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30.11.2003 – 11:59

TK Techniker Krankenkasse

Erste wissenschaftliche Belege: Akupunktur wirkt!

    Hamburg (ots)

    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
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    Rund 215.000 Menschen haben bisher an der Akupunktur-Studie der Techniker Krankenkasse (TK) teilgenommen. Bei der ersten Auswertung des randomisierten Studienteils mit 2.800 Patienten haben die Wissenschaftler jetzt festgestellt: Auch drei Monate nach der Behandlung zeigte die Gruppe der akupunktierten Patienten eine deutliche Besserung der Beschwerden im Vergleich zu routineversorgten Patienten. Dieser Effekt blieb auch nach sechs Monaten bestehen.          Seit mehreren tausend Jahren vertrauen Menschen in aller Welt auf die fernöstliche Akupunktur-Behandlung. Was bisher fehlte, waren wissenschaftliche Untersuchungen nach einem Qualitätsstandard, wie er zum Beispiel bei Arzneimitteln üblich ist. Als erste Krankenkasse in Deutschland hat die TK deshalb im Oktober 2000 damit begonnen, ihren Versicherten die Teilnahme an zwei unterschiedlichen Studienteilen anzubieten. Bei den meisten  Patienten werden dabei Wirkungen und Nebenwirkungen dokumentiert. Aufwändiger ist der Teil der Studie, bei dem Patienten nach dem Zufallsprinzip (Randomisierung) in eine Gruppe mit Akupunktur-Behandlung und eine Kontrollgruppe eingeteilt werden. Beide Gruppen werden dabei über einen längeren Zeitraum intensiv beobachtet, die Ergebnisse detailliert wissenschaftlich ausgewertet.          "Nur so erhalten wir harte Fakten, die den hohen Ansprüchen für Krankenkassen-Leistungen genügen", erklärt TK-Projektleiter Hardy Müller dieses Verfahren.          Stück für Stück werden jetzt die ausführlichen Dokumentationen ausgewertet. Bei den jetzt vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um die Daten aus der randomisierten Patientengruppe mit chronischen Rückenbeschwerden der Lendenwirbelsäule (LWS). Insgesamt wurden die Behandlungsergebnisse von 2.807 LWS-Patienten ausgewertet. Während die eine Patientengruppe gegen die Schmerzen akupunktiert wurde, blieb die Kontrollgruppe ohne Akupunkturbehandlung. Das Ergebnis ist deutlich: Drei von vier  Patienten verzeichneten eine deutliche Linderung der Beschwerden und eine verbesserte Lebensqualität. Rund die Hälfte aller Patienten in beiden Gruppen hat dabei zusätzlich noch konventionelle Behandlungsmethoden wie Medikamente in Anspruch genommen.          Die wissenschaftliche Untersuchung hat das Berliner Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie unter Leitung von Professor Dr. Stefan Willich übernommen. Anfang des Jahres wollen TK und Charité gemeinsam ihre ausführlichen Studienergebnisse aus allen randomisierten Studienteilen der Öffentlichkeit vorstellen.     

ots Originaltext: Techniker Krankenkasse
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Für Rückfragen: Dorothee Meusch, Pressesprecherin
Tel. 040 - 6909 -1783,
Fax  040 - 6909 -1353,
E-Mail: pressestelle@TK-online.de

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