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Bundesagentur für Arbeit (BA)

BA legt Finanzbericht für 1. Halbjahr 2004 vor: Geringere Ausgaben können Mindereinnahmen nicht mehr kompensieren

Nürnberg (ots)

- Zahl der Versicherungspflichtigen geringer als erwartet -
     Einnahmen um 708 Millionen Euro unter Plan
   - Ausgaben 562 Millionen Euro unter Sollwert - Minderausgaben
     lazunehmend geringer
Anders als im ersten Quartal konnte die Bundesagentur für Arbeit
(BA) im zweiten Quartal Mindereinnahmen nicht mehr mit geringeren
Ausgaben kompensieren. Das geht aus dem Finanzbericht für das erste
Halbjahr 2004 hervor, den die BA-Vorstandsmitglieder Raimund Becker
(Finanzen) und Heinrich Alt (Operatives Geschäft) am Mittwoch, 28.
Juli 2004, in Nürnberg vorlegten. Nach dem ersten Halbjahr ergibt
sich ein Finanzierungssaldo von 4,831 Milliarden Euro. "Wegen der
unterschiedlichen Entwicklung der ersten Monate lässt sich aber noch
keine verlässliche Prognose für den Bundeszuschuss geben", sagte
Becker. Derzeit rechnet die BA zum Jahresende mit einem
Finanzierungssaldo zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro.
Im ersten Halbjahr seien die Einnahmen mit 23,56 Milliarden Euro
um 708 Millionen Euro oder 2,9 Prozent niedriger ausgefallen als
geplant, erläuterte Becker. Der Grund für die Einnahmeausfälle liegt
vor allem in der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung: Sie liegt im Durchschnitt der ersten sechs Monate bei
26,007 Millionen und damit um rund 440.000 unter dem Wert, der
Grundlage für die durch die Bundesregierung genehmigte
Haushaltsplanung war. Gleichzeitig stieg das Lohnniveau nicht wie in
der Planung veranschlagt an. Daher blieb auch das Beitragsaufkommen
je Versicherungspflichtigem unter dem veranschlagten Wert.
Die Ausgaben konnten auf 28,396 Milliarden Euro begrenzt werden.
Das sind 562 Millionen Euro oder 1,9 Prozent weniger als geplant. Der
Ausgabenverlauf ist in den einzelnen Monaten des ersten Halbjahres
aber sehr unterschiedlich: So zeichnete sich im ersten Quartal eine
Tendenz zur stärkeren Inanspruchnahme der finanziellen Ressourcen ab
- im März und April mussten 2,5 bzw. 2,3 Prozent mehr ausgegeben
werden als geplant. Dieser Entwicklung konnte im zweiten Quartal
erfolgreich gegengesteuert werden: Im Mai und Juni lagen die Ausgaben
um 3,1 und 1,0 Prozent unter den Werten der Finanzplanung. "Darin
zeigen sich die ersten Erfolge unserer neuen Steuerungs- und
Controlling-Systematik", betonte Becker. Über den Planzahlen liegen
allerdings die Ausgaben für das Arbeitslosengeld und die Leistungen
zur Förderung der Selbständigkeit.
Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen
   der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter
http://www.arbeitsagentur.de/vam/?content=/content/supertemplates/Con
tent.jsp&navId=219
Dieser Pressedienst wird herausgegeben von:
Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail:  zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax:  0911/179-1487

Original-Content von: Bundesagentur für Arbeit (BA), übermittelt durch news aktuell

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