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13.02.2005 – 12:00

TK Techniker Krankenkasse

TNS-Emnid-Umfrage: Große Mehrheit für elektronische Gesundheitskarte

    Hamburg (ots)

Ein Jahr vor ihrem Start erfährt die elektronische Gesundheitskarte schon große Zustimmung. Eine repräsentative Umfrage des TNS-Emnid-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) Anfang Februar ergab: 75 Prozent der Deutschen denken positiv über die Karte und ihre technischen Möglichkeiten. Besonders hoch war die Zustimmung bei den 18- bis 25-jährigen (81 Prozent).          "Die wichtigsten Argumente sind die bessere Notfallversorgung und die Tatsache, dass Ärzte künftig auf einer breiteren Informationsgrundlage behandeln können", fasst TK-Marktforscher Peter Wendt das Meinungsbild zusammen. 96 Prozent der Befragten hoffen, dass mit der Karte wichtige Notfall-Informationen im Fall des Falles schnell und umfassend zur Hand sind. 92 Prozent versprechen sich, dass die Ärzte ein umfassenderes Bild von früheren Diagnosen und Therapien erhalten und so auf einer besseren Grundlage beraten und entscheiden können. Ebenfalls 92 Prozent finden es wichtig, dass die Karte Medikamenten-Unverträglichkeiten aufdecken und vermeiden kann.          Obwohl die meisten Menschen von den Vorteilen der neuen Gesundheitskarte überzeugt sind, scheint der Starttermin weniger wichtig: Nur gut jeder Zweite (56 Prozent) befürwortet, dass seine Heimatregion gleich beim Start dabei sein soll. Allerdings verfügten viele Befragte nur über wenige Informationen zum Projekt elektronische Gesundheitskarte: 44 Prozent gaben an, von den Planungen bisher nur am Rande oder gar nichts gehört zu haben.          Die bei der Umfrage geäußerten Bedenken zum Datenschutz waren nicht so groß wie gemeinhin angenommen. Über 60 Prozent der Befragten halten den Schutz ihrer Daten für hinreichend gewährleistet, solange sie selbst bestimmen, wer auf welche Angaben zugreifen darf. Der Anteil der Skeptiker lag hingegen nur bei 30 Prozent.          Zum Hintergrund: Ab 2006 soll die elektronische Gesundheitskarte bundesweit für alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen bindend eingeführt werden. Optisch wird sich der elektronische Nachfolger nur wenig von seinem Chipkarten-Vorgänger unterscheiden, technisch dagegen sehr. Im Inneren der Karte arbeitet statt eines herkömmlichen Speicherchips ein lernfähiger Mikroprozessor, der schrittweise durch Updates dazulernt. So sind für den Start die gewohnten Versichertendaten (Name, Alter, Versicherungsstatus, Nummer der Krankenkasse und Geburtsdatum) sowie die europäische Gesundheitskarte (EHIC) und das elektronische Rezept vorgesehen. Später sollen dann weitere Funktionen hinzukommen - vom Notfall- und Allergieausweis über Patiententendaten bis hin zur elektronischen Patientenakte. Bei diesen Zusatzfunktionen sollen die Versicherten selbst entscheiden, welche sie davon freischalten lassen und nutzen wollen.          Für die Krankenkassen bedeutet schon die erste Stufe mit dem elektronischen Rezept eine erhebliche Erleichterung. So gehen allein in der Abrechnungszentrale der Techniker Krankenkasse (5,7 Millionen Versicherte) jeden Monat rund 2,8 Millionen eingescannte Rezepte ein. Davon sind rund 60.000 unlesbar und müssen von Hand mit den Papierrezepten abgeglichen werden. Dieser Mehraufwand entfällt, wenn die Behandler ihre Verordnungen elektronisch übermitteln.

    Von den weiteren Ausbaustufen der Karte erhofft sich auch die TK langfristig eine verbesserte Behandlungsqualität und den Wegfall unnötiger und kostenaufwändiger Doppeluntersuchungen.          Einen Vorgeschmack auf die neuen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte erhalten TK-Versicherte bereits heute: So stellt die Krankenkasse ihren Versicherten auf Anfrage schon jetzt persönliche Arzneimittel-Listen zur Verfügung. Diese enthalten alle Arzneimittel, die die Behandler innerhalb der letzten zwei Jahre für den Versicherten verordnet haben. So können mögliche Unverträglichkeiten und Abrechnungs-Auffälligkeiten aufgedeckt werden. Darüber hinaus hat die TK im Oktober 2004 mit der sogenannten Verax-Liste eine Software-Lösung eingeführt, mit der sie Krankenversicherungskarten sperren kann. Dabei sind die Praxen bereits so vernetzt, wie es für die erste Stufe der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich ist.

      
    Um ein Jahr vor dem offiziellen Start einen aktuellen
Meinungsüberblick zu bekommen, hatte die TK bei TNS-Emnid eine
Repräsentativ-Umfrage in Auftrag gegeben. Dabei wurden Anfang Februar
insgesamt 1.007 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet befragt.
    

    
    
Für Rückfragen:
Hermann Bärenfänger
Tel. 040 - 6909 -1713,
Fax  040 - 6909 -1353,
E-Mail: pressestelle@TK-online.de

Original-Content von: TK Techniker Krankenkasse, übermittelt durch news aktuell

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