SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Donnerstag, 12.08.10 (Woche 32) bis Freitag, 10.09.10 (Wiche 36)

Baden-Baden (ots) - Donnerstag, 12. August 2010 (Woche 32)/04.08.2010

Geänderten Untertitel für RP beachten!

18.15 Wir in Rheinland-Pfalz

Rezeptsucher

Samstag, 14. August 2010 (Woche 33)/04.08.2010

Geänderten Beitrag für SR beachten!

18.45 (VPS 18.44) Wo laufen sie denn? Das Turfevent im Südwesten

Sonntag, 15. August 2010 (Woche 33)/04.08.2010

21.15 Schreinerei Fleischmann

mit Alice Hoffmann und Timo Sturm

Urlaubszeit! 14 wundervolle Tage am Strand von Mallorca warten auf Jean. Und was das Allerbeste ist: Die Reise für zwei Personen kostet ihn keinen Pfennig! Ein Gewinn bei einem Preisausschreiben macht's möglich. Vanessa kümmert sich für ihn um Reiseproviant, Strandausrüstung und Kofferpacken. Jean liegt in der Bürostuhl-Hängematte, lernt "Spanisch für Pfälzer", sieht sich mit Brigitte, seiner Dauerflamme, schon am Pool schmusen und weiß nicht, dass Vanessa auch auf diesem Gebiet für ihn die Urlaubsvorbereitungen getroffen hat. Geradezu durchtrieben lockt sie Jean in die Falle und erobert den Platz neben seiner Strandliege für sich selbst. Nur auf eines ist sie nicht vorbereitet: dass dort ganz andere Erlebnisse auf sie warten, als sie sich erträumt hat ...

Freitag, 3. September 2010 (Woche 35)/04.08.2010

Geänderten Programmablauf beachten!

09.45 (VPS 09.44) Südwest extra Die neue Synagoge in Mainz - Festakt zur Einweihung

12.00 Giraffe, Erdmännchen & Co.

Elch Ole im Liebesrausch

(bis 12.40 - weiter wie mitgeteilt)

Montag, 6. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

Geänderte Folgen-Nr. beachten!

11.50 Giraffe, Erdmännchen & Co.

Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg Folge 70/84

Dienstag, 7. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

Geänderte Folgen-Nr. beachten!

11.50 Giraffe, Erdmännchen & Co.

Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg Folge 71/84

Mittwoch, 8. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

Geänderte Folgen-Nr. beachten!

11.50 Giraffe, Erdmännchen & Co.

Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg Folge 72/84

Donnerstag, 9. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

Geänderte Folgen-Nr. beachten!

11.50 Giraffe, Erdmännchen & Co.

Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg Folge 73/84

Donnerstag, 9. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

Geänderten Untertitel für BW beachten!

20.15 Zur Sache Baden-Württemberg extra! Stuttgart 21 - Jahrhundertchance oder Milliardengrab?

Freitag, 10. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

Geänderte Folgen-Nr. beachten!

11.50 Giraffe, Erdmännchen & Co.

Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg Folge 74/84

Freitag, 10. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

23.30 Schlaflos im Südwesten: Von Vätern und Söhnen (bis 05.40 Uhr) Kumpels, Kerle, Konkurrenten Von Vätern und Söhnen

In Deutschland leben 40.274.300 Männer - so die Statistik. Viele von ihnen sind Väter; jeder ist ein Sohn. Was verbindet sie, was trennt sie? Und was macht diese Beziehung so einzigartig? Die Dokumentation begleitet drei Väter und ihre Söhne im Alltag: bei den kleinen Streitigkeiten und Animositäten, die sich über die Jahre eingeschliffen haben, aber auch in Momenten von Glück und Verbundenheit, die ohne viele Worte auskommen. Drei Beispiele von vielen, in denen sich widerspiegelt, was Millionen Väter und Söhne geprägt hat und noch prägt: "Kumpel, Kerle, Konkurrenten". Eine Beziehung zwischen Abgrenzung und Abhängigkeit, zwischen Kraftakt und Kräftemessen, Schuld und Schuldgefühl - ein Leben lang.

Freitag, 10. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

01.00 Mein Vater, der Feind

Wehrmachtskinder in Frankreich

Frankreich 1945. Die Deutschen sind besiegt und vertrieben. Vier Jahre hielten sie Frankreich besetzt. Zurückgelassen haben sie 200.000 französische Kinder, deren Vater ein deutscher Soldat ist - ein Feind. Die Kinder können nichts dafür und werden dennoch ausgegrenzt, beleidigt, gedemütigt. Die meisten dieser Kinder haben ihre Väter nie kennengelernt, weil diese entweder noch während des Krieges starben oder in Gefangenschaft gerieten - oder nach Kriegsende froh waren, nicht an ihre "Hinterlassenschaft" erinnert zu werden. Die Dokumentation "Mein Vater, der Feind" erzählt die Geschichten und Spurensuchen dreier solcher heute über 60-jährigen Kinder deutscher Soldaten.

