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20.04.2007 – 12:09

Deutscher Raiffeisenverband

Genossenschaften steigern ihre Umsätze deutlich: Verhaltener Optimismus für 2007

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Berlin (ots)

Die 3.188 Raiffeisen-Genossenschaften verbesserten 2006 den 
addierten Umsatz um 6,8 % auf 38,3 Mrd. Euro (Vorjahr 35,9 Mrd. 
Euro). Umsatzstärkste Sparte ist mit 18 Mrd. Euro die 
Warenwirtschaft, gefolgt von der Milchwirtschaft mit rd. 9,5 Mrd. 
Euro und der Vieh- und Fleischwirtschaft mit rd. 5,4 Mrd. Euro.
Die Genossenschaften im Agrarhandel und in der Verarbeitung 
landwirtschaftlicher Erzeugnisse vollziehen einen dynamischen und 
erfolgreichen Anpassungsprozess. Ihre Zahl sank 2006 überwiegend 
durch Fusionen um 2,6 % auf 1.359. "Diese Konzentration führt zu 
höheren Umsatzvolumen pro Unternehmen und verbessert ihre 
Wettbewerbskraft auf den nationalen und europäischen Märkten. Das 
gilt insbesondere für die Milch verarbeitenden Genossenschaften, 
deren Zahl 2006 auf 64 Unternehmen (- 9,9 %) abnahm, und die Obst-, 
Gemüse- und Gartenbauwirtschaft. Konsequent nutzen die 
genossenschaftlichen Unternehmen ihre Chancen, die sich auf den 
Agrarmärkten und vor allem auf dem Bioenergiesektor bieten", erklärte
Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), 
bei der Jahrespressekonferenz in Berlin.
Seit 1. Juli 2006 sind der Fachprüfungsverband von 
Produktivgenossenschaften in Mitteldeutschland e.V. und seine 184 
Agrargenossenschaften Mitglieder des DRV. Dadurch stieg die 
Gesamtzahl der Genossenschaften, die vom DRV beraten, betreut und 
vertreten werden, auf 3.188 (Vorjahr 3.122). Warenwirtschaft: 
Erfreuliche Umsatzentwicklung
Die Warenwirtschaft erzielte 2006 ein Plus von rd. 7 % auf 18 Mrd.
Euro. "Diese erfreuliche Umsatzentwicklung wurde durch ein 
außergewöhnliches Mix von globalen, konjunkturellen und 
witterungsbedingten Einflussfaktoren bestimmt", so Nüssel. Während 
steigende Rohölpreise die Umsätze in der Mineralölsparte sowie den 
Absatz von Biodiesel zunächst positiv beeinflussten, wirkten sich die
ungünstige Frühjahrswitterung nachteilig auf den Absatz von 
Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie das Baustoff- und 
Einzelhandelsgeschäft aus. Als nach wie vor problematisch erweist 
sich die Systemumstellung zur Förderung von Biokraftstoffen: Mit der 
Besteuerung ist der Biodiesel-Absatz seit dem 2. Halbjahr 2006 massiv
eingebrochen, was auch die neue Quotenregelung nicht verhinderte.
"Ein insgesamt freundliches Investitionsklima in der 
Agrarwirtschaft und die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 
haben den Absatz in der Agrartechnik im Berichtsjahr stimuliert. 
Zahlreiche Investitionen wurden noch 2006 getätigt", erläuterte 
Nüssel.
Die außergewöhnliche Sommertrockenheit hat die Getreideerntemenge 
2006 beeinträchtigt. Gute Qualitäten, eine lebhafte Nachfrage auf dem
europäischen und Weltmarkt, einhergehend mit einem rasant steigenden 
Bedarf an Getreide und Ölsaaten als Rohstoffe im Bioenergiesektor 
führten zu einem festen Preisniveau, allerdings bei erhöhten 
Vermarktungsrisiken. Bei anhaltend knapp versorgten Märkten verlieren
die staatliche Getreidemarktverwaltung und damit die 
Interventionslagerhaltung an Bedeutung.
