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23.10.2007 – 13:21

SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Donnerstag, 01.11.07 (Woche 44) bis Donnerstag, 13.12.07 (Woche 50)

Baden-Baden (ots)

Donnerstag, 1. November 2007 (Woche
44)/23.10.2007
00.30 	After Midnight: "How blue you do?"
	Das 27. Lahnsteiner Bluesfestival 2007
Moderation: Rolf Hüffer
Es wirkt vielleicht ein bisschen komisch, wenn zwischen 
Austin/Texas und San Francisco/California ausgerechnet 
Lahnstein/Germany steht. Aber es spricht auch Bände: Charlie 
Musselwhite, der wichtigste lebende Bluesharp-Virtuose kommt nach 
Lahnstein - und nicht zum erstenmal! Lahnstein ist aber nun einmal 
seit 27 Jahren (zumindest immer Ende September) Blueshauptstadt der 
Republik und damit Ausrichter des ältesten Bluesfestivals in 
Deutschland. Die CDs des Festivals sind preisgekrönt. Das Festival 
bietet immer einen spannenden Mix aus Altstars und neuen Könnern, 
Künstler aus Amerika und Europa, aus traditionellen und den typischen
Lahnstein-Projekten. In diesem Jahr steht neben dem sechsfach 
"Grammy" nominierten Charlie Musselwhite auch das Projekt "Rorymania"
auf der Bühne. Dabei erweisen drei der aufregendsten deutschen 
Bluesgitarristen (u. a. Alex Conti) dem legendären Rory Gallagher 
ihre Referenz. Der SWR, 25 Jahre lang selbst Veranstalter des 
Festivals, begleitet das Ereignis mit einem 90-minütigen 
Zusammenschnitt der Konzerte, mit Interviews und 
Hintergrundinformationen.
Sonntag, 4. November 2007 (Woche 45)/23.10.2007
Geänderte Folge-Nr. beachten!
18.15	Ich trage einen großen Namen
	Folge 278
Montag, 5. November 2007 (Woche 45)/23.10.2007
Erstsendedatum beachten!
07.50	Infomarkt
	(Erstsendung: 18.10.2007)
Freitag, 9. November 2007 (Woche 45)	Textergänzung!
22.00 	Nachtcafé
	Gäste bei Wieland Backes
	Rivalen
Ob es um den begehrten Job, die attraktive Frau, den höheren 
Status oder mehr Geld geht - Rivalität spielt in unserem Leben eine 
entscheidende Rolle. Wenn sich dabei alte Freunde plötzlich bis aufs 
Messer bekämpfen, ist es schon schlimm genug - doch manchmal sind 
sogar Geschwister die größten Rivalen. Während es bei Männern oft um 
einen äußeren Vergleich geht, wird Frauen untereinander ein eher 
subtiles Rivalitätsverhalten nachgesagt. Manchmal werden aus Rivalen 
sogar Freunde, doch meist ist jede Versöhnung ausgeschlossen.
Wo beginnt die harte Rivalität, was ist noch sportlicher Wettbewerb? 
Ist echte Rivalität nur negativ zu sehen? Oder ist sie auch ein 
Motor, der einen voran bringen kann? Wie kann man lernen, mit 
Rivalität im Leben umzugehen?
In der Runde:
Die Politik ist ein Haifischbecken, in der Rivalitäten zur 
Tagesordnung gehören - auch innerparteilich. Doch nur selten treten 
die Rivalen so offen gegeneinander an, wie im Jahr 2000 in 
Baden-Württemberg: Damals wählte die SPD-Parteibasis in einer Urwahl 
ihren Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl. Zwei 
Kandidaten stellten sich zur Wahl: die Landesvorsitzende Ute Vogt und
der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Siegmar Mosdorf. 
Auf vier Regionalkonferenzen stellten sie sich in Eintracht den 
SPD-Mitgliedern vor, behakten sich allerdings abseits der 
Rednerpulte. Während Siegmar Mosdorf seine Konkurrentin lapidar als 
"interessante Nachwuchspolitikerin" bezeichnete, bot Ute Vogt ihm 
vorneweg das Wirtschaftsministerium unter ihrer Herrschaft als 
Ministerpräsidentin an.
