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Justus von Dohnányi: Lieber arm als sich wiederholen

Cover BRIGITTE 15/15, EVT 08.07.2015. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6788 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, BRIGITTE"

Hamburg (ots) - Einen der wichtigsten Ratschläge seiner Karriere hat der Schauspieler Justus von Dohnányi vom großen Armin Müller-Stahl bekommen. "Armin hat zu mir gesagt: Die Karriere eines Schauspielers wird nicht nur von den Rollen definiert, die er spielt, sondern auch von denen, die er ablehnt", sagt von Dohnányi in der neuesten Ausgabe des Magazins BRIGITTE (Ausgabe 15/15, ab 8. Juli im Handel). Diesen Merksatz hat sich der gebürtige Lübecker zu Herzen genommen: Er schlägt immer wieder Angebote aus. 2001 hat er einen sadistischen Wärter in "Das Experiment" gespielt, das brachte ihm seinen ersten Deutschen Filmpreis ein. "Ich hätte danach lauter Filme machen können, die wie 'Das Experiment' waren", sagt der 54-Jährige, "aber das konnte ich nicht, auch wenn es finanziell weh tat. Ich lehne grundsätzlich Dinge ab, die sich auf Erfolge draufsetzen. Es ist nicht mein Weg." Im ersten Drittel seiner 30-jährigen Karriere mied der gefeierte Theatermann konsequent Film und Fernsehen. "Film war für mich so flüchtig, eine Momentaufnahme", sagt von Dohnányi in der aktuellen BRIGITTE, "und oft so von der Technik geprägt, dass echte Schauspielerei dahinter verschwand." Erst Mitte der 90er änderte er seine Einstellung.

Am 16. Juli startet die schwarze Gauner-Komödie "Desaster", für die von Dohnányi das Buch schrieb, Regie führte und eine der Hauptrollen übernahm. Mit von der Partie sind seine Freunde Jan Josef Liefers und Stefan Kurt. "Das war die Hauptintention für 'Desaster': Wir drei wollten mal wieder was zusammen machen", sagt von Dohnányi. Auf die Idee für die Geschichte um Habgier und Niedertracht ist er durch die Erzählung eines Freundes gekommen. Der wiederum hat einen Bekannten, der ein Ferienhaus im Süden besaß. "Bei dem wurde ständig eingebrochen, immer über den Schornstein. Der war so genervt davon, ständig neue Fernseher kaufen zu müssen, dass er unten im Schornstein ein Gitter installieren ließ."

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