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23.04.2018 – 14:00

Merck KGaA

Merck erhält Patent für CRISPR-Technologie in China

Merck erhält Patent für CRISPR-Technologie in China
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Darmstadt, Deutschland (ots/PRNewswire)

- Patentschutz in China umfasst die Integration einer externen DNA-Sequenz in Chromosomen eukaryotischer Zellen

- Unternehmen lizenziert CRISPR-assoziierte Patente an interessierte Parteien; unterstützt Forschung zu Genomeditierung unter Berücksichtigung ethischer und gesetzlicher Standards

- Grundlegende CRISPR-Patente nun in sieben Märkten erteilt, darunter Europa und Kanada

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen und Wegbereiter auf dem Gebiet der Genomeditierung, hat heute bekannt gegeben, dass das chinesische Patentamt eine Mitteilung über die Patenterteilung für die von Merck zum Patent angemeldete CRISPR-Technologie für den Einsatz in einem Genomintegrationsverfahren für eukaryotische Zellen herausgegeben hat.

"Mit der Patenterteilung in China haben wir nun sieben wichtige Patente für unsere grundlegende CRISPR-Technologie erhalten, die vielversprechende neue Wege für die medizinische Forschung und die Behandlung für einige der am schwierigsten zu behandelnden Erkrankungen wie Krebs, Erb- und seltene Krankheiten eröffnet", sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science. "Als führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Genomeditierung lizenzieren wir aktiv unsere Integrationspatente für den Einsatz zu Therapiezwecken, in der Grundlagenforschung und für die landwirtschaftliche Biotechnologie."

Merck kann auf 13 Jahre Erfahrung im Bereich Genomeditierung zurückblicken und hat verwandte Patentanmeldungen für sein CRISPR-Insertionsverfahren ebenfalls in den USA, Brasilien, Indien und Japan eingereicht. Dem Unternehmen wurden zuvor bereits ähnliche Schlüsselpatente in Australien, Europa, Israel, Kanada, Singapur und Südkorea erteilt.

Das nun zur Erteilung kommende Patent in China ist gültig für die chromosomale Integration, d. h. die Chromosomen-Sequenz von eukaryotischen Zellen (wie z. B. Pflanzen- und Säugetierzellen) wird mit Hilfe von CRISPR durchtrennt und es wird in diesen Zellen an gleicher Stelle eine externe oder Spender-DNA-Sequenz eingefügt. Forscher sind dadurch in der Lage, eine krankheitsassoziierte Mutation durch eine vorteilhafte oder funktionale Gensequenz zu ersetzen - diese Methode spielt eine wichtige Rolle für die Erstellung von Krankheitsmodellen und Gentherapien. Darüber hinaus kann das Verfahren auch dazu genutzt werden, Transgene einzuschleusen, die körpereigene Proteine für die visuelle Nachverfolgung in den Zellen markieren.

Die CRISPR-Technologie für die Genomeditierung, mit der zielgenaue Modifikationen von Chromosomen in lebenden Zellen vorgenommen werden können, eröffnet neue Wege zu Behandlungsoptionen für eine Vielzahl von Erkrankungen. Die Anwendungsmöglichkeiten für CRISPR sind weitreichend: Mit ihr können beispielsweise mit Krebs oder seltenen Krankheiten assoziierte Gene ermittelt oder zu Blindheit führende Mutationen rückgängig gemacht werden.

Als Unternehmen, das sich in hohem Maße für Innovationen im Bereich der Genomeditierung einsetzt, erkennt Merck, dass die Genomeditierung zu wichtigen Fortschritten in der biologischen Forschung und Medizin geführt hat. Gleichzeitig hat das wachsende Potenzial von Technologien für die Genomeditierung zu wissenschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Bedenken geführt. Sowohl als Nutzer als auch Anbieter von Technologie zur Genomeditierung unterstützt Merck die Forschung zur Genomeditierung unter sorgsamer Berücksichtigung von ethischen und gesetzlichen Standards. Merck hat ein bioethisches Beratungsgremium eingerichtet, um für Forschung, an der seine Geschäfte beteiligt sind, Orientierungshilfe zu geben. Dazu gehört auch die Forschung zu oder mittels Genomeditierung. Das Unternehmen hat zudem unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Fragestellungen eine klare operative Position definiert, ohne dabei vielversprechende Therapieansätze für den Einsatz in Forschung und Anwendungen zu blockieren.

Merck hat auf dem Gebiet der Genomeditierung wesentliche Beiträge geleistet. Als erstes Unternehmen bot Merck weltweit maßgeschneiderte Biomoleküle für die Genomeditierung an (TargeTronTM(TM) RNA-geführte Gruppe-II-Introns und CompoZr(TM) Zinkfingernukleasen), wodurch die Verbreitung dieser Verfahren in der globalen Forschungsgemeinschaft vorangetrieben wurde. Merck stellte zudem als erstes Unternehmen sogenannte Arrayed-CRISPR-Bibliotheken her, die das gesamte menschliche Genom abdecken. Dies beschleunigt die Therapie von Krankheiten, indem Forscher mehr Fragestellungen in Bezug auf die Ursachen von Krankheiten untersuchen können.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten von Merck auf dem Gebiet der Genomeditierung finden Sie auf https://www.merckgroup.com/de/stories/350-anniversary-its-all-in-the-genes.html und http://gb.merckgroup.com/2017/magazin/neue-wege-krankheiten-zu-erkennen.

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Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Fast 53.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern - von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2017 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/678564/Merck_CRISPR_China.jpg

Pressekontakt:

Gangolf Schrimpf
+06151 72-9591

Leitung Media Relations
-62445
Pressesprecher: -9591 / -7144 / -6328
Fax +49 6151 72 3138
media.relations@merckgroup.com

Original-Content von: Merck KGaA, übermittelt durch news aktuell

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