Wie fies Frauen sein können, wenn sie miteinander konkurrieren, 
hat Marion Bredebusch beim Kampf um einen ganz normalen Arbeitsplatz 
erlebt. Die Referentin einer Frauenbeauftragten fiel aus allen 
Wolken, als sie plötzlich bemerkte, dass ihre eigene Chefin gegen sie
rivalisierte. Die Vorgesetzte begann, Marion Bredebusch aus ihren 
Aufgaben zu drängen und systematisch zu mobben: "Sie hat versucht, 
mir das Leben zur Hölle zu machen - auch mit falschen Aussagen."
Archaisch männliche Rivalität sieht anders aus: Thomas Born, 
einstmals bekannt als "Karate-Thommy", beherrschte als einer der 
führenden Köpfe einer der größten Banden in Deutschland über ein 
Jahrzehnt das Hamburger Rotlichtmilieu. Neben seiner Tätigkeit als 
Bordellbetreiber, war er in der Branche der Mann fürs Grobe: "Ich war
zuständig für den Bereich Stress." Rivalität wurde auf dem Kiez mit 
Fäusten ausgetragen. Da hatte er als ehemaliger Karate-Europameister 
gute Karten - bis er 1982 in eine Schießerei geriet, in der zwei 
seiner Kumpels starben.
Bettina von Kleist war 24 Jahre verheiratet, als sie durch einen 
Zufall entdeckte, dass ihr Mann sie mit einem männlichen Nebenbuhler 
hinterging. Für sie brach eine Welt zusammen. "Ich konnte mit der 
Situation nicht umgehen, dass mein Rivale ein Mann war. Es ist ja 
aberwitzig: Wir waren sehr lange verheiratet und immer wurde ja auch 
mein Körper geliebt. Und plötzlich soll das der falsche Körper sein?"
Bettina von Kleist kämpfte um ihren Mann, trennte sich aber dann doch
von ihm, als sie einsah, dass sie den Kampf gegen diesen Rivalen 
verlieren würde.
"Alle rivalisieren beständig, von der Kindheit bis zum Grabe", das
ist für Prof. Dr. Wolfgang Hantel-Quitmann eine Binsenweisheit. Und 
dennoch stellt der Professor für Klinische Psychologie und 
Familienpsychologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften 
in Hamburg fest: "Rivalität scheint kein Thema zu sein. Sie wird in 
der Psychologie genauso tot geschwiegen wie in der Öffentlichkeit. 
Dabei geht Rivalität doch jeden etwas an."
An der Bar:
Die jahrhundertealte Rivalität der englischen Eliteuniversitäten 
Cambridge und Oxford findet ihren stärksten Ausdruck in einer 
alljährlichen Bootsregatta: dem traditionellen Boat Race auf der 
Themse. Der deutsche Weltklasseruderer Sebastian  Schulte staunte 
nicht schlecht, als er 2005 zum ersten Mal im Achter für Cambridge 
startete: "Die Rivalität zwischen Cambridge und Oxford ist 
einzigartig. Am Anfang fand ich sie lächerlich und befremdlich, 
mittlerweile bin ich aber in das System reingewachsen." Die 
Konzentration auf den einen Gegner beflügelte auch Sebastian Schulte:
2007 siegte er mit dem Cambridge-Achter über den Erzrivalen.
Sonntag, 11. November 2007 (Woche 46)/23.10.2007
Geänderte Folge-Nr. beachten!
18.15	Ich trage einen großen Namen
	Folge 339
Montag, 12. November 2007 (Woche 46)/23.10.2007
Genaue Schreibweise des Autors beachten!
22.00	betrifft: Tatort Familie
	Gewalt in der Beziehung
	Ein Film von Claus Hanischdörfer
Mittwoch, 14. November 2007 (Woche 46)/23.10.2007
Genaue Schreibweise des Autors beachten!
14.15	betrifft: Tatort Familie (WH von MO)
	Gewalt in der Beziehung
	Ein Film von Claus Hanischdörfer
Freitag, 23. November 2007 (Woche 47)/23.10.2007
00.00 	Literatur im Foyer (18/19)
	mit Thea Dorn
Thea Dorn im Gespräch mit Schriftstellern, Dichtern, 
Sachbuchautoren. Ob Romane, Gedichte, Briefe, ob Analysen oder 
Polemiken, alles kommt zur Sprache - meinungsfreudig, unterhaltsam, 
lebendig.
"Spieglein, Spieglein an der Wand.	!" - Medien und Politik
Thea Dorn diskutiert mit Tissy Bruns vom Berliner "Tagesspiegel", die
in ihrem neuen Buch die "Wichtigtuer" vor und hinter dem Mikrophon 
beschreibt, Lutz Hachmeister, Medienforscher, der in die "Nervöse 
Zone" den politischen Journalismus der Berliner Republik aufs Korn 
nimmt, Jörg Magenau, der die Geschichte der alternativen Tageszeitung
"Die taz" erzählt und Roger Schawinski, ehemals Chef von Sat.I, der 
in "Die TV-Falle" die Entwicklung vom Sendungsbewusstsein  zum 
Fernsehgeschäft aufzeigt.
Drei Dinge braucht der Politiker zum Regieren: "Bild, Bams, Glotze", 
so Gerhard Schröder, als er noch der gefeierte Medienkanzler war. 
Später waren dann die Medien schuld, als es bergab ging mit der 
rot-grünen Herrlichkeit. Da hieß der Vorwurf: Medienkampagne. Machen 
die Medien wirklich Politik? Ist die vierte Gewalt längst die erste? 
War Christiansen - nach Friedrich Merz -wirklich wichtiger als das 
Parlament? Der Politiker in der Medienrepublik: mehr Image und 
Schein, statt Sein? Aber was bedeutet dann Angela Merkel? Das Ende 
der Inszenierung? Die Rückkehr der nüchternen Sachpolitik?
Sonntag, 25.November 2007 (Woche 48)/23.10.2007
Nachgelieferte Folge-Nr. für BW und RP beachten!
18.15	Ich trage einen großen Namen
	Folge 317
Dienstag, 27. November 2007 (Woche 48)/23.10.2007
Geänderten Beitrag für RP beachten!
18.15	Im Grünen
	Die Natur in Rheinland-Pfalz
	Moderation: Heike Zahn
Freitag, 30. November 2007 (Woche 48)/23.10.2007
22.00 	Nachtcafé
	Gäste bei Wieland Backes
	Mit der Krankheit leben
Wenn Menschen mit der Diagnose konfrontiert werden, dass sie mit 
einer chronischen oder gar lebensbedrohlichen Krankheit leben müssen,
ist für sie fortan nichts mehr, wie es einmal war. Die Krankheit wird
zum alles dominierenden Thema: Arzt- und Therapietermine 
strukturieren häufig den Alltag, Lebenspläne müssen vielleicht 
geändert, Familie und Freunde auf die neue Situation eingestellt 
werden. Doch während die Einen an dieser Hiobsbotschaft fast 
zerbrechen, sehen die Anderen ihre Krankheit als Chance und 
orientieren sich im Leben neu. Wie leben schwer Erkrankte mit ihrem 
Schicksal? Wie kann man einer niederschmetternden Diagnose begegnen? 
Wie wirkt sich das Schicksal eines Schwerkranken auf das 
Familiengefüge aus?
Samstag, 1. Dezember 2007 (Woche 49)/23.10.2007
Geänderten Beitrag beachten!
05.00	Im Grünen (WH von DI)
	Die Natur in Rheinland-Pfalz
	Moderation: Heike Zahn
Donnerstag, 13. Dezember 2007 (Woche 50)/23.10.2007
Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!
18.15	Lafer: Einfach kochen!
	Weihnachtsbraten
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ursula Foelsch, Tel. 0 72 21 /
9 29 - 22 85.

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