SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Sonntag, 21.03.10 (Woche 12) bis Mittwoch, 28.04.10 (Woche 17)

    Baden-Baden (ots) - Sonntag, 21. März 2010 (Woche 12)/17.03.2010

    Beitrag ist keine WH von DI!

    07.30 Menschen unter uns Schwanger und verzweifelt Familien vor der Entscheidung

    Montag, 29. März 2010 (Woche 13)/17.03.2010

    Geänderten Programmablauf beachten!

    23.15 (VPS 23.14) Die lange Kohl-Nacht Helmut Kohl zum 80. Geburtstag Moderation: Jörg Schönenborn und Fritz Frey Folge 1/2

    01.45 (VPS 00.55) betrifft: Das Schweigen der Ärzte

    02.30 (VPS 01.40) Sag die Wahrheit (WH)

    03.00 (VPS 02.10) BW: Landesschau (WH) RP: Landesschau Rheinland-Pfalz (WH) SR: Aktueller Bericht (WH)

    03.30 (VPS 02.40) SR: Sellemols (WH)

    04.00 (VPS 03.10) BW+RP: SWR1 Leute night SR: Saartext

     (bis 04.30 - weiter wie mitgeteilt)

    Dienstag, 30. März 2010 (Woche 13)/17.03.2010

    Beitrag ist keine WH von MO!

    09.45 Brisant Boulevard Magazin

    Dienstag, 30. März 2010 (Woche 13)/17.03.2010

    Geänderten Programmablauf beachten!

    23.00 (VPS 22.59) Die lange Kohl-Nacht Helmut Kohl zum 80. Geburtstag Moderation: Jörg Schönenborn und Fritz Frey Folge 2/2

    02.10 (VPS 01.45) Fahr mal hin (WH) Ufergeschichten ... vom Mittelrhein

    02.40 (VPS 02.15) BW: Landesschau (WH) RP: Landesschau Rheinland-Pfalz (WH) SR: Aktueller Bericht (WH)

    03.10 (VPS 02.45) SR: bonu$ (WH)

    03.40 (VPS 03.15) BW+RP: SWR1 Leute night SR: Saartext

     (bis 04.05 - weiter wie mitgeteilt)

    Samstag, 3. April 2010 (Woche 14)/17.03.2010

    Beitrag ist keine WH von DI!

    06.00 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Von Goten und Staufern Ravenna und Castel del Monte Italien

    Samstag, 3. April 2010 (Woche 14)/17.03.2010

    Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

    18.45 Landesschau Rheinland-Pfalz 175 Jahre Deutsche Eisenbahn Moderation: Holger Wienpahl

    Dienstag, 6. April 2010 (Woche 14)/17.03.2010

    Geänderten Beitrag beachten!

    23.00 (VPS 22.59) Menschen unter uns Der Bettler im Frack Starcellist Thomas Beckmann sammelt für Obdachlose

    Sonntag, 11. April 2010 (Woche 15)/17.03.2010

    Geänderten Beitrag beachten!

    07.30 (VPS 07.29) Menschen unter uns Der Bettler im Frack (WH von DI) Starcellist Thomas Beckmann sammelt für Obdachlose

    Samstag, 17. April 2010 (Woche 16)/17.03.2010

    20.15 SamstagAbend: Nachtschwärmer Moderation: Markus Brock

    "In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine!", sang Marika Rökk zwar schon vor fast hundert Jahren. Doch noch nie waren die Nächte schillernder, die Nachtschwärmer aktiver als heute. Es wird nicht nur rund um die Uhr gefeiert, man kann auch einkaufen, so lange es Spaß macht, vom Surfen im Internet ganz zu schweigen. Vom "Leben in der Nacht" haben die Gäste bei Markus Brock jede Menge zu erzählen: Petra Matschuck gehört seit vielen Jahren zum Ensemble des Pariser Varieté-Tempels Lido - Inbegriff berauschender Nächte mit der Pracht von Strasssteinen und Straußenfedern, Pailletten und Pompons. "Nach dem Abi stand fest, du wirst Tänzerin" erzählt sie. Sie studierte klassischen und modernen Tanz und weiß, dass Glanz und Glamour à la parisienne hart erarbeitet werden müssen.

    Michael Kessler beweist seine Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit unter anderem als charmanter Berliner Nacht-Taxi-Talker, bei dessen Fernsehaufzeichnung vor allem das Improvisationstalent des Comedians mit seinen fremden Fahrgästen gefragt ist. 2008 wurde Michael Kessler als "Bester Schauspieler" mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Martin Hoell wurde durch seinen Beruf zu einem ganz besonderen Typus von "Nachtschwärmern", so zuletzt Ende Januar, als der Lufthansa-Kapitän und seine Crew mit knapp 15 Stunden den längsten Nonstop-Flug in der Geschichte der Lufthansa (12.500 Kilometer) von München nach Santiago de Chile absolvierten und dabei mehrere Zeitzonen überflogen haben.