Bernard ist so ein Deutschenkind. Wegen ihm floh seine Mutter Catherine aus dem Heimatort Metz in die ferne Provence, um sich und ihr Kind vor den Anfeindungen der Nachbarn zu schützen. Verfolgt hat beide das Thema dennoch ein Leben lang. Die Mutter, weil sie ihre große Liebe nicht vergessen konnte. Den Sohn, weil er büßen musste für den Vater, den deutschen Soldaten. Die Mutter hat viel für und mit ihrem Sohn gelitten - und möchte all das Unausgesprochene endlich mit ihrem Sohn klären. Aber Bernard will vom Alptraum seiner frühen Kindheit nichts mehr wissen.

Auch Liliane ist das Kind eines deutschen Soldaten. Ein ungeliebtes Kind, das versteckt wurde, für das man sich schämte. Ihre Mutter wollte nichts von ihr wissen und gab sie zur Großmutter. Warum das so war, wusste Liliane lange Zeit nicht. Sie idealisierte ihren unbekannten Vater, obwohl der die Mutter ganz offensichtlich als "One-night-stand" nach einem ausgelassenen Fest verführte. Lange forschte Liliane nach ihm, bis sie eine Spur in Halle in der damaligen DDR fand. Als sie nach dem Fall der Mauer endlich dorthin reisen konnte, war der Vater gerade kurz zuvor gestorben. Doch ihre Halbgeschwister nahmen sie mit offenen Armen auf. Liliane, froh, endlich Teil einer Familie zu sein, fühlte sich wie erlöst.

Michel wuchs behütet als ganz normaler kleiner Franzose auf. Erst mit 23 Jahren, nach dem Tod der Mutter, entdeckte er das Geheimnis seiner Herkunft: Der französische Vater hatte ihn adoptiert, Michel war ein uneheliches Deutschenkind. Und wie so oft wusste die Verwandtschaft Bescheid, er selbst erfuhr es aus Versehen. Jahrzehntelang suchte er nach dem leiblichen Vater. Mit Hilfe des Fernsehens entdeckte er ihn vor wenigen Jahren in München - und stellte begeistert viele Gemeinsamkeiten fest. Es scheint fast, als hätte Michel damit seine wichtigste Lebensaufgabe erfüllt - er starb ein halbes Jahr nach Abschluss der Dreharbeiten zu diesem Film.

Freitag, 10. September 2010 (Woche 36)/04.08.2010

03.05 Neue Väter - einsame Helden

Schuften bis zur Selbstaufgabe

In den Ballungszentren Europas leben mittlerweile viele "neue" Väter - freiwillige und unfreiwillige. Zum Beispiel Burkart Ruppert aus Frankfurt, Vater zweier Töchter. Seit Eva vor acht Jahren geboren wurde, arbeitet er nicht mehr als Sozialwissenschaftler. Damals hatten die Eheleute beschlossen: Wer weniger verdient, bleibt zu Hause. Seitdem erzieht Burkart die Kinder und macht den Haushalt. Irgendwann wurde er seiner Frau zu langweilig, "redete nur über Babynahrung und Haushalt", wie sie sagt. Am Ende ließ sie sich scheiden.

Cornelius Ruppert-Wittmer ist Feuerwehrmann, auch er lebt in Frankfurt. Zweimal die Woche hat er Nachtschicht. Wenn er dann nach Hause kommt, wartet Ehefrau Kirsten mit dem Arbeitsplan. Eigentlich teilen sich die beiden die Hausarbeit. Aber da Kirsten hochschwanger ist, übernimmt Cornelius noch etwas mehr. Der Vater kümmert sich auch um die Hausaufgaben der Söhne. Und er ist Elternbeirat, denn er will den Überblick über die schulischen Probleme behalten. Seine Frau hat im Sozialamt auch keinen leichten Job. Kinder, Haushalt und ihre Berufe lassen sich nicht immer reibungslos koordinieren.

In Frankreich haben es Eltern deutlich einfacher: Landesweite Ganztagsschulen und -kindergärten geben beiden Elternteilen die Möglichkeit, ihre berufliche Laufbahn auch mit Kindern fortzusetzen. Trotzdem stehen in Frankreich Männer ebenfalls vor großen Herausforderungen. Wenn sie beispielsweise nach Schicksalsschlägen oder Trennungen mit ihren Kindern auf sich allein gestellt sind, müssen auch sie ihr Selbstbild neu bestimmen. André Gatolin zum Beispiel. Er ist allein mit seinen Söhnen, weil ihre Mutter psychisch krank wurde. Sie konnte und wollte sich nicht mehr um die Kinder kümmern, wurde sogar zur Bedrohung. Die Ehe ging in die Brüche. Seither sei André femininer geworden, sagen seine Freunde, von denen ihn einige verlassen haben. Heute hat er fast nur noch Freundinnen.

Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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