W&V Werben & Verkaufen

w&v: Protest gegen Urhebervertragsgesetz geht weiter

    München (ots) - Die Medien- und Werbewirtschaft will das geplante Urhebervertragsgesetz auch in seiner veränderten Form nicht akzeptieren. "Dieses Gesetz wird Arbeitsplätze zerstören", sagte Hubert Burda, Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger auf einer Pressekonferenz in Berlin. Neben einer Anzeigenkampagne will die Medienbranche jetzt auch in Fernsehspots gegen das neue Urheberrecht protestieren. Das berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.

    "Dieser Entwurf ist ein Rückfall in die dirigistische Steinzeit und unterminiert die Vertragsfreiheit, die einer der Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft ist", sagte Burda in Berlin. Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, forderte "klare Regelungen, die Rechtssicherheit bieten". Mit dem geplanten Gesetz soll die Stellung der Kreativen in Medien und Werbung gestärkt und eine angemessene Vergütung garantiert werden. Die Verbände befürchten, dass ihnen damit hohe Nachforderungen seitens der Künstler drohen.

    Gemeinsam will die Medienbranche ihre Informationsarbeit gegen das Regierungsprojekt verstärken. Neben der Anzeigenkampagne, die seit Mitte September läuft, werden die TV-Sender in Spots auf "die negativen Folgen des Gesetzes hinweisen". Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation hat angekündigt, alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, sollte die Bundesregierung unnachgiebig bleiben.  


ots Originaltext: w&v
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Weitere Informationen zu diesem Thema: chefredaktion@wuv.de

Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: W&V Werben & Verkaufen

Das könnte Sie auch interessieren: