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w&v: Maischberger: "Telefonsex-Werbung regt mich auf"

    München (ots) - Die TV-Moderatorin Sandra Maischberger hat die
Seiten gewechselt und arbeitet jetzt auch hinter der Kamera als
Produzentin der "Markenmacher". Mit der Sendung hat der
Nachrichtensender n-tv seit dem Sommer ein eigenes Magazin im
Programm, das Medien und Werbung zum Thema hat. In einem Interview
mit dem führenden deutschem Marketingmagazin w&v - werben und
verkaufen begründet sie diesen gelegentlichen Rollentausch: "Werbung
und Medien sind Teil unseres Lebens. Damit muss man sich
auseinandersetzen."
    
    Das Konzept eines Medienmagazins ist nicht neu. Schon mit "Canale
Grande" bei VOX und "Parlazzo" im WDR versuchten sich Fernsehsender
an diesem Format. Sie scheiterten aber entweder an der fehlenden
Quote oder an der fehlenden Unabhängigkeit. Um beides macht sich
Maischberger keine Sorgen. Die Quoten der "Markenmacher" liegen
zwischen 0,7 und 0,9 Prozent und damit im n-tv-Rahmen (Durchschnitt:
0,8 Prozent). Und die Unabhängigkeit sei bei n-tv gewährleistet. "Der
Sender ist selbständig. Deshalb haben wir eine größere Unabhängigkeit
als die anderen."
    
    In der aktuellen Ausgabe der w&v spricht Sandra Maischberger auch
über ihr persönliches Verhältnis zur Werbung. Sie ärgere sich nicht
über gut gemachte Werbung und Dinge, die Spaß machen. "Was ich
verbannen würde, wenn ich es könnte, wäre Telefonsex-Werbung. Die
regt mich richtig auf. Ich finde auch Spots fantasielos, in denen
eine Frau vor dem Tisch steht und fragt: Haben Sie schon Ihre
Versicherung abgeschlossen?"
    
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