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Preisanstieg: Deutschem Handel geht 2011 die Marge aus

Hamburg (ots) - Dem deutschen Handel werden für 2011 die Margen verhagelt. Der Grund: Steigende Rohstoffpreise zwingen den Herstellern große Zusatzkosten auf und erzeugen neuen Margendruck im Einzelhandel. Um mehr als 45 Prozent kletterten die Rohstoffpreise (ohne Energie) im Euroraum zum Jahresende gegenüber 2009 - so das HWWI. Davon sind alle großen Teilbranchen, also Lebensmittel, Textil, Baumärkte und Unterhaltungselektronik betroffen. Das ist das Ergebnis einer Markteinschätzung der Hamburger Unternehmensberatung PUTZ & PARTNER.

Die großen Modehäuser stellen ein Durchschlagen der Rohstoffkosten auf die Verbraucherpreise bereits in Aussicht. Denn die Baumwollpreise verdoppelten sich seit Jahresanfang und dürften in Folge von Missernten und steigender Arbeitskosten in Hauptlieferländern wie China und Indien weiter zulegen. Aber nicht nur die Preise für Kleider kennen derzeit nur eine Richtung - nach oben. Im Bereich Nahrungs- und Genussmittel sind die Einkäufer im Vergleich zum Vorjahr mit einem Preisplus von 34 Prozent konfrontiert. Für agraische Rohstoffe wird ein satter Aufschlag von 42 Prozent verzeichnet. Und Handelsbranchen, die auf eine Verarbeitung von Industrierohstoffen angewiesen sind, wie beispielsweise die Hersteller von Haushaltsgeräten oder Unterhaltungselektronik, müssen mit einem Preisplus von rund 52 Prozent fertig werden.

"In dieser Situation empfiehlt es sich für den Handel, die eigenen Konditionensysteme unter die Lupe zu nehmen", sagt Hubert Ramcke, Vorstand von PUTZ & PARTNER. "Es gilt, teilweise historisch gewachsene Unstimmigkeiten in den Preismodellen mit den Herstellern zu identifizieren und schrittweise abzubauen. Ziel sollten dynamische Konditionensysteme sein, die nachhaltige Markenstrategien und kurzfristige Ergebnisziele optimal kombinieren. Denn der Versuch, den Einkaufsdruck einfach an die Kunden durchzureichen ist zum Scheitern verurteilt, da die Preise beispielsweise über das Internet viel transparenter sind als früher."

Über die PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG
Die PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG Hamburg gehört mit einem 
Jahresumsatz von 16 Millionen Euro und rund 100 Mitarbeitern zu den 
größten deutschen unabhängigen Management-Beratungsunternehmen. Das 
Leistungsspektrum umfasst die Top-Management-Beratung, das Management
komplexer Projekte sowie das Management auf Zeit. 
PUTZ & PARTNER begleiten die Kundenprojekte von der Analyse über die 
Konzeption bis zur erfolgreichen Umsetzung. Zu den Kunden gehören 
zehn der 30 im DAX notierten Unternehmen. PUTZ & PARTNER-Kunden 
profitieren stark von der Erfahrung und der umfassenden 
Branchenkenntnis der Managementberater. Im Durchschnitt bringen die 
Berater mehr als 15 Berufsjahre mit und können Erfolge aus 
Führungspositionen vorweisen. 

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