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Studio Hamburg Fernseh Allianz: Neues TV-Magazin will deutsches Image in China aufpolieren

    Hamburg (ots) - Der Studio Hamburg Fernseh Allianz (FA) ist etwas gelungen, was viele internationale Medienunternehmen bisher vergeblich versucht haben: Mit dem TV-Magazin "EuroFocus" positioniert sich das Tochterunternehmen von Studio Hamburg mit einem Sendeplatz zur Primetime im chinesischen Fernsehen.

    Verhandlungspartner der FA, die als Tochterunternehmen von Studio Hamburg u.a. die internationale Verwertung von Programmen diverser ARD-Sender verantwortet, ist die Shanghai Media Group. "Eurofocus" wird ab Januar 2006 landesweit im Sender Shanghai Dragon TV ausgestrahlt und wird etwa 600 Millionen Chinesen erreichen.. "Dass wir als Ausländer langfristig einen solchen wöchentlichen Sendeplatz mit Millionen Zuschauern in ganz China in eigener Regie nutzen können, ist eine einzigartige Chance", freut sich FA-Geschäftsführer Gerd Richter-Kiewning. Er hat in diesem Jahr bereits "Geo 3600" und das Jugendmagazin "Wissen macht Ah!" in Zusammenarbeit mit dem WDR erfolgreich nach China gebracht.

    "Wir wollen einem chinesischen Millionenpublikum Woche für Woche ein junges, sympathisches Deutschland zeigen, das Herz und Motor eines dynamischen Europas ist", erläutert Andreas Gerlach. Gerlach hat gemeinsam mit der Fernseh Allianz das Sendekonzept entwickelt. "EuroFocus ist ein junges Format, schnell, anschaulich und farbig." Nicht Fakten und Infos sollen im Vordergrund stehen, sondern Menschen und Ideen. Die Sendung, die vor allem ein Schaufenster für Deutschland ist, wird entsprechend ihres Titels "EuroFocus" immer wieder den Blick über die Grenzen zu den europäischen Nachbarn werfen.

    In Features, Berichten, Interviews und Impressionen zeigt das Magazin, wie Deutsche und die Europäer leben und arbeiten, wie sie denken und an welchen Konzepten für die Zukunft sie arbeiten. "Unser Vorteil dabei ist, dass wir auf die enormen Ressourcen von ARD-Sendern zurückgreifen", sagt Richter-Kiewning. „So können wir eine große Bandbreite an Themen abdecken."

    Nach Einschätzung von Gerlach geht es mit dem neuen TV-Format auch darum, das Image von Deutschland bei der aufstrebenden Wirtschaftsmacht nachhaltig zu verbessern. Denn die chinesischen Massenmedien berichten von Arbeitslosigkeit, Krise und einem tief greifenden Pessimismus in der deutschen Gesellschaft. Bis zum Jahr 2015 werden die chinesischen Direktinvestitionen im Ausland nach Schätzungen von Experten auf 65 Milliarden Euro ansteigen. Analysten rechnen vor, dass wenn nur drei Prozent der Investitionen aus dem Reich der Mitte in Deutschland landen, dies einen Zufluss von zwei Milliarden Euro jährlich oder - anders ausgedrückt - mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze bedeutet. "So kann ein positives Image zum Job-Motor werden", so Andreas Gerlach.

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