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18.04.2000 – 14:15

TK Techniker Krankenkasse

TK: Wettbewerb stärken, nicht einschränken!

    Hamburg (ots)

Der Wettbewerb im Gesundheitswesen muss nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) konsequent gestärkt werden. Man brauche nicht mehr, sondern weniger Regulierung. "Gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Krankenkasssen sind aber unverzichtbar," sagte Professor Dr. Nobert Klusen, Vorsitzender des TK-Vorstandes. Es gebe heute eine Schieflage zugunsten von Betriebskrankenkassen. Anders als andere Kassen könnten sie sich gründen, selbst entscheiden, ob und wie weit sie sich öffnen wollten, und unter bestimmten Bedingungen könnten sie sich auch wieder schließen. Das sei ein Webfehler im Gesetz, der jetzt behoben werden müsse - nicht mehr und nicht weniger. Gegen einen Preiswettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung sei nichts einzuwenden. Er gehöre zum Wesen des Wettbewerbs.

    "In der Wirtschaft gilt für BMW und Mercedes auch das gleiche Wettbewerbsrecht. Deshalb ist nicht einzusehen, warum es in der gesetzlichen Krankenversicherung anders sein sollte", erläuterte Klusen. Die TK stelle sich dem Wettbewerb mit anderen Kassen.          Er betonte, dass sich das Problem der ungleichen Wettbewerbsbedingungen nicht über den Risikostrukturausgeich (RSA) lösen lasse: "Der RSA ist nicht die Ursache, deshalb kann man dieser Schieflage auch nicht über den RSA beikommen." Gesetzlich festgelegte Mindestbeiträge seien allenfalls vorübergehend akzeptabel, um eingetretene Fehlentwicklungen zu korrigieren. Dauerhaft trügen sie aber die Tendenz zur Unwirtschaftlichkeit in sich. Man müsse vielmehr über eine Absenkung des Umverteilungsvolumens im Risikostrukturausgleich nachdenken. Der RSA habe sich zu einem Wettbewerbshemmnis entwickelt und führe inzwischen zu massiven Übersteuerungen. Eine wettbewerbliche Weiterentwicklung des gesamten Gesundheitswesens ist nach Auffassung der TK unerlässlich.


ots Originaltext: Techniker Krankenkasse (TK)
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