Deutscher Raiffeisenverband

Raiffeisen-Internet-Offensive (RIO) für alle Genossenschaften: DRV und raiffeisen.com starten durch

    Münster/Bonn (ots) - "In den vergangenen zwölf Monaten haben sich
die Internet-Trends grundlegend verändert. Das Konzept des vor einem
Jahr gegründeten Raiffeisen-Portals hat sich - unabhängig von
kurzlebigen Modeströmen - als richtig erwiesen", betonte Manfred
Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), bei einem
Pressegespräch.
    
    Die New Economy mit ihren anonymen Marktplätzen und der weitgehend
vergeblichen Jagd nach neuen Kunden steht längst nicht mehr im
Mittelpunkt des Interesses. Statt dessen ist die Old Economy
gefordert, mit Hilfe des Internets die Geschäftsbeziehungen zu ihren
Stammkunden zu intensivieren. "Hierfür gibt es gerade bei den
Raiffeisen-Genossenschaften mit jährlich über 100 Millionen
geschäftlichen Transaktionen ein gigantisches Potenzial", erklärte
Nüssel.
    
    Die Raiffeisen-Genossenschaften als typische Vertreter der Old
Economy sehen das Internet nicht als Bedrohung. Im Gegenteil: Das
World Wide Web hilft, die traditionellen Stärken der
Genossenschafts-Organisation - wie Mitglieder- und Kundennähe sowie
Handeln im Verbund - entscheidend auszubauen.
    
    DRV und raiffeisen.com starten jetzt gemeinsam mit dem Provider
GWS, Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, Münster, eine
"Raiffeisen-Internet-Offensive" (RIO). In den nächsten zwölf Monaten
werden die virtuellen Aktivitäten im genossenschaftlichen Verbund
weiter verstärkt. Das anspruchsvolle Ziel lautet: Die kontakt- und
kommunikationsintensive Raiffeisen-Gruppe binnen Jahresfrist zum
modernsten und umfassendsten Netzwerk innerhalb der deutschen
Agrarwirtschaft zu machen. Im Jahr 2002 sollen mehr als 2 000
Genossenschaften über das Raiffeisen-Portal online erreichbar sein
und mehr als 500 Genossenschaften einen eigenen Webauftritt erhalten.
So werden die Mitglieder und Kunden zukünftig noch schneller und
effizienter bedient.
    
    Die schrittweise Umsetzung des ehrgeizigen Projektes RIO setzt auf
vier Bausteine:
    
    1. Mit einem Kontakt-Manager können Landwirte im Raiffeisen-Portal
bereits heute ihre regionalen und lokalen Raiffeisen-Partner in die
raiffeisen.com-Startseite integrieren. Über eine nationale Datenbank
sind alle ländlichen Genossenschaften in das Agrar-Portal eingebunden
und damit online erreichbar.
    
    2. Mit Hilfe eines Homepage-Managers wird auch kleineren Genossen-
    schaften ein einfacher und preiswerter Weg zur eigenen
Firmen-Homepage geboten. Raiffeisen.com stellt dafür einen Baukasten
zur Verfügung, mit dem Unternehmen ihre Homepage erstellen und
pflegen können. "Damit wird sich die Zahl der genossenschaftlichen
Websites von derzeit 200 sehr schnell verdoppeln", so Nüssel.
    
    3. Den Schritt von der Kommunikation zur Transaktion bereitet ein
    Bestell-Manager, mit dem Raiffeisen in die eCommerce-Welt
einsteigt. Zunächst werden die Bestellvorgänge innerhalb der
Genossenschafts-Organisation und zu den Lieferanten elektronisiert.
So entsteht ein klassischer B2B-Marktplatz. Im zweiten Schritt werden
die Landwirte eingebunden. Ihre Bestellungen können dann wesentlich
rationeller und bequemer abgewickelt werden.
    
    4. Am Ende dieser Offensive steht ein kompletter Auftrags-Manager,
mit dessen Hilfe auch eine automatische Rückverfolgbarkeit von
Lieferungen und Leistungen über die verschiedenen Ebenen der
Wertschöpfungskette möglich wird.
    
    "Dieses Projekt ist angesichts der aktuellen agrarpolitischen
Debatte um eine gläserne Produktion und Rückverfolgbarkeit von großer
Bedeutung. Hierfür sind die Raiffeisen-Genossenschaften mit ihren
flächendeckenden Vermarktungsstrukturen und neuen Kommunikationswegen
bestens gerüstet", erklärte Nüssel.
    
    
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