Preisschwankungen auf den hiesigen Märkten werden aufgrund 
globaler Einflüsse zunehmen. Um die Rohstoffversorgung für 
Verarbeitungsbetriebe im Lebensmittel-, Futtermittel- und neuerdings 
im Ener-giesektor sicherzustellen, erhöhen sich die Anforderungen an 
die Genossenschaften. Ihre Getreidelager dienen als Puffer für den 
zeitlichen und räumlichen Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Zur 
Reduzierung der Marktrisiken bieten Genossenschaften den Erzeugern 
ein breites Bündel verschiedener Vermarktungsmodelle an. Hierzu 
zählen die treuhänderische Einlagerung, Poolpreise, durchgehende 
Verträge vom Erzeuger bis zur Verarbeitung sowie 
Vorauszahlungsmodelle. Neben diesen bewährten Instrumenten gewinnt 
die Preissicherung an Warenterminbörsen weiter an Bedeutung.
Im laufenden Jahr bestimmen erneut konjunkturelle Parameter und 
globale Einflüsse die Geschäftsentwicklung. "Eine weltweit steigende 
Nachfrage nach Nahrungsmitteln, der Bioenergie-Boom und der 
wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland beeinflussen die 
Preisentwicklung und damit die Betriebsergebnisse der Landwirte und 
ihrer Vermarktungspartner weiterhin positiv", so Nüssel. 
Umsatzrückgänge sind witterungsbedingt im Energiesegment und in der 
Agrartechnik aufgrund des Vorjahreseffektes nicht auszuschließen. Das
Volumen der diesjährigen Getreideernte könnte wegen der leichten 
Flächenausdehnung das Vorjahresergebnis übertreffen.
Futterwirtschaft: Verlässliche Partner der Landwirtschaft
Die Mischfutterproduktion in Deutschland verzeichnete im Jahr 2006
einen Anstieg um 3,5 % auf 20,31 Mio. t. Entscheidend dafür war der 
deutliche Nachfrage-Anstieg bei Schweinemischfutter aufgrund 
wachsender Tierbestände. Auch in der Geflügelmast erhöhte sich die 
Produktionsmenge - trotz der Einbußen beim Geflügelfleischabsatz. 
Leicht positiv verlief erstmals wieder der Absatz beim 
Legehennenfutter. Die Mischfutterproduktion für Rinder blieb 
konstant. Die genossenschaftliche Futterwirtschaft ist ein 
bedeutender Betriebsmittel-Partner der deutschen Landwirtschaft.
Milchwirtschaft: Kräfte des Marktes wirken
Der nationale und der europäische Milchmarkt waren 2006 durch 
sinkende Anlieferungen und eine wachsende Nachfrage gekennzeichnet. 
Dies trug maßgeblich zur weiteren Abkopplung des Marktgeschehens von 
der Marktordnung bei. Die Molkereigenossenschaften erzielten mit 9,5 
Mrd. Euro einen stabilen Umsatz, der um 3,4 % über dem 
Vorjahresniveau liegt.
Erneut war ein deutliches Wachstum bei Produktion und beim 
Verbrauch von Käse zu verzeichnen. Die Herstellung stieg um 3,5 % auf
über 2,1 Mio. t, der Pro-Kopf-Verbrauch legte um 0,3 kg zu. Positiv 
entwickelte sich auch der Absatz von Konsummilch und 
Milchfrischprodukten. Die Buttererzeugung blieb bei nahezu konstanter
Nachfrage hinter dem Vorjahr zurück. Die Herstellung von 
Magermilchpulver wurde um mehr als 17 % eingeschränkt. Bei inzwischen
stark reduzierter direkter Stützung und geräumten Interventionslagern
kommen die Kräfte des Marktes in der EU deutlicher zur Wirkung. Ein 
weltweit gesunkenes Angebot hat bei gleichzeitig zunehmender 
Nachfrage die Preise vor allem für Milchpulver in den letzten Monaten
stark steigen lassen.