    Prof. Dr. Till Roenneberg ist der bekannteste Chronobiologe in Deutschland und forscht am Institut für Medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seiner aktuellen Buch-Publikation: "Wie wir ticken" geht er der Frage nach, wie unsere innere Uhr  nicht nur das Zeitgefühl, sondern unser ganzes Leben beeinflusst. Dominik Eulberg ist DJ und Produzent im Bereich elektronischer Musik. Seine innere Uhr schlägt vor allem nachts, in Musik-Clubs weltweit. Ein besonderes Merkmal seiner Kompositionen sind die in den Tracks enthaltenen Tier- und Naturgeräusche, die Eulberg am Tag rund um die Westerwälder Seenplatte aufnimmt. Diese ungewöhnliche Produktionsweise brachte seiner Musik das Etikett "Öko-Techno" ein, hörbar unter anderem auf dem neuen Studio Album "Heimische Gefilde".

    Dienstag, 20. April 2010 (Woche 16)/17.03.2010

    22.30 Schlaglicht Der Kuhsitter - Ein Mann für alle Ställe

    Sogar sein Handy muht, wenn es klingelt. "Das ist mein Markenzeichen", erklärt Henk Blok, Deutschlands erster Kuhsitter. Der gebürtige Holländer hat eine Marktlücke entdeckt. Fahren Bauern in den Urlaub, dann kommt er und führt den Hof solange weiter. 2003 gründete er seinen Kuhservice. Seitdem zieht er von Bauernhof zu Bauernhof, melkt die Kühe, schneidet die Klauen und ruft den Tierarzt.

    Von morgens um 6 Uhr bis spät abends kümmert sich Henk Blok um seine Schützlinge. Ganz gleich, ob der Betrieb in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder in Niedersachen ist. Und wenn nachts eine Kuh kalbt, ist er natürlich auch dabei. "Da kann ich doch nicht einfach schlafen gehen", sagt er. Er ist eben Bauer aus Leidenschaft.

    130 Bauern hat er bereits vertreten, seit einem Jahr arbeitet er auch in Russland. Von Moskau bis Sibirien oder auch in Kasachstan - seine Kunden sind weit verstreut. "Die zahlen super gut, besser als die Deutschen", verrät er. Russisch lernt er auch schon. Letztes Jahr war er über ein halbes Jahr pausenlos unterwegs. "Wenn ich mehr als drei Tage zu Hause bin, bekomme ich schlechte Laune. Sagt jedenfalls meine Frau", lacht  Henk Blok. Er ist verheiratet, hat drei Kinder, drei Hunde und ein Pferd. Seine Frau Ruth Lehmkühler nimmt zu Hause in Leichlingen bei Köln die Aufträge entgegen und managt ihren Mann.

    "Schlaglicht"-Reporter Lothar Zimmermann hat den Kuhsitter bei seinen Einsätzen begleitet.

    Mittwoch, 28. April 2010 (Woche 17)/17.03.2010

    01.05 Leben live Letzter Ausweg Insolvenz - wie Arbeitnehmer für die Krise bezahlen

    "Insolvenz? Kein Problem! Man ist seine Schulden los, und der Betrieb läuft weiter." So oder so ähnlich klingt es, wenn Politiker dazu raten, Betriebe in die Pleite gehen zu lassen. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn bei einer Insolvenz verlieren die Gläubiger oft ihr gesamtes Geld. Und auch die Mitarbeiter zahlen einen hohen Preis. In aller Regel verliert ein großer Teil von ihnen trotz aller Beschwichtigungen den Arbeitsplatz. Und wer bleiben darf, muss fast immer dramatische Einschnitte hinnehmen: gekürzte Gehälter, längere Arbeitszeiten, schlechtere Sozialleistungen. Als Gegenleistung gibt es die vage Aussicht, bis auf weiteres nicht arbeitslos zu werden. Sollte die Fortführung des Betriebes schief gehen, ist das Arbeitslosengeld dann oft noch niedriger, als es mit dem alten Vertrag gewesen wäre.

    Am Beispiel eines mittelständischen Autozulieferers aus dem Saarland zeigt "Schlaglicht"-Autor Mirko Tomic, was eine Insolvenz für die Mitarbeiter bedeutet. Über Monate hatten er und sein Kamerateam die einmalige Gelegenheit, die Arbeit des Insolvenzverwalters zu begleiten. Von der ersten Betriebsversammlung bis zum Abschluss eines Kaufvertrages mit einem neuen Investor, der von den verbliebenen Beschäftigten erhebliche Einschnitte verlangt. Besonders interessant: Vor dem Zusammenbruch hatte der Betrieb zum Magna-Konzern gehört. Mirko Tomics Reportage macht deutlich, wie wenig Einfluss die mehreren hundert Beschäftigten und ihre Betriebsräte haben, wenn die Geschäftsführung versagt hat und der Insolvenzverwalter im Haus ist. In Zeiten der Krise, so die Erfahrung aus den Verhandlungen, können potenzielle Aufkäufer fast jede Bedingung diktieren, um ihre Rendite zu steigern.

    Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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