Das könnte Sie auch interessieren:

ZDF-Free-TV-Premiere: "Entführt in Louisiana" mit Halle Berry

Mainz (ots) - In dem US-amerikanischen Thriller "Entführt in Louisiana" von Regisseur Luis Prieto nimmt es ...

Tag der Bundeswehr und Jubiläum 70 Jahre Luftbrücke Berlin am Samstag, 15. Juni 2019, ab 9 Uhr auf dem Fliegerhorst Faßberg

Faßberg (ots) - Am Samstag, den 15. Juni 2019, hat bereits zum fünften Mal in Folge der "Tag der Bundeswehr" ...

"Mein stiller Freund": ZDF-Doku "37°" über Frauen, die trinken

Mainz (ots) - Es sind schon lange nicht mehr nur die Männer, die trinken. Im ZDF schildert "37°" am Dienstag, ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von SWR - Südwestrundfunk

16.06.2011 – 12:43

SWR - Südwestrundfunk

Programmhinweise für das SWR Fernsehen bis 18.06.2011

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 16. Juni 2011 (Woche 24)/16.06.2011

23.15 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Markus Brock

Nachtkultur, worüber man spricht! Jede Woche mit aktuellen Beiträgen aus Kultur und Gesellschaft.

Diesmal unter anderem mit folgenden Themen:

Gerne am Abgrund - Schauspielerin Andrea Sawatzki gibt tiefe Einblicke Schrottporsche und Käferpyramide - spektakuläre Ausstellung im ZKM Die wahre Geschichte - Uraufführung von "Jud Süß" bei den Nibelungen-Festspielen Zu Fuß über die Alpen - Vater und Sohn auf Spurensuche Nähere Informationen zu allen Themen der Sendung kurz vor dem Sendetermin im Internet unter www.swr.de/nachtkultur

Freitag, 17. Juni 2011 (Woche 24)/16.06.2011

22.00 Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes Botox to go - Wohin führt der Schönheitswahn?

Der Manager bekommt sie in der Mittagspause, die Hausfrau während die Kinder in der Schule sind - in vielen Großstädten braucht man nicht mal mehr einen Termin: Ewige Jugend und Schönheit - mit der schnellen Spritze Botox scheinen wir dieser Vision ein großes Stück näher gekommen. Gerade mal 350 Euro kostet eine Ladung Nervengift. Auch Lifting und Fettabsaugen stehen weiterhin hoch im Kurs. Kein Wunder, dass diese Methoden für viele attraktiv erscheinen: Der Trend geht klar weg von komplizierten Operationen mit langen Krankhausaufenthalten, hin zu kleinen, fast unbemerkten Korrekturen, die für ein erholtes und frisches Äußeres sorgen sollen. Eben Spritze statt Kur, und das alles noch von Kollegen und Freunden unbemerkt. Experte raten jedoch vom dem schnellen Griff zu Skalpell, Spritze oder Füllmaterial ab. Sie befürchten gesundheitliche Probleme und warnen vor dem Suchtpotential solcher Eingriffe - schließlich gibt es nach dem ersten Mal immer wieder etwas zu verbessern. Wie selbstverständlich ist der Gang zum Schönheitschirurgen heute? Haben wir es wirklich nötig, uns optisch zu verbessern? Welche tieferen Wünsche stecken dahinter?

Die Gäste:

Wer sich optisch verbessern möchte, den hübscht sie mit Skalpell und Spritze auf: die Stuttgarter Schönheitschirurgin Dr. Annette Kotzur bietet die gesamte kosmetische Eingriffs-Palette: Ob Botox, Brust-OP oder Schamlippenkorrektur - mit den unterschiedlichsten Anliegen kommen die Patienten zu ihr in die Klinik. "Ich erfülle jeden Wunsch, den ich medizinisch verantworten kann. Mit dem Gang in die Schönheitsklinik verbessern die Patienten auch ihr Lebensgefühl".

Bei solchen Worten legt Sabine Fisch ihre Botox-freie Stirn in Sorgenfalten: "Leute, die sich schönheitschirurgischen Operationen unterziehen, werden vereinheitlicht und entindividualisiert." Jeder Mensch solle sich lieber auf seine natürliche, einzigartige Ausstrahlung besinnen, meint die Medizinjournalistin. Leichter gesagt als getan, denn eins steht auch für sie fest: "Der Druck von außen nimmt zu."

Diesem Druck sah sich auch Franz Laake ausgesetzt. Allabendlich begrüßte der "Tagesschau"-Sprecher ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen. Doch im Alter haderte er mit seinem Aussehen und entschied sich zu einem Facelifting - ein Schritt, den er heute schmerzlich bereut: "Mein Gesichtsausdruck ist maskenhaft. Das bin nicht mehr ich!" Seit dem Eingriff kann der ehemalige Nachrichtenmoderator nicht mehr vor der Kamera arbeiten.

Hannelore Schlaffer glaubt sowieso nicht daran, dass Schöne leichter durchs Leben gehen. "Wie viele übergewichtige oder hässliche Menschen sind immens erfolgreich und haben Geld wie Heu?", fragt die Literaturwissenschaftlerin. Sie sieht sich vorwiegend umgeben von hässlichen Mitmenschen und kritisiert, dass sich trotz angeblichem Schönheitswahn nur Wenige wirklich um ein ansprechendes Äußeres kümmern.

