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Joachim Meyerhoff: "Ich war nie zur Schauspielerei berufen"

Hamburg (ots) - Joachim Meyerhoff, 50, Schauspieler des Jahres und Bestsellerautor, wurde Schauspieler, weil er "eine Sehnsucht" hatte, "genau das Gegenteil von dem zu tun, was gut für mich war". "Ich war nie berufen", sagt er in der neuen Ausgabe des Magazins BRIGITTE (ab 8. November im Handel). "Als ob man mit 1,20 Meter Körpergröße davon träumt, Hochspringer zu werden. Dass ich mich in diese Folter begeben habe! Unwahrscheinlich!" Seine Art zu schauspielern habe er sich nach dem Vorbild der katalanischen Schauspieltruppe "La Fura dels Baus" angeeignet, "alles mit Vehemenz und ohne große Worte". Er habe sich die Bühne "mit Körperlichkeit erkämpft".

Als Schriftsteller hat Meyerhoff mit seinen biografischen Romanen großen Erfolg. Allerdings, sagt er, könnte er nie über seine eigenen Kinder schreiben. "Das wäre mir unmöglich." Der vierte Band seiner biografischen Romanreihe, der jetzt erscheint ("Die Zweisamkeit der Einzelgänger"), endet, als Meyerhoff Mitte 20 ist; über die späteren Jahre möchte er nicht schreiben. "Das ist zu nah an mir dran, ich lebe ja mit vielen Menschen, die dann vorkommen müssten." Über die Menschen seiner Vergangenheit schreibt Meyerhoff dagegen freizügig, etwa über seine Großeltern und ihre Trinkgewohnheiten. "Vielleicht trete ich ihnen zu nah, wenn ich all das erzähle, wie meinem Bruder und meinem Vater in den anderen Büchern", sagt Meyerhoff. "Aber ich finde, es ist auch ein Liebesbeweis, wenn man jemandem zu nahe tritt."

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