TK Techniker Krankenkasse

Positive Bilanz nach einem Jahr Schlaganfall-Kampagne: 52.000 Besucher bei der Techniker Krankenkasse

Positive Bilanz nach einem Jahr Schlaganfall-Kampagne: 52.000 Besucher bei der Techniker Krankenkasse

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    Hamburg (ots) - 52.000 Besucher auf insgesamt 555
Einzelveranstaltungen - diese positive Bilanz zieht die Techniker
Krankenkasse (TK) nach dem ersten Jahr ihrer Informationskampagne
"Herausforderung Schlaganfall". Experten sind sich einig: Würden
Schlaganfälle schneller erkannt und sofort entsprechend behandelt,
könnten Spätfolgen verhindert und Leben gerettet werden. Doch nur wer
die Risiken und die Frühwarn-Symptome kennt, kann vorbeugen oder
wirksame Schritte gegen den Schlaganfall einleiten - Grund genug für
die TK, sich des Themas Schlaganfall in besonderer Weise anzunehmen.
    
    "Dem Schlaganfall ist man nicht hilflos ausgeliefert. Gegen die
wichtigsten Risikofaktoren kann und muss man etwas unternehmen. Im
Vordergrund steht der Bluthochdruck", so Dr. Enno Bialas. Der
Mediziner leitet bei der TK das Schlaganfall-Projekt. Zu hoher
Blutdruck kann Schäden an den Gefäßwänden verursachen. Sind davon die
Adern betroffen, die das Gehirn versorgen, kann es zum Schlaganfall
kommen. Auch Herzkrankheiten, Übergewicht und Bewegungsmangel,
Rauchen und Diabetes sind wichtige Risikofaktoren. Dr. Bialas:
"Umstellung der Ernährung, mehr Sport und weniger Rauchen - wenn man
seine Lebensweise nur wenig ändert, ist schon viel getan. Und bei
Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit kann der Arzt helfen."
    
    Dabei betrifft der Hirninfarkt nicht nur ältere Menschen.
Zunehmend sind es Jüngere, die einen Schlaganfall erleiden - zum Teil
schon mit Mitte dreißig. Junge Frauen, die rauchen und gleichzeitig
die Antibabypille nehmen, sind gefährdet. Denn diese Risikofaktoren
können sich gegenseitig verstärken.
    
    Die Folgen des Schlaganfalls können fatal sein: halbseitige
Lähmungen, Sprachstörungen und ein eingeengtes Sichtfeld kommen
häufig vor. Dr. Bialas: "Um die Folgen möglichst gering zu halten,
kommt es auf schnelles Handeln an. Je eher der Notarzt mit der
Behandlung beginnt und je besser die weitere Therapie ist, desto
geringer bleiben die Einschränkungen für den Patienten." Wichtig im
Krankenhaus sind eine schnelle Diagnose und die Zusammenarbeit eines
therapeutischen Teams, das zum Beispiel aus Radiologen, Neurologen,
Internisten, Krankengymnasten, Logopäden und speziell ausgebildetem
Pflegepersonal bestehen kann.
    
    Deshalb hatte die Techniker Krankenkasse (TK) gemeinsam mit der
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe vor einem Jahr die Initiative
"Herausforderung Schlaganfall" ins Leben gerufen. TK-Pressesprecherin
Dorothee Becker: "Wir wollen unsere Versicherten über die Risiken
aufklären und sie sensibel für diese schwerwiegende Erkrankung
machen."
    
    Die TK-Broschüre "Schlaganfall" zeigt auf 36 Seiten, wie man die
Risikofaktoren vermeidet und Warnzeichen erkennt: Ein taubes oder
pelziges Gefühl, ein Kribbeln an Hand oder im Gesicht  - dies können
erste Warnzeichen für einen Schlaganfall sein. Auch Muskelschwäche,
Gleichgewichtsstörungen oder Schwindelgefühle zählen zu seinen ersten
Vorboten, die sofortiges Handeln erfordern.
    
    Erhältlich ist die Broschüre in allen TK-Geschäftsstellen und
unter der Rufnummer 01802-85 85 85. Weitere Informationen gibt es im
Internet unter www.TK-online.de.
    
ots Originaltext: Techniker Krankenkasse (TK)
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Für Rückfragen:  Dorothee Becker, Tel. 040-6909-1783

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