Die anhaltend positive Entwicklung am Weltmarkt sorgt auch für 
festere Tendenzen am deutschen Markt und stärkt damit die 
Verhandlungsposition der Molkereigenossenschaften gegenüber dem 
Lebensmittelhandel. Aufgrund von langfristigen Verträgen spiegeln die
Preise für die Basisprodukte im weißen Sortiment die aktuellen 
Marktverhältnisse und den Wert dieser Produkte noch nicht wider. "In 
den anstehenden Listungsgesprächen ist eine spürbare Anpassung der 
Abgabepreise deshalb nicht nur angesichts gestiegener Kosten in der 
Lebensmittelkette erforderlich. Auch den gewachsenen 
Verwertungsunterschieden zu anderen Produktsegmenten muss Rechnung 
getragen werden, da ansonsten die Herstellung von Frischprodukten 
unrentabel würde," unterstrich der DRV-Präsident.
Vieh- und Fleischwirtschaft: Schlachtungen auf Rekordniveau
Die genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft verbesserte 
ihr Jahresergebnis um knapp 2 Prozent auf insgesamt 5,4 Mrd. Euro. 
Die gute Entwicklung des Vorjahres in der Schweinefleischerzeugung 
wurde vom Jahr 2006 noch übertroffen. Mit einem Zuwachs um rd. 3,9 % 
wurden niemals zuvor in Deutschland so viele Schweine (insgesamt 50,1
Mio. Stück) geschlachtet. Die expansiven Ansätze auf der 
Produktionsseite fanden sich jedoch nicht auf Seiten der inländischen
Nachfrage wieder. Trotz dieser rasanten Entwicklung lagen die 
Schlachtschweinepreise im Durchschnitt über dem Vorjahresniveau. Ein 
ausgleichendes Ventil verschaffte das 2006 erreichte 
Export-Rekordniveau mit mehr Ausfuhren in die alten EU-Staaten, in 
die sich dynamisch entwickelnden Märkte Mittel- und Osteuropas und 
nach Russland.
Die heimische Rindfleischerzeugung ist weiterhin geprägt durch 
rückläufige Viehbestände bei einer recht stabilen Nachfrage. Bedingt 
durch den fortschreitenden Abbau der Kuhbestände sowie den nahezu 
vollständigen Wegfall der Lebendexporte fiel die Rindfleischerzeugung
in Deutschland größer aus als im Vorjahr. Auch die Preise tendierten 
höher. Für das Jahr 2007 erwartet der DRV weiteres Wachstum in der 
Schweinefleisch-Vermarktung und eine rückläufige 
Rindfleischerzeugung, bei zumindest stabiler Nachfrage, so dass die 
Rindfleischimporte in der Tendenz steigen werden.
Eine Schlüsselfunktion für die Fleischmärkte kommt weiterhin den 
Ausfuhren zu, da ein Anstieg der Inlandsnachfrage unwahrscheinlich 
ist. "Die Erschließung neuer Märkte - neben den sich entwickelnden in
Mittel- und Osteuropa - rückt in den Fokus. Der fortschreitende 
Wettbewerbsdruck wird weiterhin die Konzentration in Richtung auf 
international agierende Unternehmen und somit den Strukturwandel in 
der Fleischwirtschaft bestimmen", erwartet Nüssel.
Obst-, Gemüse- und Gartenbauwirtschaft: Ergebnis verbessert
Strategische Allianzen und Strukturwandel waren 2006 dominierende 
Themen in dieser Branche. Die Obst-, Gemüse- und 
Gartenbaugenossenschaften steigerten ihre Umsätze 2006 auf 2,2 Mrd. 
