Odeon Film AG

SdK sieht Odeon Film-Aktie unterbewertet - 2001 Turn around geschafft - Für 2002 Ergebnisanstieg auf 1,7 Mio. Euro und Umsatzplus auf 54 Mio. Euro erwartet - HV wählt Dr. Hass in AR

    München/Geiselgasteig (ots) - "Die aktuelle Marktkapitalisierung
in Höhe von 16 Mio. Euro entspricht nur annähernd dem Cash Bestand
des Unternehmens", so Christoph Öfele, Sprecher der Schutzvereinigung
der Kleinaktionäre (SdK e.V.) auf der Hauptversammlung (HV) der Odeon
Film AG (Geiselgasteig) am 13. Juni in München. "Das entspricht nicht
dem realen Wert der Odeon Film." Darüber hinaus hielt es der
SdK-Vertreter jedoch für einen Fehler, dass der Odeon Film-Konzern
ganz aus dem Internet-Geschäft ausgestiegen ist.
    
    Dagegen betonte der neue Vorstandssprecher Hans Joachim Mendig,
dass "die Odeon Film keine Verlustbringer mehr duldet." Gleichzeitig
kündigte er bereits auf der HV für das Geschäftsjahr 2002 einen
Umsatzzuwachs auf über 54 Mio. Euro und einen Anstieg des EBIT auf
1,7 Mio. Euro an. "Der Odeon Film Konzern wird also in 2002 weiter
wachsen und den EBIT nochmals verbessern", so Mendig weiter. "Unsere
Story stimmt und unsere Aktie wird in absehbarer Zeit wieder fair
bewertet werden", so Mendig abschliessend. "Bei einem geänderten
Börsenumfeld wird sich auch die Odeon Film-Aktie wieder erholen."
    
    Der neue Finanzvorstand Stephan O. Hansch ergänzte noch, dass
gerade die Konzentration auf die eigentlichen Kernbereiche TV- und
Spielfilmproduktion im gegenwärtigen Umfeld die Voraussetzung für das
künftig profitable Wachstum der Odeon Film ist.
    
    Zwar habe die Einstellung des Internet-Geschäftes im 1. Quartal
2001 noch planmäßig das Finanzergebnis im Konzern belastet,
gleichwohl wird die Odeon Film AG im laufenden Geschäftsjahr 2001 den
"Turn around" nicht nur schaffen, sondern mit 0,7 Mio. Euro EBIT bei
50,1 Mio. Euro Umsatz auch schwarze Zahlen schreiben. "Denn aus dem
Internet-Bereich sind keine weiteren zusätzlichen Belastungen mehr zu
erwarten." Gleichzeitig kann sich der Konzern mit einer
Eigenkapitalquote von über 60% gegenüber einer durchschnittlichen
Quote von 39% bei allen börsennotierten Aktiengesellschaften auf eine
äußerst solide Finanzbasis stützen.
    
    Auch war der Spielfilm-Bereich nicht von den Turbulenzen im
Lizenz- und Verwertungsgeschäft betroffen, welche die Branche
insgesamt in den letzten Monaten geprägt und erschüttert haben. "Denn
wir haben mit Bedacht keinen Apparat mit kostenintensiver
Personalstruktur, riskanten Garantiezahlungen und oft ruinösen
Out-put-Deals aufgebaut," betonte Spielfilm-Vorstand Reinhard Klooss.
"Vielmehr haben wir eine Vertriebs- und Rechteplattform vorgesehen,
die auf den sich ständig in Bewegung befindlichen Markt dynamisch
reagieren kann."
    
    Die HV stimmte allen Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat
nahezu einstimmig zu. Darunter die Nachwahl von Dr. Claus S. Hass zum
Aufsichtsratsmitglied als Nachfolger von Frank Wössner, der sein Amt
mit Wirkung zum 31.12.2000 niedergelegt hat sowie die Umstellung des
Grundkapitals auf Euro.
    
    Vertreten waren 6,792 Mio. Euro bzw. 1.358.385 Aktien des
Grundkapitals in Höhe von insgesamt 10 Mio. Euro. Das entsprach einer
Präsenz von 67,92%.
    
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