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Starke Präsenz des dmmv auf der SYSTEMS und Medientagen München / Morgen: dmmv-Panel zum Thema "Mobile Internet- ein Hype ohne Business Model?"

    Düsseldorf (ots) - Auf der diesjaehrigen SYSTEMS, der
internationalen Fachmesse fuer Informationstechnologie und
Telekommunikation, vom 15. - 19. Oktober in Muenchen, praesentiert
sich der dmmv in diesem Jahr gleich mehrfach an unterschiedlichen
Standorten: In der "Streaming Area" (Halle C1.150-06) mit einem
eigenen Informationsstand, im Bereich "Software Solution Area" (Halle
A3.362-03) beim Stand des VSI, Verband der Softwareindustrie e.V.,
sowie auf der "Pixel Internet Stage" (Halle B1.560). Damit begegnet
der dmmv dem hohen Interesse an der Systems und der Bedeutung von
Muenchen als E-Business- und Medienstandort. Auch die Medientage
Muenchen sind fuer den dmmv wieder ein guter Anlass dem Zukunftsthema
"Mobile Internet" Gewicht zu verleihen. Unter der Leitung von Prof.
Knut Foeckler (Leiter des dmmv-Arbeitskreises Mobile Internet,
veranstaltet der dmmv am 18. Oktober von 16:00 - 18:00 Uhr ein Panel
zum Thema "Mobile Internet- ein Hype ohne Business Model?".
    
    GPRS ist ein bedeutender Schritt in die Zukunft des mobilen
Internets. "Being always on" - also immer erreichbar und mit
aktuellen Daten versorgt aufgrund hoher
Uebermittlungsgeschwindigkeiten - das sind auf den ersten Blick die
Vorteile und damit Meilensteine dieser Zukunftstechnologie. Doch es
ist nicht alles Gold, was glänzt. Diese Erfahrung mussten einige
Unternehmen machen, die in den letzten Jahren auf Technologie-Hypes
setzten. Es stellt sich also auch beim Mobile Internet die Frage:
Hype oder interessantes Businessmodell mit Zukunftsperspektiven?
Weiterhin muss definiert werden, welche Rahmenbedingungen fuer
mobile-internet-taugliche Businessmodelle geschaffen werden muessen.
    
    Nicht nur, dass die derzeitige Preisgestaltung die breite
Entwicklung von mobilen Dienstleistungen noch immer hemmt. Ein
besonderer Augenmerk ist vielmehr wieder einmal auf fehlende
politische Rahmenbedingungen zu legen: So forderte der dmmv u.a.
bereits vor einigen Monaten, dass das E-Commerce-Gesetz den
Bedingungen des Mobile Internets angepasst werden muesse. Denn die
Regelung zur Anbieterkennzeichnung im E-Commerce-Gesetz verpflichtet
E-Commerce-Anbieter, fuer ihre Kunden eine Reihe von Informationen
jederzeit online verfuegbar zu halten. Eine Verpflichtung, die der
dmmv unterstuetzt. Allerdings sei der betreffende Paragraph 6 nicht
technologieoffen genug, da er nur fuer die Internetnutzung am PC
praktikabel sei. "Fuer mobile E-Commerce-Anwendungen enthaelt der
Paragraph einen regelrechten Horrorkatalog", betonte Felsenberg (Vize
Praesident/Geschaeftsfuehrer dmmv). Diese sehr umfangreichen
Informationen auf einem maximal neun Quadratzentimeter grossen
Mobile-Internet-Display anbieten zu muessen, draenge den Mobilen
Internethandel in die Illegalitaet. Der dmmv forderte den Bundestag
auf, die entsprechende Passage im Gesetz um die Formulierung
"...soweit technisch darstellbar ..." zu ergaenzen, bzw. eine
verkuerzte Fassung mit Angabe von Firma, Firmensitz und
Geschaeftsfuehrer zuzulassen. Eine öffentliche Anhoerung zum EGG hat
bisher nur zum Herkunftslandprinzip stattgefunden. Auf die uebrigen
vom dmmv genannten Punkte - insbesondere zum Thema "Mobile Commerce"
und zu den Regelungen zur Verantwortlichkeit und Kenntniserlangung
(§§ 8 und 11 TDG) wurde bisher nicht eingegangen. Nur, indem diese
Rahmenbedingungen veraendert werden, koennen nutzungsfreundliche und
profitable Mobile-Commerce-Dienstleistungen entwickelt werden. Nur so
koennen die notwendigen Investitionen in den Zukunftsmarkt Mobiles
Internet ausgeloest und der noch bestehende Vorsprung im
internationalen Wettbewerb der Mobilen Kommunikation gehalten und
ausgebaut werden.
    
    "Fakt ist, mit dem Massenmedium Handy ist eine Technik vorhanden,
die der gesellschaftlichen Tendenz zu einer steigenden Mobilitaet
entspricht. Es waere nun aber zu leicht, vor alte
Internet-Geschaeftsideen nur ein "M" fuer Mobile setzen und auf den
grossen Geldfluss zu hoffen. Manche Meldungen bzw. Prognosen zum
Thema M-Commerce erinnern an die golden Versprechungen des
Internet-Hypes vor zwei Jahren. Dabei haetten wir jetzt doch die
Chance, aus den Fehlern und Erkenntnissen der juengsten Vergangenheit
zu lernen.", so formuliert Prof. Knut Foeckler (CEO wireless vision
AG, Muenchen) bereits einen kleinen Einblick in das dmmv-Panel
"Mobile Internet":
    
    Wie diese Businessmodelle aussehen koennen diskutieren
    * Prof. Knut Foeckler (wireless vision AG, Muenchen) / Moderation,
    * Ralp  Berchtenbreiter (Head of Strategy CRM bei den argonauten,
        Muenchen),
    * Ingo Lippert (Vorstand und Gruender Mindmatics AG, Muenchen),
    * Claudia Poepperl (Geschaeftsfuehrerin Universal Communication
        Plattform UCP, Berlin),
    * Oliver Samwer (Vorstand Jamba! AG, Berlin),
    * Prof. Dr. Claus Sattler (Geschaeftsfuehrer Eutelis Consult GmbH,
        Ratingen /Berlin) im dmmv-Panel zum Thema "Mobile Internet- ein
        Hype ohne Business Model?" am 18. Oktober 2001, 16:00-18:00 Uhr
        auf den Medientagen Muenchen im ICM.
    
    dmmv-Facts: Der Arbeitskreis Mobile Internet beschaeftigt sich mit
folgenden Themen:

  * Schluesseltechnologien (u.a. Uebertragungsstandards,        
      Datentechnologien, Sicherheitstechnologien, Abrechnungssysteme,  
      Bandbreiten, WAP, GRPS, UMTS)
  * Schnittstellendefinitionen
  * Content (u.a. Umsetzung, Mehrfachverwertung, rechtliche      
      Implikationen)
  * Lokalisierung / Personalisierung (u.a. Standards, rechtliche      
      Problematik)
  * Marketing / Werbung (u.a. Werbeformen, Messung, Abrechnung,        
      Marketingansaetze)
    
    
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