SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Montag, 02.10.00 (Woche 40) bis donnerstag, 12.10.00 (Woche 41)

    Baden-Baden (ots) -
    Montag, 2. Oktober 2000 (Woche 40)/30.08.2000
    
    Bitte Themen beachten!
    
    20.15    Infomarkt - Marktinfo
                 Altersvorsorge - Ruhepolster mit Risiko
                 Gebrauchtimmobilien - Sanieren mit Zuschuss
                 Internet-Provider - Günstig ins Netz
    
    
    Freitag, 6. Oktober 2000 (Woche 40)/30.08.2000
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    14.03    (VPS 14.00)
                 Die Sendung mit der Maus
    
    bis 15.00, danach weiter wie mitgeteilt.
    Donnerstag, 12. Oktober 2000 (Woche 41)/30.08.2000
    Geänderten Sendetitel beachten!
    
    20.15    Von Gutenberg zum Cyberspace
                 Was bringt uns die 2. Medienrevolution? Bitte Text
beachten!
    
    22.15    Werfel-Reihe:
                 Eine blassblaue Frauenschrift (2/2)
Mitwirkende: Friedrich von Thun, Gabriel Barylli, Krystyna Janda,
Friederike Kammer, Otto Schenk, Kurt Sowinetz, Georg Marischka,
Leopold Lindtberg, Konstanze Breitebner, Helfried Edlinger, Liliana
Eritrei, Adolf Lukan, u.a. Autoren:  Axel Corti und Kurt Rittig nach
der gleichnamigen Novelle von Franz Werfel
    
      
    
    Der Leonidas von 1936 sinniert über die Konsequenzen der
Erkenntnis, dass er einen halbjüdischen Sohn hat. Nicht nur dem
Jungen muss er helfen, sein Überschwang zielt ins Grundsätzliche: er
muss Position beziehen, sein Leben ändern, sich öffentlich zu Vera
bekennen. In einer Kabinettssitzung tritt er unerwarteterweise für
die Berufung eines jüdischen Mediziners ein, was zur Vertagung der
Sitzung führt. Daheim will er Amélie gegenüber genauso energisch
auftreten und sucht einen Anlass, ihr seine Entscheidung mitzuteilen.
Aber Amélie bietet ihm keine Gelegenheit dazu. Der Moment der
Wahrheit zieht ungenützt vorüber.
    
    Am Nachmittag trifft er Vera und erfährt, dass Emanuel keineswegs
Veras Sohn ist. Er ist erleichtert und beschließt, trotzdem alles
erdenkliche für den Jungen zu tun. Als er mit Amélie am Abend in der
Oper ist, trifft er den Minister und lässt sich innerhalb kurzer Zeit
davon überzeugen, dass der zu berufende Arzt jünger sein müsse als
Dr. Bloch und weniger berühmt. Berlin wäre sicher auch zufrieden.
Während er unter der Kuppel der Musik einschläft, weiß er, dass ein
Angebot zur Rettung an ihn ergangen war, halblaut und unbestimmt. Und
obwohl er daran gescheitert ist, ist Leonidas Tachezy zufrieden.
    

ots Originaltext: SWR
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