenturen bieten jede Extravaganz - von der Märchenhochzeit auf Herrenchiemsee bis zum viertägigen Trau-Marathon in Dubai ist alles geboten. Doch derartige Events sind teuer und belasten die Paare finanziell häufig lange über den Festtag hinaus. Warum gibt es diesen Hype um die Hochzeit? Geht es darum, mit dem Ereignis anzugeben, erwartet die Verwandtschaft ein rauschendes Fest oder gilt: je aufwändiger die Hochzeit, desto haltbarer die Ehe? Welche Erwartungen stellen Paare heute an solch ein Ereignis? Was für ein Aufwand wird betrieben? Lohnt sich der Stress um die Hochzeit? Was kommt nach der Heirat?

Die Gäste:

Es war ein Traum in Weiß - drei Tage lang feierte Modedesigner Otto Kern seine Vermählung mit dem 30 Jahre jüngeren Model Naomi Valeska Salz in Monaco, mit allem was dazu gehört: Aufsteigende weiße Tauben vor der Kirche, Festmahl im exquisiten Sternerestaurant und Party mit 250 prominenten Gästen im Prunksaal eines Luxushotels. Es ist Kerns vierte Ehe, er beteuert: "Diese Hochzeit wird meine letzte und unsere Liebe für immer sein."

Violetta Simon braucht diesen Pomp nicht. Und auch nicht die Ehe als solche, denn sie ist der Auffassung: "Die Ehe ist keine Beziehungsform, sie eine Hülle, ein Formular, ein unnötiger Umhang." Seit 15 Jahren lebt die Journalistin bereits glücklich unverheiratet mit ihrem Partner zusammen. Sie ist sicher, dass der gemeinsame Sohn mehr verbindet als jeder Ehering.

Wer seine Hochzeit im ganz großen Stil feiern, sich selbst aber Nerven und Zeit sparen möchte, ist bei Jeannette-Renée Conrad an der richtigen Adresse. Die Weddingplanerin hat sich auf exklusive Feste für zahlungskräftige Kunden spezialisiert. Egal, was gewünscht wird - James-Bond-Einlage, Riesenfeuerwerk oder Helikopterflug - die junge Geschäftsfrau leitet es in die Wege: "Der Hochzeitstag soll schließlich für die Ewigkeit sein. Da muss schon etwas Besonderes her."

Viel Lärm um nichts, konstatiert Peter Roos. Für ihn ist klar: "Die Ehe ist das Korsett der Gefühle und der Tod der Liebe." Anders als beim Auto-Führerschein braucht man keinen Trauschein, um eine Beziehung zu führen, meint er. Mit Bedauern betrachtet der Schriftsteller außerdem jene, die von ihrer Hochzeit als schönsten Tag im Leben sprechen und dafür noch tief in die Tasche greifen.

So weit würde Monica Faßmer nicht gehen, obwohl ihre eigene Hochzeit vor fünf Jahren dramatisch scheiterte: Kurz vor dem Termin auf dem Standesamt verschwand ihr Bräutigam ohne nähere Erklärung auf Nimmerwiedersehen und ließ sie fassungslos zurück. Aus ihrem tiefen Schmerz entwickelte die Fotografin eine Geschäftsidee für frisch Getrennte: "Ich mache Shootings, bei denen das Hochzeitskleid nach allen Regeln der Kunst zerstört wird."

Goldene Hochzeit dagegen im Hause Stelzer. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratete Anne Stelzer vor über 50 Jahren ihren Peter. Beide waren heimlich nach Schottland geflohen, nach Gretna Green, wo sich minderjährige Paare damals ganz legal trauen lassen konnten. "Meine Eltern haben Wind davon bekommen und eine schlimme Postkarte geschickt: Anne, sofortige Rückkehr, sonst Polizeigewalt und Erziehungsheim." Am Ende siegte die Liebe.

