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CARE fordert globalen Hilfsfonds im Vorfeld der UN-Versammlung

    Bonn (ots) - Jamann: "Der UN-Gipfel muss jetzt handeln, um eine humanitäre Katastrophe im südlichen Afrika zu verhindern." - Weltweiter Aufruf von CARE International - Vor dem UN -Gipfel in New York

    Bonn 9. September 2005 - "Die Staats- und Regierungschefs der Welt müssen alle Möglichkeiten ausloten, um unnötiges Sterben und Leiden rund um den Erdball zu verhindern." Das fordert der Hauptgeschäftsführer von CARE International Deutschland, Dr. Wolfgang Jamann im Vorfeld des UN-Gipfels zu den Milleniums-Entwicklungszielen, der in der kommenden Woche in New York stattfindet. Die Staatschefs, so Jamann weiter, "müssen dem UN-Notfonds, der mit einer Milliarde Dollar dotiert sein sollte, zustimmen. Sie müssen aber auch dafür Sorge tragen, dass die Gelder gerecht verteilt werden."

    Jamann schließt sich mit  CARE International Deutschland einem weltweiten Appell seiner Organisation an, die in über 70 Ländern der Erde arbeitet: "Derzeit ist die humanitäre Hilfe oft weder ausreichend noch zeitgerecht, weil politische Prioritäten oftmals entscheidender sind als die Bedürftigkeit der Menschen", erklärt Jamann und fügt wörtlich hinzu: "Der UN-Gipfel muss jetzt handeln, damit es nicht zu einer humanitären Katastrophe im südlichen Afrika kommt."

    Zum Hintergrund des weltweiten Appells erläutert CARE: Über 38 Millionen Menschen in mehr als einem Dutzend afrikanischer Staaten verfügen aktuell über zu wenig Nahrung. CARE International geht davon aus, dass ein Drittel des Nahrungsmittelbedarfs dieser Länder nicht gedeckt werden kann.

    "Ein gut ausgestatteter Nothilfe-Fonds, in den die UN-Mitgliedsstaaten einzahlen, würde es ermöglichen, dass die UN und ihre Partner agieren können, bevor es zu einer Hungerkatastrophe kommt",  erklärt Jamann und weiter:  "Große Krisenherde überdecken oft die zahllosen menschlichen Tragödien in den 'vergessenen Katastrophen'".

    Jamann, der selbst mehrere Jahre in Afrika gelebt hat, schließt in seiner Unterstützung des weltweiten Aufrufs: "Es ist besonders wichtig, dass ein weltweiter Fonds auch für die Katastrophenvorsorge eingesetzt werden kann". Die Regierungschefs werden beim Gipfel in New York die Reform des UN Central Emergencies Revolving Fund (CERF) diskutieren. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf Ausstattung und rasche Verfügbarkeit dieses wichtigen Fonds gerichtet sein.

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