Schon vor ihrem Schönheitseingriff war Jeannine Nujic eine anerkannte Schönheit: Unter 700 Bewerberinnen gewann sie die Kampagne eines Dessous-Herstellers, der nach einem Amateur-Model mit natürlicher Ausstrahlung suchte. Fortan war die 21-Jährige in edler Unterwäsche auf Großplakaten zu sehen. Trotzdem ließ sie sich danach die Brust vergrößern und die Lippen aufspritzen: "Ich wollte meine Schwachstellen verbessern. Jetzt fühle ich mich toll und bin viel selbstsicherer."

Mit der Operation ihrer extrem großen Nase wollte Katharina Ohana nicht nur hübscher sein, vor allem versuchte die damals 19-Jährige damit ihre psychischen Probleme lösen. Zwar wurde sie über Nacht zum erfolgreichen Laufstegmodel, aber glücklicher verlief ihr Leben deshalb nicht. Alle Welt reduzierte sie fortan auf ihr Äußeres. "Ich war vor eine Wand gelaufen", weiß die Psychologin heute, "denn der Traum vom perfekten Aussehen ist Selbstbetrug".

Peter Silbereisen hingegen ist froh so zu sein, wie er ist - trotz seiner Riesennase. Als Kind und Jugendlicher empfand er sie als körperlichen Makel und litt entsprechend darunter. "Vor allem die Pubertät war eine Folter", meint er rückblickend. Erst mit einer Therapie und den Erfolgen als Animateur, Schauspieler und Werbegesicht konnte er das nötige Selbstbewusstsein aufbauen und zu seinem Aussehen stehen.

An der Bar:

Seit neun Jahren gehen die eineiigen Zwillinge Arnold und Oskar Weß faltenfrei durchs Leben: "Andere sind in der Mittagspause beim Italiener und wir eben bei Bedarf in der Schönheitsklinik." Im Abstand von sechs Monaten sorgt Botox bei den Kölnern für einen glatten Anstrich, was ihnen in der Presse zum Spitznamen "Die Botox-Boys" verhalf. Gerne nehmen sie in Kauf, dass das Nervengift nicht nur die Falten, sondern teilweise auch ihre Mimik lahmgelegt.

Samstag, 18. Juni 2011 (Woche 25)/16.06.2011

22.20 Frank Elstner: Menschen der Woche

Klaus Wildbolz

Er ist Schweizer, in Österreich geboren und nicht nur in Deutschland ein großer TV-Star. Klaus Wildbolz, dessen Mutter einem alten Adelsgeschlecht entstammt und dessen Vater Generaldirektor einer großen Wiener Schuhfabrik war, entschied sich früh für die Schauspielerei und gegen die kaufmännische Familientradition. Am Donnerstag ist er in der ARD in einem Schweizer Film zu sehen:

"Der Sonntagsvierer" - eine Tragik-Komödie über vier Hobbygolfer und ein "tödliches Handicap..."

Dr. Heribert Schwan

Hannelore Kohl war 42 Jahre lang mit Helmut Kohl verheiratet, spätestens mit dessen Amtsantritt als Bundeskanzler stand auch sie im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die letzten Jahre ihres Lebens litt sie angeblich an einer schweren Lichtallergie, konnte das Haus zuletzt nur noch nachts verlassen. Vor zehn Jahren nahm sich Hannelore Kohl das Leben. Dr. Heribert Schwan begleitete die ehemalige First-Lady viele Jahre lang und stand bis zwei Tage vor ihrem tragischen Tod in engem Kontakt zu ihr. In seiner Biografie "Die Frau an seiner Seite" enthüllt der Journalist bislang unbekannte Details aus dem Leben der Kanzler-Gattin.

Dr.Jörg Kleine-Tebbe

Mittlerweile jeder Vierte in Deutschland leidet an einer Allergie. Eine immer größere Rolle spielen dabei Lebensmittel-Unverträglichkeiten: 60 Prozent der Pollenallergiker vertragen kein Obst mehr, Kinder reagieren auf Nüsse und Hühnereier allergisch, und 20 Millionen Menschen können Milch- und Fruchtzucker nicht optimal verdauen. Am 21. Juni findet der jährliche Deutsche Lebensmittel-Allergietag statt und

Dr.Kleine-Tebbe, Allergologe aus Berlin, weiß, worauf Betroffene achten müssen.

Joachim Storch

Es war seine erste Fahrt in einem Zeppelin, sie endete in einer Katastrophe.

Joachim Storch sollte am Pfingstsonntag den Hessentag in Oberursel aus der Luft fotografieren. Kurz vor der Landung stürzte das Luftschiff ab und fing Feuer. Gemeinsam mit den zwei anderen Passagieren rettete sich der Fotograf mit einem Sprung aus der brennenden Gondel. Der Pilot kam bei dem Unglück ums Leben.

Anna-Maria Zimmermann

Der 24. Oktober 2010 war der wohl dunkelste Tag im Leben von Anna-Maria Zimmermann: Die Sängerin stürzte mit einem Helikopter ab. Anschließend lag die zierliche 22-Jährige im Koma und rang mit dem Tod. Viele Operationen musste sie über sich ergehen lassen, sechs Monate musste sie kämpfen, bis sie die unzähligen Knochenbrüche und lebensgefährlichen Verletzungen endlich überwunden hatte. Doch nun ist sie zurück und greift nach den Sternen: Am 10.Juni kam ihre neue Single »100 000 leuchtende Sterne« auf den Markt.

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von SWR - Südwestrundfunk
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung