SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise von Sonntag, 15.11.09 (Woche 47) bis 15.12.09 (Woche 51)

    Baden-Baden (ots) - Sonntag, 15. November 2009 (Woche 47)/09.11.2009

    Geänderten Gesprächsteilnehmer beachten!

    23.25 (VPS 23.35) BW+RP: Wortwechsel Walter Janson im Gespräch mit Gerd Dudenhöffer (Kabarettist)

    "Satire darf ja eigentlich alles, dennoch ist Fingerspitzengefühl gefragt", so Gerd Dudenhöffer, der nun schon seit 24 Jahren als "Heinz Becker" durch die Lande zieht. Freunde hat er sich als Heinz nicht immer gemacht, vor allem die Saarländer fühlen sich gründlich fehlinterpretiert. "Ich muss mir häufig anhören, dass ich die Saarländer lächerlich mache. Das tut schon weh", gesteht der selbst im Saarland geborene und wohnhafte Dudenhöffer. Dabei stecke doch in jedem von uns etwas vom Kleinbürger Becker.

    In das Genre des Komikers gerät der gelernte Grafiker Dudenhöffer durch einen Zufall: "Als Kollegen mir halfen, eine Holzdecke in unser Bad einzubauen, haben wir unglaublich viel gelacht. Dadurch entstanden meine ersten Sketche. Das war die Geburtsstunde meines Heinz Beckers." Schnell entdeckt das Fernsehen ihn in seiner Rolle des witzelnden, saarländischen Arbeiters. "Familie Heinz Becker" ist seit Jahren ein Quotenhit. Gerd Dudenhöffer publiziert aber auch Sammlungen humorvoller Gedichte sowie Erzählungen. Ein Multitalent eben. Anja Höfer spricht mit dem "Kabarettisten aus Zufall" über sein aktuelles Programm, die Veränderungen im Kabarett und das Glück des Lebens.

    Montag, 14. Dezember 2009 (Woche 51)/09.11.2009

    22.30 Albtraum Absturz

    Unangemeldet haben zwei Sicherheitskontrolleure des Luftfahrt-Bundesamtes das Cockpit der Maschine betreten. Die Besatzung wird nervös. Nur noch eine halbe Stunde, dann soll der Airbus aus China starten. Harry Wagner und sein Kollege gehören zu einer 18-köpfigen Task Force, die Stichproben auf deutschen Flughäfen durchführt. Überprüft werden ausschließlich ausländische Maschinen. Werden die Kontrolleure fündig, dann müssen die Fluggäste mehrere Stunden warten, bis die Mängel behoben sind. Harry Wagner und sein Kollege arbeiten unter Hochdruck die Checkliste ab: Lizenzen, Brandschutzeinrichtungen, Zustand der Notausrüstung und des Laderaums. Alles scheint in Ordnung. Doch dann stoßen die Kontrolleure auf eine lose Deckenlampe im Gepäckraum. Eine Kleinigkeit, die aber fatale Auswirkungen haben könnte. Wagner erteilt Startverbot. Das Flugzeug bleibt am Boden, bis der Fehler behoben ist.

    Kurz darauf landet eine moldawische McDonnell Douglas MD-82, derselbe Flugzeugtyp, der vor einem Jahr in Phuket abgestürzt ist. Auch bei dieser Maschine steckt der Teufel im Detail: Die Notbeleuchtung streikt, ein schwerer Verstoß gegen die Luftsicherheit. Bei einem Brand würde kaum ein Passagier aus der Maschine herausfinden. Angespannt verfolgen die Piloten und das Kabinenpersonal die Arbeit der akribischen Prüfer. Sie wissen: Im schlimmsten Fall kassieren sie einen Eintrag auf der schwarzen Liste. Und das bedeutet europaweites Start- und Landeverbot.

    Manfred Studer hat die Task Force auf mehreren Flughäfen begleitet und festgestellt, dass die Arbeit der Kontrolleure nicht mehr ist als ein Tropfen auf den heißen Stein. Fast alle Fluglinien müssen sparen, und das geht viel zu oft auf Kosten der Sicherheit.

    Dienstag, 15. Dezember 2009 (Woche 51)/09.11.2009

    22.00 Fahr mal hin Im Herbst durch den Hochwald - Begegnungen auf dem Saar-Hunsrück-Steig

    Quer durch den herbstlichen Schwarzwälder Hochwald im Hunsrück führt die Fahr mal hin-Route über den Saar-Hunsrück-Steig. Viel Waldeinsamkeit, weite Ausblicke von den Hunsrück-Höhen und abwechslungsreiche Weggestaltung auf naturnahen Wegen: Nicht umsonst ist der Saar-Hunsrück-Steig der am höchsten bewertete Premium-Fernwanderweg in Deutschland. Begegnungen am Wegesrand machen den Weg spannend. Der Film erzählt von einer Kräuterfrau, die im Herbst die Heilkraft der Wurzeln nutzt, von einem jungen Naturfotografen, der im Hunsrück Steinböcke ablichtet, von einer ökologischen Fischzucht mitten im Hochwald, von den Fliehburgen der Kelten und ihren Arbeitstechniken und einer alten Eisenschmiede. Auf dem Steig begegnet man Wanderern, dem Wegewart und einer Biotop-Betreuerin. Diese erklärt, wieso es im Hunsrück Moore in Hanglage gibt - die Brücher, durch die der Wanderer auf Stegen geführt wird. Bei einem Viezfest erfahren die Zuschauer, wie der Arme-Leute-Wein früherer Zeiten gemacht wurde und lernen ein typisches Rezept der Region kennen -  Kartoffelmäuschen.

    Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de

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