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23.01.2013 – 10:30

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Erfolgreicher Auftakt des Social Learning Summit in Berlin: Facebook unterstützt Plattform für Diskussionen zur Stärkung der sozialen Medienkompetenz (BILD)

Erfolgreicher Auftakt des Social Learning Summit in Berlin: Facebook unterstützt Plattform für Diskussionen zur Stärkung der sozialen Medienkompetenz (BILD)
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Berlin (ots)

Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder luden die Stiftung Digitale Chancen und die BerlinMediaProfessionalSchool der Freien Universität Berlin unterstützt durch Facebook am 18. Januar zum ersten Social Learning Summit 2013 (SLS 13) nach Berlin ein. Gemeinsam mit Eltern, Pädagogen, Experten aus dem Jugendmedienschutz, Wissenschaftlern, Künstlern und Facebook erarbeiteten Schüler und Studenten Strategien zur Stärkung der Medienkompetenz in sozialen Netzwerken und formulierten ihre Erwartungen an Plattformbetreiber und Politik. Die Ergebnisse von fünf parallel laufenden Workshops wurden am Nachmittag vorgestellt. Weitere Einzelheiten gibt es dazu in Zukunft unter: http://on.fb.me/VZkNTt.

"Wer die Chancen sozialer Netzwerke richtig nutzen will, muss ihre Risiken kennen. Datenmissbrauch durch Fremde, Mobbing oder die Verletzung der Privatsphäre sind solche Risiken. Der sichere Umgang mit sozialen Netzwerken ist mir deshalb sehr wichtig", betont Ministerin Schröder in ihrem Grußwort an die über 200 Konferenzteilnehmer.

Anschließend wurde das breite Themenspektrum von Identitätsmanagement bis hin zu Privatsphäre und Datenschutz in fünf Workshops analysiert und diskutiert. Dabei trafen in den Workshops Experten aus Wissenschaft und Politik auf Jugendliche und Erwachsene, von unterschiedlichem Alter, Bildungsstand und beruflicher Herkunft.

Im Zentrum des ersten SLS stand die Medienkompetenz. Dr. Gunnar Bender, Director Public Policy bei Facebook Deutschland, erklärt den Fokus: "Medienkompetenz ist ein Schlüsselthema, um sicher das Potenzial sozialer Netzwerke zu heben - sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Es ist daher von großer Bedeutung genau diese Kompetenz zu fördern. Wir von Facebook sind deshalb sehr froh über den Erfolg des ersten Social Learning Summits."

Neben Lehrern, Schülern, Social Media Experten und Vertretern der Veranstalter haben auch Kritiker von sozialen Plattformen, wie Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Datenschutzzentrums Schleswig-Holstein, an der Konferenz teilgenommen und sich auf den Dialog eingelassen. Dazu betont Prof. Dr. Nadia Kutscher von der Katholischen Hochschule NRW: "Neben der Frage, wie Nutzerinnen und Nutzer neuer Medien mit ihren Daten umgehen, ist eine zentrale Zukunftsherausforderung für alle gesellschaftlichen Kräfte die Auseinandersetzung mit der Datensammlung und Datenverwertung durch Anbieter wie Facebook, Google+, Twitter, Youtube und andere. Hier sind Wissenschaft, Politik und die Nutzerinnen und Nutzer ebenso wie die Anbieter sozialer Netzwerke gefordert, für Transparenz und den effektiven Schutz privater Daten zu sorgen."

Prof. Dr. Klaus Siebenhaar von der BerlinMediaProfessionalSchool der Freien Universität Berlin war begeistert von der Vielfalt des Summits und sagte: "Der SLS 13 hat auf lehrreiche und unterhaltsame Art gezeigt, wie vielschichtig und multiperspektivisch das große Thema Soziale Medien diskutiert werden muss. Wissenschaftliche Expertise sollte sich mit Nutzererfahrungen und Nutzerwissen verbinden. Initiativen, Datenschützer und Plattformbetreiber gehören ebenfalls an diesen Tisch. Während des SLS 13 hat sich dieser Anspruch in der Kontroverse wie im gemeinsamen Lernen erfüllt, in diesem Geist werden wir weiterarbeiten."

Die Ergebnisse des SLS 13 werden in den kommenden Wochen von den Organisatoren aufgearbeitet. Zudem werden aufgeworfene Fragen und angestoßene Themen online weiter debattiert, in Gesprächskreisen vertieft und beim SLS 14 erneut behandelt. Jutta Croll von der Stiftung Digitale Chancen unterstreicht: "Wir haben beim SLS 13 Social Media gelebt und dabei vieles gelernt - was Vertrauen im Social Web bedeutet und wie man es gewinnt, welche neuen Umgangsformen Social Media hervorbringen und wie man dabei die Privatsphäre anderer respektiert. Kurz, es hat großen Spaß gemacht und wir freuen uns auf den SLS 14."

Eine der Arbeitsgruppen hat sich direkt mit dem Thema "Social Media@Family" auseinandergesetzt. Heinz Thiery, Leiter der virtuellen Beratungsstelle bei der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., berichtet: "In unserem Workshop haben wir uns vor allem mit dem Medienverhalten unterschiedlicher Generationen, der Privatsphäre und Cybermobbing beschäftigt. Hierbei hat sich gezeigt, dass Vertrauen besser ist als Kontrolle, sprich, dass Eltern ihren Kindern nicht auf sozialen Plattformen als "Freunde" hinterherspionieren sollten. Gleichzeitig sollte die ältere Generation aber auch offen und bereit sein, sich aktiv mit sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen. Was das Thema Cybermobbing anbelangt, waren sich alle Diskutanten einig, dass es nicht ohne eine verstärkte medienpädagogische Arbeit vor Ort geht, um junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren."

Auch die teilnehmenden Schüler hatten an diesem Tag ihren Spaß: "Wir haben viel mit den anwesenden Experten, den Datenschützern und Vertreter von Facebook diskutiert und haben wertvolle Anregungen für unsere Arbeit mitnehmen können. Facebook hat hierzu einen wichtigen Teil beigetragen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war das ein fantastisches Erlebnis", so Marie-Theres Johannpeter, Lehrerin an der Karlschule in Hamm.

Nun ist die SLS Community aufgerufen, ihre Ideen und Ansätze Wirklichkeit werden zu lassen und generationenübergreifend Antworten für den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit Social Media zu finden und umzusetzen.

Passend zu den Diskussionen bezüglich des Schutzes und der Sicherheit in Social Media startete Facebook gemeinsam mit klicksafe am Tag der Konferenz die "Sei Mutig. Stopp Mobbing."-Initiative in Deutschland. Ziel der Kampagne ist es, die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für das Thema Mobbing insbesondere bei Jugendlichen, Eltern und auch Pädagogen zu schärfen und sich gegen Mobbing stark zu machen. Im Zentrum der Initiative steht eine interaktive App, die von Facebook-Nutzern unter: https://www.facebook.com/seimutigstoppmobbing/app_487670331283565 aufgerufen werden kann. Mit der App können die Menschen auf Facebook ihr persönliches Engagement gegen Mobbing zeigen und ihre Freunde dazu anregen, sich auch zu "Sei Mutig. Stopp Mobbing." zu bekennen.

Weitere Informationen zum SLS 13 und zu "Sei Mutig. Stopp Mobbing." finden Sie unter:

   - www.facebook.com/SLSsociallearningspace
   - www.alle.de/sociallearningsummit13
   - www.facebook.com/seimutigstoppmobbing
   - www.facebook.com/klicksafe 

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