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24.02.2000 – 11:00

Deutscher Raiffeisenverband

Raiffeisen-Bilanz 1999: Vieh- und Fleischgenossenschaften setzen auf Selbsthilfe

    Bonn (ots)

Die wertmäßigen Umsätze der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft betrugen 1999 rd. 13 Mrd. DM. Obwohl in genossenschaftlichen Schlachtanlagen 12,6 Mio. Schweine (+ 12 %) und 1,1 Mio. Rinder  (+ 1,4 %) verarbeitet wurden, konnten die Umsätze nur um 1,5 % verbessert werden. Entscheidend dafür waren die historisch niedrigen Schweinefleischpreise in Deutschland.

    Die Genossenschaften haben 1999 mehrere Schlachtbetriebe geschlossen und damit Überkapazitäten abgebaut. Die Aktivitäten in Zerlegung, Portionierung, in der Fleischverarbeitung und Convenience-Produktion wurden ausgeweitet. Die Verbundwirtschaft, u. a. durch vertragliche Bindungen mit den Mitgliedern, wird ausgebaut. Dadurch werden Qualitätsstandards gesichert und der lückenlose Herkunftsnachweis dokumentiert.

    "In diesem Jahr kommt es darauf an", so Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes e. V. (DRV), bei der Bilanz-Pressekonferenz am 24. Februar, "die Bürokratisierung in der Vieh- und Fleischwirtschaft zu bremsen und abzubauen." Als Beispiele nannte er die obligatorische Etikettierung von Rindfleisch und die hohen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Gebühren für die Fleischbeschau.

    In Abstimmung auch mit nichtgenossenschaftlichen Außenhandelsunternehmen setzt sich der Präsident dafür ein, dass die von der EU-Kommission angedrohten Rückforderungen von Exporterstattungen nicht wirksam werden. "Die Ausfuhrerstattungen sind für die Entlastung des Binnenmarktes und Erschließung neuer Märkte sehr wichtig. Das EU-Recht muss grundlegend überarbeitet und vor allem vereinfacht werden", forderte Nüssel.

ots Originaltext: DRV
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