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Autorin Julia Franck über ihre Zwillingsschwester: "In Grundschulzeiten haben wir uns Nägel in die Köpfe geschlagen"

    Hamburg (ots) - 7. Oktober 2007 - Die Schriftstellerin Julia Franck, 37, ließ sich vom Schicksal ihres Vaters zu ihrem neuen, für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman "Die Mittagsfrau" inspirieren. Darin wird ein siebenjähriger Junge kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von seiner Mutter auf dem Bahnhof zurückgelassen. "Der kleine Junge könnte unser Vater gewesen sein", sagt die Autorin in einem Doppelinterview mit ihrer Zwillingsschwester Cornelia in der aktuellen Ausgabe des Magazins BRIGITTE (ab 10. Oktober im Handel). "Ein paar Monate nach Kriegsende wurde er von seiner Mutter auf einem Bahnhof westlich der Oder-Neiße-Grenze ausgesetzt."

    Dass die Mutter ihres Vaters, der 1987 an einem Hirntumor starb, sehr kaltherzig gewesen sei, "reichte mir als Erklärung nicht aus", so Franck. In dem Roman schildert sie die fiktive Vorgeschichte: das Leben zweier Schwestern, die unter der mangelnden Fürsorge ihrer Mutter leiden. Julia Franck und ihre Schwester Cornelia bedauern, dass auch ihre Mutter, eine alleinerziehende Schauspielerin, im wirklichen Leben wenig Zeit für sie hatte: "Dadurch mussten wir früh selbständig werden". Doch auch wenn ihre Beziehung als Zwillingspaar besonders eng war: "In Grundschulzeiten haben wir uns die Haare ausgerissen und Nägel in die Köpfe geschlagen", so Cornelia Franck.

    Julia Francks Roman steht auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis, der Preisträger wird in Frankfurt am 8. Oktober um 18.50 Uhr bekannt gegeben.

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