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w&v: Sat.1 hat offenbar Probleme bei der Auslastung von Werbeblöcken

    München (ots) - Der Fernsehsender Sat.1 hat offenbar Probleme bei
der Auslastung seiner Werbeblöcke. Laut einer Studie von SC Spot
Control strahlt Sat.1 seit Jahresbeginn eine Flut von
Direct-Response-Werbespots (DRTV) aus, zum Beispiel für die
telefonische Bestellung von Musik-CDs, Büchern, Videos oder
Sammel-Objekten. Üblicherweise laufen solche Spots nur zu ungünstigen
Sendezeiten und bei Rabatten durch die Sender von bis zu 90 Prozent,
berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und
verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    Die zuständige Vermarktungsgesellschaft SevenOne Media begründete
die hohe Zahl der DRTV-Spots bei Sat.1 mit "verstärkten
Merchandising-Kooperationen". Aus der Studie von SC Spot Control -
die w&v vorliegt - geht hervor, dass zwischen dem 1. Januar und 22.
April insgesamt 1.722 DRTV-Spots bei Sat.1 ausgestrahlt wurden, davon
185 in der Primetime. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es
nur 378, davon elf in der Primetime. In seiner Bundesliga-Show "ran"
sendete Sat.1 beispielweise Mitte April im zweiten Werbeblock gleich
vier DRTV-Spots, die zur telefonischen Bestellung von CDs und
Musik-Cassetten aufforderten.
    
    "Die haben ein echtes Auslastungsproblem", kommentierte Christof
Baron, Geschäftsführer der Media-Agentur Mindshare diese Zahlen.
Roman Romanowski von GFMO/OMD setzte noch eins drauf: "Das ist der
Hammer. Ich nenne das Rudis Resterampe."
    
    
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