Euro (Vorjahr 1,8 Mrd. Euro). Beim Hauptumsatzträger der Obstsparte -
dem Kernobst - wurde eine etwas höhere Ernte als im Vorjahr 
eingefahren. Der Anbau von Gemüse in Deutschland wurde um 3 % auf 
111.045 ha ausgeweitet. Die deutschen Blumenvermarkter blicken auf 
Grund des witterungsbedingt späten Saisonstarts auf ein 
"mittelmäßiges Jahr" zurück.
Nüssel begrüßt, dass mit der auf europäischer Ebene anstehenden 
Novellierung der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) Obst und Gemüse 
die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gestärkt werden soll. Bislang 
gibt es für Vorhaben, in moderater Form Preise gemeinsam zu 
bestimmen, oder in Fusionsfragen weder auf europäischer noch auf 
nationaler Ebene Ausnahmemöglichkeiten. Um jedoch das Ziel der 
Preisstabilisierung zu erreichen, fordert der DRV, dass bestimmte 
Preisfestlegungen durch eine oder mehrere Erzeugerorganisationen (EO)
grundsätzlich erlaubt sein müssen. "Nur so können der Marktmacht des 
Lebensmitteleinzelhandels (LEH) entgegengetreten und die 
Erzeugerpreise abgesichert werden", betonte Nüssel.
Notwendig ist die Möglichkeit, für bestimmte Produkte 
Mindestpreise festzusetzen. Die Bündelung des Angebots kann oftmals 
nur durch Fusionen von EO verwirklicht werden. Hier droht unter 
Umständen die Untersagung unter dem Aspekt der marktbeherrschenden 
Stellung, obwohl gerade die GMO einen hohen Grad der Bündelung 
erzielen will. Der DRV befürwortet deshalb Ausnahmen für Fusionen, 
wenn dadurch das Marktgleichgewicht gefördert und die Ziele der GMO 
erreicht werden.
Verpackungsnovelle: Trittbrettfahrerei beenden
DRV und Bundesvereinigung Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse 
(BVEO) fordern ein Ende der "Trittbrettfahrerei" bei der Entsorgung 
von Verpackungen. Sie schlagen vor, in die Verpackungsnovelle eine 
Regelung aufzunehmen, die für die Produktgruppe Obst, Gemüse, Blumen 
und Pflanzen den jeweiligen Letztinverkehrbringer zum 
Entgeltpflichtigen macht.
Die bisherige Praxis lässt es bedauerlicherweise zu, dass im 
Ausland ansässige Abpacker auf ihren Verkaufsverpackungen Grüne 
Punkte im markenrechtlichen Sinne aufbringen dürfen. Die 
erforderlichen Entgelte brauchen jedoch in vielen Fällen nicht 
entrichtet zu werden. Dies hat zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen
auf der Anbieterseite geführt. Nach Auskunft des Dualen Systems 
Deutschland (DSD) liegt die "Trittbrettfahrerquote" im Produktbereich
Obst und Gemüse bei mindestens einem Drittel. Experten sprechen 
davon, dass höchstens für die Hälfte der lizenzpflichtigen 
Verkaufsverpackungen Entgelte entrichtet werden.
"Seit langem fordern die deutschen Vorlieferanten, dass der LEH 
oder der jeweils an den Verbraucher verkaufende Lizenznehmer 
abgabepflichtig sein sollen. Dann würden alle Vorlieferanten unter 
Wettbewerbsaspekten gleich behandelt, unabhängig von der 
Nationalität, dem Firmensitz oder dem Verpackungstyp", so der 
DRV-Präsident.
Weinwirtschaft: Sehr gute Qualitäten
Die 222 Winzergenossenschaften, davon 133 mit eigener 
Kellerwirtschaft, ernteten 2006 knapp 2,9 Mio. hl Weinmost. Die 
Gesamternte in Deutschland lag mit rd. 9 Mio. hl auf Vorjahresniveau 
und damit 0,5 Mio. hl unter dem Schnitt der letzten Jahre. Die Mengen
fielen je nach Anbaugebiet unterschiedlich aus und reichten von 
nahezu normaler Menge bis hin zu 30 % unter dem langjährigen Schnitt.
