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Small Talk: So kommen Sie locker ins Gespräch

    Hamburg (ots) - Small Talk kann wahnsinnig schwierig sein. Wie Sie
locker und gut ins Gespräch kommen, hat die Psychologin Dr. Eva
Wlodarek in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Brigitte" in einem
10-Punkte-Programm zusammengefasst. Mit diesem Know how wird es Ihnen
in jeder Situation gelingen, locker ins Gespräch zu kommen.
    
    1. Spielen Sie Ping Pong
    Entspannen Sie sich, und betrachten Sie Small Talk als ein Ping
Pong-Spiel. Mit ein paar freundlichen Sätzen machen Sie die
Ballangabe (Ping), der andere spielt mit seiner Erwiderung den Ball
zurück (Pong). Dann sind Sie wieder dran, und so geht es hin und her.
    
    2. Servieren Sie leichte Kost
    Small Talk zu machen bedeutet, auf leichte Weise Kontakt zu
knüpfen. Steigen Sie also nicht zu tief ein. Am besten eignen sich
allgemeine Themen, wie Essen, Reisen, Hobbys, Filme, Bücher.
Probleme, Krankheiten, Familiengeschichten, eigene Schwächen und
Fehler, Sex und Geld sollten tabu sein.
    
    3. Suchen Sie Gemeinsamkeiten
    Falls Sie nichts von Ihrem Gegenüber wissen, sprechen Sie etwas
an, was Sie gerade miteinander teilen: Den Ort, den Anlass oder - das
Wetter. Haben Sie keine Angst vor Banalitäten - nach dem Einstieg
können Sie immer noch beweisen, was Sie alles drauf haben.
    
    4. Fragen Sie richtig
    Mit dem Spruch "Sei nicht so neugierig" hat man Ihnen
wahrscheinlich schon als Kind abgewöhnt, persönliche Fragen zu
stellen. Leider war das der falsche Tipp. Fragen zeigen nämlich, dass
Sie an Ihrem Gesprächspartner interessiert sind. Stellen Sie am
besten so genannte "offene" Fragen. Das sind solche, die mit mehr als
einem Wort oder Satz beantwortet werden müssen: "Wieso?", "Warum?",
"Weshalb?" "Wie kommt es, dass...?", "Wie finden Sie eigentlich...?",
"Was halten Sie von...?" Mit offenen Fragen können Sie ein Gespräch
beginnen und in Gang halten.
    
    5. Hören sie aktiv zu
    Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit voll auf ihren Gesprächspartner.
Vermeiden Sie es, während des Gesprächs die Augen schweifen zu
lassen. Halten Sie Blickkontakt, und spiegeln Sie mit Ihrer Mimik
wider, dass Sie ihm genau zuhören, etwa indem Sie lächeln, an den
richtigen Stellen begeistert oder erstaunt wirken und bestätigend
nicken. Signalisieren Sie Verständnis und fragen Sie interessiert
nach.
    
    6. Machen Sie ein Kompliment
    Jeder hört gern etwas Nettes über sich. Allerdings muss das
Kompliment ehrlich sein, sonst merkt man die Absicht und ist
verstimmt. Suchen Sie sich als Start zum Gespräch etwas heraus, was
Sie am anderen wirklich bewundern, Kleidung, Frisur, ein
Schmuckstück, eine Leistung.
    
    7. Sprechen Sie positiv
    Äußern Sie sich möglichst optimistisch. Gewinnen Sie möglichst
allem eine positive Seite ab. Mit einem inspirierenden, ermunternden
Menschen unterhält man sich gern.
    
    8. Bieten Sie Unterstützung an
    Schauen Sie sich um, wo Sie ganz praktisch Kontakt knüpfen können.
Etwa so: Sie haben am Buffet gerade die Weinflasche oder die
Kaffeekanne in der Hand und sehen, dass sich neben Ihnen auch jemand
bedienen möchte. Bieten Sie freundlich lächelnd an: "Darf ich Ihnen
auch etwas einschenken?" Währenddessen sagen Sie dazu ein paar
persönliche Worte, wie "Wunderbar, so ein frischer Weißwein." Oder
"Einen Kaffee kann man jetzt wirklich gut vertragen..."
    
    9. Bitten Sie um Hilfe
    Bitten Sie um Feuer, fragen Sie, ob man eine Weile auf Ihre
Handtasche oder ihr Gepäck aufpassen kann. Lassen Sie sich etwas
erklären, das Sie (angeblich) nicht verstanden haben oder bitten Sie
um bestimmte Informationen: "Sagen Sie, wo bekommt man eigentlich
solch praktische Taschen?"
    
    10. Achten Sie auf Ihre Körpersprache
    Ihre Haltung ist genau so wichtig wie ihre Worte. Halten Sie sich
an die Faustregel: Offene Gestik und Haltung wirken einladend.

    - Legen Sie Ihre Hände locker auf den Schoß oder auf die Armlehne.
    - Verschränken Sie nicht die Arme vor der Brust, pressen Sie nicht
        Ihre Handtasche an sich.
    - Zeigen Sie häufig die Innenseiten ihrer Hände, wie bei der
        Geste: "Bitte nehmen Sie doch Platz."
    - Stellen Sie Ihre Beine parallel, bauen Sie keine Beinbarriere,
        in dem Sie etwa den Unterschenkel des rechten Beins auf das Knie
        
        des linken legen.
    - Halten Sie Blickkontakt, ohne Ihr Gegenüber anzustarren, wie die
        Schlange das Kaninchen.
    - Lächeln Sie freundlich.
    - Nehmen Sie Ablehnung nicht persönlich.
    
    Die meisten Menschen sind Ihnen dankbar, wenn Sie das Schweigen
brechen und gehen gern auf ein Gespräch ein. Leider gibt es aber auch
muffelige, arrogante, einsilbige und uninteressierte Leute. Lassen
Sie sich davon nicht verunsichern. Wechseln Sie lieber zu
Gesprächspartnern, die sie zu schätzen wissen.
    

ots Originaltext: Brigitte
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