CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE International Deutschland stellt 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung Vorsitzender Scharrenbroich reist nach Kenia - CARE arbeitet bereits in Kenia

    Bonn (ots) - BONN 9.1.2006 Der Vorsitzende von CARE International Deutschland, Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich, hat angesichts der sich zuspitzenden Hungerkrise in Kenia eine Soforthilfe von CARE International Deutschland von 50.000 Euro aus Eigenmittel angekündigt: "CARE arbeitet seit langem in Kenia und repariert im besonders betroffenen Norden des Landes versiegte und beschädigte Wasserstellen. CARE  wird außerdem nach Möglichkeiten suchen, gemeinsam mit dem    Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen weitere Transportmittel für Hilfsgüter bereitzustellen."

    Nach Auffassung von Scharrenbroich hätte die Regierung Kenias frühzeitig auf die Warnungen der Hilfsorganisationen und des Welternährungsprogramms hören sollen. Aber jetzt sei nicht die Zeit sich mit Kritik an der Regierung aufzuhalten. "Jetzt geht es darum, weitere Menschen vor dem Hungerstod und der tödlichen Dezimierung ihrer Herden und Ernährungsquellen zu retten."  Danach wird man allerdings die Diskussion um besseres Regierungshandeln ( Good Governance ) führen müssen.

    Die Viehzüchter der nordöstlichen Provinz Kenias haben fast 30 Prozent ihrer Tiere verloren, doch diese Zahl kann sich in den nächsten Wochen erhöhen, warnt CARE International Deutschland. CARE verteilt sauberes Trinkwasser in der nordöstlichen Provinz, setzt Wasserbohrlöcher instand und trainiert die Einwohner, ihre Wasserquellen selbst zu reparieren und zu warten. Als Partner des Welternährungsprogramms WFP verteilt CARE Lebensmittel in vier der betroffenen Regionen. Dadurch erhalten etwa 53.000 Menschen die zum Überleben notwendige Nahrung.

    Scharrenbroich will sich vor Ort vergewissern, dass die Hilfsgüter schnell und gezielt die Not leidenden Menschen erreichen und untersuchen, welche weiteren Maßnahmen von CARE und anderen Hilfsprogrammen ergriffen werden sollten. Deswegen reist er am Mittwoch nach Kenia.

    Scharrenbroich: "Da die Hilfe jetzt gegeben werden muss, stellen wir die Eigenmittel aus unseren Reserven als eine Sofortmaßnahme zur Verfügung. Es ist aber jetzt schon klar, dass wir ein Vielfaches an Geld werden einsetzen müssen, zumal die ebenfalls hungernden Menschen in Äthiopien und Somalia, wo CARE auch aktiv ist, auch unserer Hilfe bedürfen."

    Deshalb bittet CARE um Spenden auf folgendes Konto:

    Spendenkonto 4 40 40 Sparkasse KölnBonn (BLZ 380 500 00) Onlinespenden unter www.care.de Stichwort: Hungerhilfe Ostafrika

Rückfragen bitte an:
CARE International Deutschland e.V.
Sandra Bulling
Pressestelle
Telefon: 0228 / 97563-46
Mobil:    0163 / 28 55 464
Mail:      bulling@care.de

Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: