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Beitragssatz-Senkung der AOK Sachsen zeigt überzogene Wirkung des Risikostrukturausgleichs

    Hamburg (ots) - Die angekündigte Beitragssatz-Senkung der AOK
Sachsen offenbart nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) die
überzogenen Wirkungen des Risikostrukturausgleichs (RSA). Es sei
nicht mehr vermittelbar, dass die sächsische Ortskrankenkasse künftig
einen Beitragssatz von 13 Prozent oder sogar darunter habe, während
viele RSA-Zahlerkassen deutlich darüber liegen, so die TK. Die AOK
Sachsen habe allein im Jahr 2000 über den RSA knapp 1,16 Milliarden
Euro an Stützungszahlungen von anderen Kassen erhalten. Wenn ihre
Finanzreserven inzwischen so hoch seien, dass eine Senkung des
Beitragssatzes zwingend ist, müsse man den RSA zurückführen,
mindestens aber sofort einfrieren. Stattdessen werde die
Übersteuerung durch die kürzlich beschlossene Ausweitung des RSA
weiter verschärft. Die TK ist mit jährlichen RSA-Zahlungen von knapp
3,5 Milliarden Euro der größte Zahler in diesem Umverteilungssystem;
ihr Beitragssatz liegt aber mit 13,7 Prozent deutlich über dem der
Empfängerkasse AOK Sachsen.
    
    
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