Der Umsatz der Winzergenossenschaften betrug rd. 800 Mio. Euro (+2,8 
%).
Die Weine des Jahrgangs 2006 haben ein sehr gutes Qualitätsniveau,
auch dank hervorragender Aromenausbildung sowie guter Säure- und 
Zuckerwerte. Diese in den meisten Regionen zweite kleinere Ernte in 
Folge, gepaart mit den teils drastischen Mehraufwendungen für Energie
sowie die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007, erfordern 
moderate Preisanhebungen.
Auf europäischer Ebene steht 2007 die Novellierung der Gemeinsamen
Marktordnung für Wein an. Die EU-Kommission bereitet eine radikale 
Änderung ihrer bisherigen Politik vor. So sind großflächige Rodungen 
von Weinbergen geplant und eine vollständige Abschaffung der 
Destillationsmaßnahmen, womit der Markt gestützt werden soll. "Der 
DRV setzt insbesondere auf mehr Marketing-Aktivitäten, um den Absatz 
zu fördern. Die Wettbewerbskraft der Weinwirtschaft muss gestärkt 
werden, auch um neue Exportmärkte zu erschließen", betonte Nüssel.
Agrargenossenschaften: Stabiles Ergebnis
Die 925 Agrargenossenschaften, die dem DRV angeschlossen sind, 
haben sich auch 2006 stabil entwickelt. Seit Juli 2006 ist der 
Fachprüfungsverband für Produktivgenossenschaften in 
Mitteldeutschland e.V. (FPV) mit seinen 184 Agrargenossenschaften 
Mitglied des DRV. Damit hat die Interessenvertretung für diese Sparte
einen noch höheren Stellenwert in der DRV-Verbandsarbeit.
Die Umsatzerlöse blieben mit etwa 2 Mio. Euro je Betrieb konstant.
Witterungsbedingten Ertragsrückgängen bei pflanzlichen Erzeugnissen 
stand ein Preisanstieg gegenüber. Positiv auf das Gesamtergebnis 
wirkte sich die Erzeugung nachwachsender Rohstoffe bzw. die 
Energiegewinnung aus. Die Erlöse der tierischen Produktion 
entwickelten sich stabil, insbesondere der Erlös aus Schlachtrindern 
stieg. Die Flächenausstattung der Agrargenossenschaften blieb 2006 
konstant. Zugleich erhöhten sie die Arbeitsproduktivität, was 
angesichts steigender Betriebskosten notwendig ist.
"Die meisten der betroffenen Agrargenossenschaften beteiligen sich
an der Regelung zur Ablösung der Altschulden. Nachdem sie bei der 
Antragsstellung ihren Pflichten nachgekommen sind, müssen sie nun ein
äußerst schleppendes Bearbeitungsverfahren hinnehmen. Der DRV fordert
die verantwortlichen Institutionen auf, 2007 den endgültigen 
Abschluss des langwierigen Verfahrens sicherzustellen", erklärte 
Nüssel.
Für das laufende Jahr sind die Aussichten insgesamt positiv. 
Weizenpartien wurden im Frühjahr an den Terminbörsen um 145 EUR/t 
gehandelt. Auf dem Milchmarkt wird ein leichter Anstieg der 
Auszahlungspreise erwartet. Einzig steigende Energie- und damit 
Düngemittelkosten sowie höhere Futterkosten trüben die Erwartungen, 
die ansonsten durch günstige Perspektiven auf den Agrarmärkten 
geprägt sind. Mit Blick auf die europäische Agrarpolitik fordert der 
DRV, die aktuellen Gedankenspiele um die Deckelung der 
Direktzahlungen zu beenden.

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Monika Windbergs
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