Felicitas Heyne ist vom hohen Stellenwert der Hochzeit für eine Beziehung überzeugt: "Sie zeigt die Bereitschaft, öffentlich zu besiegeln, dass man sich bewusst und dauerhaft für einen Menschen entschieden hat." Keine Spur vom Auslaufmodell Ehe also, meint die Paartherapeutin, die einen besonderen Blick auf die Außenwirkung von Hochzeitsfeiern wirft: "Exhibitionismus und Selbstinszenierung scheinen inzwischen eine gewisse Rolle zu spielen."

An der Bar:

Ob auf dem Hochseil, unter Wasser oder im Flugzeug - Willi Weber ist der Standesbeamte für ungewöhnliche Hochzeitszeremonien. Mit seinen sogenannten Ambiente-Trauungen erfüllt er den Paaren jeden noch so speziellen Wunsch. Schon über 3000 Mal hat der Mann mit dem charakteristischen Schnauzbart das Ja-Wort abgenommen: "Bei mir hat während der Trauung noch niemand 'Nein' gesagt."

Mittwoch, 23. November 2011 (Woche 47)/10.11.2011

20.15 (VPS 20.14) betrifft: Hauptsache billig Wie werden die kleinen Preise gemacht?

Zeitungsbeilagen locken täglich mit unglaublichen Schleuderpreisen: Zucchini für 19 Cent das Stück, ein Damen-Jogginganzug bei KIK für zwölf Euro, Badelatschen für einen Euro, der Billig-Laptop bei ALDI, man muss nur Schlange stehen! Wie kommen diese Preise zustande?

Ein Grund für diese Dumpingangebote ist sicher die miserable Bezahlung der Beschäftigten - bei KIK verdient man als ungelernter Neuling zwischen 3,80 und 5 Euro die Stunde brutto.

Aber das ist nicht alles. Dieser Film macht sich auf den Weg zu den Produktionsorten der Billigangebote.

In China, wo die PCs hergestellt werden für Löhne zwischen 80 und 100 Dollar im Monat, in Bangladesch, wo fast alle europäischen Verkäufer ihre Kleiderwaren nähen lassen für noch geringere Löhne und in Almeria, Spanien, wo marrokanische und lateinamerikanische Frauen für ein paar Cent unter Plastikplanen Gemüse anbauen, das in Deutschland supergünstig zu haben ist. Und selbst dafür können die Billigbauern ihre Ware noch kaum loswerden - die Konkurrenz ist groß und die Einkäufer gnadenlos.

"betrifft"-Autor Mirko Tomic war mit einem Filmteam dort und hat sich die Arbeitsbedingungen angesehen. Genauso wie Vertreter von Hilfsorganisationen und Gewerkschafter, die die Gier nach dem Profit auf dem Rücken anderer bekämpfen. Bisher vergeblich. Die kleinen Preise gewinnen am Ende immer. Auch, weil die Verbraucher die Augen fest verschließen, wenn der Preis stimmt.

Montag, 28. November 2011 (Woche 48)/10.11.2011

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00.30 (VPS 00.29) betrifft: Hauptsache billig (WH von MI) Wie werden die kleinen Preise gemacht?

Mittwoch, 30. November 2011 (Woche 48)/10.11.2011

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21.00 (VPS 20.58) Die deutsche Nordseeküste Von Borkum nach Hamburg Folge 1/3

Einen ganzen Sommer über filmte das Team um die Regisseure Wilfried Hauke und Christian Schidlowski in Ostfriesland und Schleswig-Holstein. An zehn Tagen stiegen Regisseur Wilfried Hauke und sein Kamerateam täglich für mehrere Stunden in den Hubschrauber. Die außergewöhnlichen Bilder aus der Luft gelingen dank der sogenannten Cineflex, der modernsten Helikopterkamera der Welt. Aus 600 Metern kann man mit ihr wackelfreie Zooms machen und beispielsweise Seehunde aus nächster Nähe filmen, ohne sie zu stören. Nur aus der Luft offenbart die Natur die kunstvollen Muster, wie zum Beispiel die einzigartige Landschaft am Darßer Bodden. Schon die BBC hat die Cineflex-Kamera für "Planet Earth" genutzt.

