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Neue Technologien: Jeder Zweite nimmt Risiken in Kauf

Eine aktuelle forsa-Umfrage bestätigt, dass fast jeder zweite Deutsche bereit ist, für technische Neuerungen Risiken einzugehen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/69120 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Carl Zeiss AG"
Eine aktuelle forsa-Umfrage bestätigt, dass fast jeder zweite Deutsche bereit ist, für technische Neuerungen Risiken einzugehen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/69120 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Carl Zeiss AG"

Oberkochen (ots) -

   - forsa-Umfrage zu neuen Technologien im Auftrag von ZEISS
   - Überwiegend positive Einstellung zu Neuerungen
   - Zurückhaltung gegenüber Entwicklungen, bei denen Menschen 
     Kontrollverlust fürchten
   - ZEISS Symposium über Trends und neue Wissenschaftserkenntnisse 
     im Bereich Quantentechnologien
   - ZEISS Research Award an Forscher aus Lausanne und Genf 

Fast jeder zweite Deutsche ist bereit, für technische Neuerungen Risiken einzugehen. Zur Weiterentwicklung von Anwendungen, beispielsweise durch die Quantentechnologie, gibt es ein sehr heterogenes Antwortbild. So halten 99 Prozent die Weiterentwicklung von gezielten Krebstherapien für wünschenswert. 72 Prozent wollen hingegen keine fortschreitende Entwicklung bei selbstfahrenden Autos.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstitutes forsa unter 1.004 Bundesbürgern von 14 Jahren an, die im März im Auftrag von ZEISS durchgeführt wurde. Die Umfrage, die das Verhältnis der Deutschen zu neuen Technologien und die damit einhergehende Risikobereitschaft untersucht, hat ZEISS im Vorfeld des ZEISS Symposiums "Optics in the Quantum World" in Auftrag gegeben. Auf dem Symposium diskutieren am 18. April internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft über Trends und neue Wissenschaftserkenntnisse im Bereich der Quantentechnologien.

Überwiegend positive Einstellung zu Neuerungen

Laut Studie gibt es auch deutliche Unterschiede, wie die Deutschen zu Risiken bei technischen Innovationen eingestellt sind. Kurz gesagt: Vor allem junge und gut gebildete Menschen sind dafür vergleichsweise deutlich aufgeschlossener. So sagen 64 Prozent der Menschen mit Abitur und/oder Studium, dass sie bereit seien, entsprechende Risiken zu akzeptieren. Zwar sinken bei Menschen ab 60 Jahren die Zustimmungswerte auf rund 40 Prozent, doch von den 14- bis 44-Jährigen teilen 60 Prozent die positive Einstellung zu Neuerungen.

"Die oft genannte grundlegende Abwehrhaltung der Deutschen gegenüber Technikentwicklungen ist durch diese forsa-Umfrage aus meiner Sicht widerlegt", sagt Dr. Ulrich Simon, Leiter Research & Technology der ZEISS Gruppe. In vielen Anwendungsgebieten für Hochtechnologie gebe es hohe Zustimmungswerte. "In den Bereichen jedoch, wo Menschen einen Kontrollverlust fürchten, herrscht eher Zurückhaltung", ergänzt Simon. Für ZEISS sei es daher eine wesentliche Aufgabe, sich mit Industrie und Wissenschaft über Zukunftstechnologien auszutauschen und zudem noch mehr Menschen von verantwortlichem Fortschritt und notwendigen technologischen Neuerungen zu überzeugen.

Mit dem ZEISS Symposium "Optics in the Quantum World" am 18. April bietet das Unternehmen bereits zum zweiten Mal ein Forum, auf dem sich internationale Wissenschaftler und Vertreter von Unternehmen auch darüber austauschen, welche Forschungsfelder mit hoher Priorität vorangebracht werden sollen.

Im Einzelnen wird es um Themen wie Quantencomputer, Quantenkommunikation und Quantensensorik gehen. Im Fokus steht dabei das Zusammenspiel von entstehenden Anwendungen und den dahinterliegenden Technologien. Nach drei Keynote-Reden renommierter Forscher folgen jeweils Workshops. Im Plenum werden die Ergebnisse zusammengetragen. Diese werden im Anschluss an das Symposium in Form eines Whitepapers auf der ZEISS Website veröffentlicht.

Verleihung ZEISS Research Award an renommierte Wissenschaftler aus der Schweiz

Am Abend des 18. April erhalten die Preisträger des ZEISS Research Awards ihre Auszeichnungen. In diesem Jahr sind Tobias Kippenberg, Professor am Laboratory of Photonics and Quantum Measurements der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), und Jean-Pierre Wolf, Professor am Institut für Biophotonics der Universität Genf die Preisträger. Außerdem zeichnet der Ernst-Abbe-Fonds im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft drei Nachwuchswissenschaftler mit dem Carl Zeiss Award for Young Researchers aus.

Die aktuelle forsa-Umfrage und das Quanten-Symposium sind Teil der Anfang dieses Jahres gestarteten ZEISS Initiative 2018 "Bildung Neu Denken". Hierzu wird es fast monatlich weitere Veranstaltungen geben. Dazu gehören unter anderem das MINT-Festival in Jena sowie die "Robotic Innovation Challenge" am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Eine eigene Website informiert über die Initiative.

Weitere Informationen zum ZEISS Symposium und ZEISS Research Award: ZEISS Symposium: www.zeiss.com/symposium

   ZEISS Research Award: Website: zeiss.de/zeissresearchaward 
   Pressemeldung: Bekanntgabe ZEISS Research Award Gewinner vom 
15.02.2018: http://ots.de/1jOdfI 

ZEISS Initiative 2018 "Bildung neu Denken": www.zeiss.com/bildung Weitere Pressemeldung zum Symposium und der Verleihung folgt nach der Veranstaltung

Ansprechpartner für die Presse:


ZEISS Gruppe
Jörg Nitschke, Pressesprecher
Tel. +49 7364 20-3242
E-Mail: joerg.nitschke@zeiss.com
www.zeiss.de/newsroom

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