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19.02.2008 – 13:11

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Sonntag, 24.02.08 (Woche 9) bis Mittwoch, 02.04.08 (Woche 14)

    Baden-Baden (ots)

Sonntag, 24. Februar 2008 (Woche 9)/19.02.2008

    Geänderten Beitrag für SR beachten!

    18.15 (VPS 18.14) Sport extra Ringen: Finale Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Rückkampf: Luckenwalde - Köllerbach

    Freitag, 7. März 2008 (Woche 10)/19.02.2008

    22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Wie viel Bindung braucht der Mensch?

    Manche unterbrechen niemals die Bindungen, in die sie hineingeboren wurden: Sie behalten die Freunde, die sie von klein auf schon hatten, sie heiraten im Bekanntenkreis und fühlen sich in dieser Eingebundenheit auch wohl. Andere wiederum sind froh, sich ohne hemmende Bindungen in der Welt zu bewegen und auf nichts und niemand Rücksicht nehmen zu müssen. Mancher Job-Nomade kennt auch die Schwierigkeiten, Beruf und Bíndungswunsch unter einen Hut zu kriegen und hätte gern stärkere Bindungen. Und wieder andere sind psychisch vielleicht nicht in der Lage, sich auf andere Menschen einzulassen obwohl sie große Sehnsucht nach Bindungen haben. Wie viel Bindung brauchen wir? Ist das individuell unterschiedlich? Braucht es ein bestimmtes Maß an Bindung, um ein erfülltes Leben führen zu können? Und wie sehen gelungene Bindungen aus?

    Sonntag, 23. März 2008 (Woche 13)/19.02.2008

    Geänderten Beitrag für SR beachten!

    22.45 (VPS 22.44) Sport-Arena (WH)

    Mittwoch, 2. April 2008 (Woche 14)/19.02.2008

    22.30 Auslandsreporter Geraubtes Leben - Der Krieg gegen die Frauen im Kongo Ein Film von Susanne Babila

    Im Frühjahr 2006 entsandten die europäischen Staaten Soldaten in den Kongo um die Durchführung halbwegs sauberer Wahlen zu garantieren. Auch ein Kontingent der Bundeswehr beteiligte sich an dieser Aktion. Die Wahlen fanden statt, wurden als  Erfolg gewertet und die Soldaten wieder zurückgezogen. Für die Menschen in den östlichen Provinzen des riesigen Landes brachten die Wahlen jedoch gar nichts. Rivalisierende Milizen marodieren nach wie vor im Nordosten des Kongo. Die Leidtragenden sind vor allem Dorfbewohner, die in den unzugänglichen Waldgebieten den Banden schutzlos ausgeliefert sind. Sie töten, plündern, brandschatzen. Frauen und Kinder werden systematisch vergewaltigt und misshandelt. Das Ziel: Terror und die Unterwerfung der Menschen durch Erniedrigung, Demütigung und Zerstörung. Vergewaltigung wird dabei systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Es sind  vor allem Hutu-Rebellen aus Rwanda, die 1994 nach dem Völkermord im Nachbarland Kongo Zuflucht suchten. Sie finanzieren ihre Waffen über die Rohstoffe des Landes. Denn die Provinz ist reich an Gold und auch an Coltan, das für die Herstellung von Laptops und Handys unersetzlich ist. Die UNO-Soldaten, die in der Provinz stationiert wurden, um den Frieden zu sichern und die Menschenrechte durchzusetzen sind zu wenige und damit machtlos. Das Morden geht ungestraft weiter. Susanne Babila, Kameramann Jürgen Killenberger und Tontechniker Felix Hugenschmidt sind im Kongo Zeugen grausamer Verbrechen geworden, während die internationale Politik und die Weltöffentlichkeit untätig zuschauen.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ursula Foelsch, Tel. 0 72 21 / 9 29 - 22 85.

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