Die Cineflex-Kamera dokumentiert die Besonderheiten des Wattenmeeres und zeigt die herbe Schönheit Ostfrieslands. Die Insel Lütje Hörn bei Borkum sieht von oben betrachtet aus wie ein Embryo, der inmitten der verästelten Prielen des Wattenmeeres liegt. Am Boden setzen sich die hochwertigen Bilder aus der Luft fort, mit sanften Bewegungen, gefilmt mit Spielfilm-Equipment wie Kran oder Miniskater. Die Bewohner Ostfrieslands sind ein eigensinniger Menschenschlag und so unterschiedlich wie die Landschaft selbst. Brenda Vogel gab ihr Leben im Ruhrpott auf, um ihre eigene Surfschule auf Borkum zu eröffnen. Mit ihrem Kite-Buggy fährt sie auf den breiten Stränden der Insel. Im Watt vor Norderney führt Kurt Knittel seit 20 Jahren Besucher durch den Schlick. Pilot Jan-Lüppen Brunzema versorgt mit seiner Cessna die Inselbewohner mit allem, was sie zum Leben brauchen - und bringt Hollywoodfilme zu den Inselkinos. Gegenüber des Containerterminals Bremerhaven sorgt ein Deichschäfer dafür, dass die Deiche festbleiben, ein Stück weiter hat ein Hundeschlittenfischer seine Reusen im Watt aufgestellt, während einige Kilometer weiter das Duhner Wattrennen den Schlickboden erschüttert. Vom platten Land endet die Reise mit Bildern von den Obstplantagen im Alten Land und dem Hamburger Hafen.

Mittwoch, 7. Dezember 2011 (Woche 49)/10.11.2011

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21.00 (VPS 20.58) Die deutsche Nordseeküste Von Hamburg zu den Halligen Folge 2/3

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe "Die Deutsche Nordseeküste" führt über Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland zu den Halligen vor der Küste Nordfrieslands. Hier im Nationalpark Wattenmeer fängt die Cineflexkamera aus dem Hubschrauber eine einzigartige Welt ein, die zweimal am Tag ihr Gesicht verändert - bei Flut überspült, bei Ebbe fast vollständig ohne Wasser. Eva Baumgärtner ist hier eine Mutter auf Zeit für 50 kleine Seehundbabys in der Seehundstation Friedrichskoog, der Biologe Arne Malzahn erforscht auf Helgoland Plankton, die Ursuppe der Ozeane und Zeuge für die stetige Erwärmung der Nordsee. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Insel Trischen, eine für Menschen gesperrte Vogelinsel. Hier kümmert sich die Biologin Janina Spalke um die Brutbestände der Seevögel. Wegen der fruchtbaren Böden, die dem Meer abgetrotzt wurden, war das Dithmarscher Land schon immer beliebtes Bauernland. Etwas weiter nördlich: der Leuchtturm Westerheversand, das Wahrzeichen der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Hier wohnt Lisa Thoms, eine von drei jungen Bewohnern des Leuchtturms, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren. Die Reise endet auf den Halligen, kleinen Inseln ohne Deiche. Von der Wucht der Sturmfluten zeugt der alte Kirchturm auf Pellworm. Helmut Bahnsen sucht hier nach Überresten der versunkenen Stadt Rungholt.

Freitag, 9. Dezember 2011 (Woche 49)/10.11.2011

Korrigierten Untertitel für BW beachten!

18.15 BW: MENSCH LEUTE

Wir halten zusammen! - Zu Hause auf dem Weingut Ziereisen

Freitag, 9. Dezember 2011 (Woche 49)/10.11.2011

Nachgeliefertes Thema beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Dürfen Kinder noch Kinder sein?

