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BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004: Qualität hat ihren Preis - Markenwerte zählen auch in schwierigen Zeiten

    Hamburg (ots)  -

    Werte von Markenartikeln haben trotz schwieriger Wirtschaftslage     nicht an Attraktivität verloren

    Bei Kosmetik und Lebensmitteln gilt: Erst die Marke, dann der Preis! Deutsche Frauen mögen Marken, diese Aussage trifft heute noch genau so zu wie vor zehn Jahren. Besonders beim Einkauf von Lebensmitteln und Kosmetik, also jenen Produktbereichen, bei denen die Qualität und das Vertrauen in die Verträglichkeit der Inhaltsstoffe eine besonders große Rolle spielen. So sagen 52% der Frauen bei Lebensmitteln und 54% bei Kosmetikartikeln, aus Überzeugung immer die gleiche Marke zu kaufen oder eine bestimmte Auswahl von Marken zu haben, unter denen sie nach Lust und Laune auswählen.

    Viele Frauen wollen oder müssen sparen. Aber nicht um jeden Preis! Zwar ist der Anteil dieser besonders markentreuen Frauen gegenüber der Vorgängeruntersuchung von 1994 um jeweils 5 Prozentpunkte gesunken, eine Abkehr vom Markenartikel hin zu markenlosen Billigprodukten lässt sich hieraus aber keineswegs ableiten. Die meisten Frauen, die beim Einkauf auf den Cent achten (oder achten müssen) beschränken ihre Schnäppchensuche nämlich auf die etablierten Markenartikel. Jeweils 29% haben bei Lebensmitteln und Kosmetik eine bestimmte Auswahl von Marken, unter denen sie die jeweils preisgünstigste auswählen". Das sind 4 (Lebensmittel) bzw. 6 (Kosmetik) Prozentpunkte mehr als 1994. Der Anteil der Frauen, die "immer das Preisgünstigste kaufen, ohne auf die Marke zu achten" ist dagegen heute wie vor zehn Jahren unverändert gering (14% bei Lebensmitteln, 15% bei Kosmetikartikeln).

    Auch bei Mode ist die Markenorientierung unverändert hoch Die gleiche Entwicklung lässt sich auch beim Einkauf von Mode beobachten. Obgleich die Frauen Ihre Kleidung traditionell etwas weniger markenorientiert einkaufen als bei Lebensmitteln oder Kosmetik, sagen auch hier 33% der Frauen - ebenso viele wie 1994 - aus Überzeugung immer die gleiche Marke zu kaufen oder eine bestimmte Auswahl von Marken zu haben, unter denen sie nach Lust und Laune auswählen. Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die eine bestimmte Auswahl von Marken haben, unter denen sie die jeweils preisgünstigste auswählen, von 36% auf 38% an.

    Auch wer sparen muss ist bereit, für Qualität mehr zu bezahlen "Marken garantieren Qualität und die hat nun einmal ihren Preis." Diese Interpretation der genannten Untersuchungsergebnisse wird durch eine weitere Frage gestützt, die in der BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004 erstmals gestellt wurde. Der Aussage: "Gerade bei Lebensmitteln gilt: Gute Qualität hat auch Ihren Preis!" würden 71 % aller Frauen unterschreiben. Dass die Zustimmung mit steigendem Alter, Einkommen und sozialem Status wächst, wird niemanden wundern. So steigt sie bei Frauen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen über 3000 Euro auf 78 %, in der oberen von sieben gesellschaftlich-wirtschaftlichen Schichten gar bis auf 83 %.

    Die eigentliche Überraschung wartet aber am anderen Ende der Skala. Denn selbst unter den Geringverdienerinnen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen unter 2000 Euro stimmen 67% der Frauen der Aussage zu.

    Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004

    Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004 wurde zwischen November 03 und Januar 04 unter 5.090 repräsentativ ausgewählten Personen von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main und Ipsos, Hamburg durchgeführt. Im April und Mai 2004 gab es eine zweite Befragungswelle mit 1518 Interviews. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.


ots Originaltext: Brigitte
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