Die Kinder von heute werden geliebt, wie keine Generation vor ihnen: Zu Weihnachten und zum Geburtstag werden keine Wünsche ausgelassen, und die Eltern investieren mehr denn je in Förderung und Qualifikation. Die Startchancen könnten eigentlich besser nicht sein, und trotzdem stellt sich die Frage: Sind die Kinder von heute auch glücklich und gesund? Denn wenn sie nicht schon unter dem alltäglichen Lerndruck zusammenbrechen, eilen sie am Nachmittag ihren Terminen hinterher: vom Tennis zur Musikstunde, anschließend zum Ergotherapeuten oder Logopäden. Zeit, um im Freien herumzutoben oder gar in den liebevoll eingerichteten Zimmern zu spielen, bleibt da kaum. Doch die Situation ist noch weitaus prekärer: Kinderärzte verschreiben mehr denn je Therapien, Forscher sagen außerdem eine Welle von Autismus- und Depressionsdiagnosen voraus. Stimmt mit unseren Kindern heute etwas nicht? Bleibt das kindgerechte Leben auf der Strecke? Welchen Anteil daran haben die Eltern, die selbst unter enormen Druck stehen? Oder sehen Eltern in ihren Kindern Makel, die früher niemand wahrgenommen hätte?

Mittwoch, 14. Dezember 2011 (Woche 50)/10.11.2011

Geänderten Beitrag beachten!

21.00 (VPS 20.59) Die deutsche Nordseeküste Von den Halligen nach Sylt Folge 3/3

In der dritten Folge startet die Reise mit der Cineflexkamera auf der größten Hallig, Langeneß. Hier ist Postschiffer Fiede Nissen die Nabelschnur zur Zivilisation. Auf der Halbinsel Nordstrand lebt Georg Reynders, Pastor im Theresiendom, der 1634 auf einem Deich errichtet wurde. Reynders ist Altkatholik und gleichzeitig die wohl unkonventionellste Seele auf Nordstrand. Seit Kurzem überträgt er seine Gottesdienste im Internet. Die Reise führt weiter auf die Inseln Sylt, Föhr und Amrum, auch "die drei Schwestern" genannt. Die Insel Amrum trägt an ihrer Westseite einen 15 Kilometer langen Schutzgürtel aus Sand, den Kniepsand. Vom Tonnenlegerhafen legt Wolfgang Stöck mit seiner Crew täglich ab zur Inspektion der Leuchttonnen und Leuchttürme vor Amrum. Auf Föhr gibt es die typischen norddeutschen reetgedeckten Häuser. 30 Jahre hält das Reet, dann wird es brüchig und muss ausgetauscht werden. Helga Wögens bewirtschaftet den einzigen Bio-Milchhof der Insel. Doch sie bewahrt sich neben der harten Arbeit Zeit für eine Leidenschaft: ihre alte friesische Tracht. Über den elf Kilometer langen Hindenburgdamm geht es nach Sylt, beliebteste Ferieninsel der Deutschen. Bei Ebbe werden die Anbaubänke der Sylter Royal sichtbar. Der Geschmack dieser Austern gilt als einzigartig. Im Süden von Sylt, bei Hörnum, arbeitet die Strandkorbmacherin Svenja Trautmann. Ihre Familie stellt die Körbe seit Generationen her. Heute gelangen Sylter Strandkörbe - in individueller Ausfertigung - in die ganze Welt.

Dienstag, 20. Dezember 2011 (Woche 51)/10.11.2011

Korrigierte Dachzeile beachten!

00.55 Lange Nacht: Die schönsten Kirchen im Südwesten (bis 05.45 Uhr) Gotteshaus und Theaterkulisse - der Wormser Dom

Mittwoch, 21. Dezember 2011 (Woche 51)/10.11.2011

Beitrag ist schwarz-weiß!

02.45 Geheimnis im blauen Schloss

(Ten little Indians) Spielfilm Großbritannien 1965

Pressekontakt: Simone Rapp, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: simone.rapp@swr.de

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